Digitale Angebote und Ressourcen Selbstmanagement

Verschiedene Ressourcen

Interkulturelle Kompetenz

In einer multikulturellen Welt benötigen die meisten – wenn nicht sogar alle – Akteure im Alltag ein gewisses Maß an interkultureller Kompetenz und Sensibilität. Interkulturelles Bewusstsein und die Fähigkeit, sensibel auf unterschiedliche Werte, Überzeugungen und Verhaltensweisen einzugehen, sind für den mobilen Lebensstil aufgeschlossener Forscher unerlässlich, die mal zu Gast in einer fremden Kultur sind und mal ihre internationalen Kollegen in ihrem Heimatland empfangen.

Impostor-Syndrom

Dieses Syndrom ist gekennzeichnet durch Gefühle der Selbstzweifel, der Unfähigkeit und der fehlenden Zugehörigkeit, verbunden mit geringem Selbstwertgefühl, dem Gefühl, nicht gut genug zu sein, und dem Wunsch, eigene Leistungen herunterzuspielen. Wenn Ihnen die Beschreibung eines der oben genannten Merkmale bekannt vorkommt oder wenn Sie manchmal das Gefühl haben, dass Ihre Kollegen ihre Position oder ihren Ruf durch eigene Leistung verdient haben, Sie selbst aber irgendwie nur durch einen Zufall dort gelandet sind, wo Sie jetzt sind, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Sie unter dem Impostor-Syndrom leiden.

Prokrastination

Der Literatur zufolge scheint es eine feine Grenze zu geben zwischen dem bloßen Hinterherhinken bei wichtigen Aufgaben, die mit höchster Priorität erledigt werden müssen, und einer eher pathologischen Vermeidungsstrategie, die dazu führt, dass Fristen zu einer scheinbar unüberwindbaren Hürde werden. Somit ist Aufschieben nicht unbedingt nur eine schlechte Angewohnheit oder ein Mangel an Entschlossenheit, das Erledigte zu Ende zu bringen, sondern ein Verhaltensmuster, das Beachtung verdient und möglicherweise behandelt werden muss.

Psychische‑Gesundheits‑Beratung

Eine Promotion ist inspirierend, harte Arbeit und bringt manchmal auch Freude oder ist trügerisch; es ist ein „Bootcamp“ für intrinsische Motivation, Ausdauer, Engagement und Fleiß. Es bietet zudem tiefgreifende Erfahrungen im Umgang mit Druck, Wettbewerb und beruflicher Unsicherheit. So wertvoll diese Erfahrungen auch sein mögen und so wichtig die übergeordneten Erkenntnisse daraus auch sein mögen: Die Arbeit an der Promotion sollte der psychischen oder physischen Gesundheit der Doktorand:innen nicht schaden.