Textkorrektur und Sprachberatung für internationale Doktorandinnen und Doktoranden
Zur Unterstützung von Doktorandinnen und Doktoranden, die ihre Dissertation auf Deutsch schreiben, deren Muttersprache aber nicht Deutsch ist, bietet die Graduiertenakademie ab sofort eine Korrekturhilfe an. Das Angebot richtet sich hauptsächlich an Promovierende der Geistes- und Sozialwissenschaften, die relativ zu Anfang des Schreibprozesses stehen. Durch die Arbeit an eigenen Texten und die individuelle Beratung der Promovierenden können sprachliche Schwierigkeiten identifiziert und auf diese Weise die Schreibkompetenz im Deutschen verbessert werden.
Unser Angebot
Wir unterstützen Nicht-Muttersprachler(innen) individuell bei der Verbesserung ihrer Sprach- und Schreibkompetenz. Ziel ist es, sprachliche Schwierigkeiten bereits im wissenschaftlichen Schreibprozess zu identifizieren, damit sie dann behoben und im weiteren Schreibverlauf vermieden werden können.
Texte
Korrigiert werden Texte mit einem Umfang von max. 20 Seiten. Dies können sein:
» vorläufige oder abgeschlossene Kapitel der Dissertation
» Vortragsmanuskripte oder Artikel, die im direkten Zusammenhang mit der Dissertation stehen
» kürzere wissenschaftliche Artikel von fortgeschrittenen Doktorand(inn)en (falls Kapazitäten frei sind)
Die Endkorrektur fertiger Texte oder ganzer Doktorarbeiten ist nicht Ziel des Angebotes.
Ablauf
Vorgespräch
Wir verabreden ein erstes Beratungsgespräch mit Ihnen, zu dem Sie Ihren Text (ausgedruckt und digital) mitbringen.
Korrektur und Korrekturprotokoll
Die Korrektur umfasst den Stil, insbesondere unter Berücksichtigung der Konventionen der deutschen Wissenschaftssprache, die Grammatik, Rechtschreibung, Zeichensetzung und Einheitlichkeit. Hinweise zum Aufbau und zur Struktur des Textes sowie zu der Logik der Gedankengänge können gemacht werden, ausführliche Verbesserungsvorschläge sind aber nicht möglich. Der Inhalt sowie auch Quellenübersetzungen und Zitate können nicht korrigiert werden.
Inhalt des Korrekturprotokolls
» Systematische Zusammenstellung der häufigsten Fehler mit Erläuterungen
» Vorschläge und Hinweise zu stilistischen Fragen
Abschließendes Beratungsgespräch
Nachdem Sie den korrigierten Text und das Korrekturprotokoll per E-Mail erhalten haben, führen wir ein abschließendes Beratungsgespräch zu den folgenden Punkten:
» Klärung von Fragen zur Korrektur
» Ansatzpunkte zur Verbesserung der Sprachfertigkeit
» Tipps zum eigenständigen Überarbeiten bzw. Verfassen weiterer Texte
Bei Interesse / Bedarf und ausreichend Kapazitäten der Sprachkorrektorin kann das Verfahren bei einem weiteren Text, der bereits nach den besprochenen Aspekten selbst überarbeitet wurde, noch einmal durchlaufen werden.
So treten Sie mit uns in Kontakt
Melden Sie Ihren Korrekturbedarf per Email (ga-sprachberatung@zuv.uni-heidelberg.de) unter Angabe der folgenden Information an:
» Thema der Dissertation
» Fach, Betreuer und Fakultät
» Stand der Dissertation
» Nationalität bzw. Muttersprache