Neuigkeiten Aktuelles für Doktorand:innen
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Emotionen bewegen Menschen – auch in der Politik. Wie eine demokratische Kommunikation Emotionen nutzen kann, ohne zu manipulieren, diskutieren folgende Expert:innen: Lea Dohm (Autorin, Psychologin,Transformationsberaterin), Prof. Dr. Harald Welzer (Soziologe, Autor, Publizist, Direktor von FUTURZWEI), Prof. Dr. Anja Laukötter (Historikerin, Friedrich-Schiller-Universität Jena; derzeit Gastprofessorin am German Historical Institute London/London School of Economics and Political Science (LSE)), PD Dr. Veith Selk (Verwaltung der Professur Wissenschaft von der Politik) und Annette Riedel (Journalistin Berlin, Moderation). Gefühle sind ein wichtiger Motor in der (politischen) Mobilisierung. Schon Otto von Bismarck bediente sich der sogenannten „Gefühlspolitik“, indem er gezielt Emotionen instrumentalisierte, um seine Ziele zu erreichen. Während autoritäre und rechte Kräfte oft mit negativen Gefühlen wie Angst, Wut oder auch Scham mobilisieren, werden positive Gefühle nur wenig genutzt. Demokratische Akteur:innen und gemäßigte Kräfte setzen in ihrer politischen Kommunikation meist auf sachliche Argumente. Dabei sind politische Überzeugungen auch immer emotional geprägt. Wie könnte also eine demokratische Kommunikation aussehen, die Emotionen bewusst einsetzt, ohne zu manipulieren oder gar in Moralismus zu kippen? Führt der Anspruch auf „Sachlichkeit“ in der politischen Mitte dazu, dass autoritäre Parteien die Deutungshoheit über Gefühle behalten? Und wie lassen sich kollektive Narrative entwickeln, die negative Emotionen anerkennen, aber zugleich glaubwürdige Geschichten von demokratischer Hoffnung, Zugehörigkeit und Zukunftsfähigkeit erzählen? | ||
Nehmen Sie an dieser vom Centre for Sustainable Agrifood Systems (START) angebotenen Doktoranden-Sommerschule teil und gewinnen Sie praktische, interdisziplinäre Einblicke in die gesamte Wertschöpfungskette biologischer Lösungen – auch bekannt als „Biosolutions“ –, wie beispielsweise Mikroorganismen, Enzyme und naturbasierte Prozesse. Die START-Doktorandensommerschule bietet eine einzigartige Gelegenheit, dies in der Praxis zu erkunden. Die Teilnehmer arbeiten praxisnah an der Entwicklung einer Biosolution über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg, vom Entwurf über die Produktion bis hin zu Regulierung, Vermarktung und Verbraucherakzeptanz. Die Teilnehmer werden in zentrale Themen eingeführt, die Biosolutions in nachhaltigen Agrar- und Ernährungssystemen prägen. Das Programm verbindet forschungsbasierte Lehre mit problemorientiertem Lernen. Das Programm umfasst:
Zu den Dozenten zählen eingeladene internationale Referenten, Forscher aus dem START-Netzwerk sowie Experten aus der Industrie und von Organisationen. Der Kurs steht Doktoranden dänischer und internationaler Universitäten offen, die im Bereich nachhaltiger Agrar- und Ernährungssysteme und verwandten Fachgebieten forschen. Er ist besonders relevant für diejenigen, die verstehen möchten, wie Ihre Forschung in praktische Lösungen umgesetzt werden kann. Ausgewählte Teilnehmende erhalten Unterkunft und Verpflegung vor Ort gestellt; zusätzlich erhalten Heidelberger Studierende eine Reisekostenpauschale in Höhe von 309 EUR (bitte melden Sie sich hierfür mit einem Nachweis über Ihre Zulassung zur Summer School an: benjamin.held@rektorat.uni-heidelberg.de Bitte bewerben Sie sich bis 24.06.2026. | ||
Das Angebot der Informatica Feminale richtet sich an Studentinnen aller Fächer und Hochschularten sowie an Weiterbildung interessierte Frauen. Das Programm umfasst Fachinhalte der Informatik vom Studieneinstieg über Grundlagen bis hin zu Spezialthemen im breiteren Umfeld von Informatik, Digitalisierung und KI. Ergänzt wird das Angebot durch interdisziplinäre Veranstaltungen, Workshops zu Beruf und Karriere sowie vielfältige Möglichkeiten zum Networking. Internationale Dozentinnen aus Wissenschaft und Praxis unterrichten in kleinen Gruppen. Teilnehmerinnen können mehrere Kurse besuchen und möglicherweise Leistungsnachweise oder Credit Points erwerben. Die Unterrichtssprachen sind Deutsch und Englisch. Zusätzlich bieten Exkursionen zu Forschungsinstituten, Technologieunternehmen und kulturellen Einrichtungen interessante Einblicke in das Land Bremen und den Nordwesten Deutschlands. Die Teilnahmegebühr beträgt für Studentinnen einmalig 60 Euro für eine frühe Anmeldung bis zum 15. Juli 2026 und 80 Euro für eine Anmeldung bis zum 15. August 2026. Während der gesamten Veranstaltung wird eine kostenlose Kinderbetreuung angeboten. | ||
Der Multilateralismus, wie er sich seit 1945 entwickelt hat, ist ernsthaft bedroht. Das Aufkommen eines Wettbewerbs zwischen den Großmächten in Verbindung mit dem Rückzug etablierter Ankerpunkte der internationalen Ordnung gefährdet nicht nur die Wirksamkeit der multilateralen Zusammenarbeit, sondern auch die Existenz zentraler Institutionen wie der Vereinten Nationen. Gleichzeitig ist internationale Zusammenarbeit dringender denn je – um Fragen der Sicherheit, der wirtschaftlichen Ungleichheit, der Migration, der künstlichen Intelligenz und der Klimakrise anzugehen. Diese Summer School bringt Doktorand*innen aus der gesamten 4EU+-Allianz zusammen, um sich intensiv und interdisziplinär mit der Geschichte und der heutigen Realität des Multilateralismus auseinanderzusetzen. In Zusammenarbeit mit führenden Wissenschaftler*innen aus den Bereichen Geschichte, Völkerrecht und Politikwissenschaft werden die Teilnehmenden die aktuelle Krise untersuchen und zur Entwicklung von Lösungsansätzen beitragen. Das viertägige Programm gliedert sich in drei thematische Schwerpunkte: Die Geschichte des Multilateralismus vom Völkerbund (1919) bis zur Gegenwart, einschließlich einer Analyse vergangener Krisen und ihrer Lösung. Jeder Tag verbindet Fachvorträge mit strukturierten Diskussionen und Sitzungen, in denen die Teilnehmenden ihre eigenen Promotionsarbeiten vorstellen und erörtern. Der Kurs steht Doktorand*innen offen, die an einer Universität der 4EU+-Allianz eingeschrieben sind. Bewerber*innen aus allen relevanten Fachrichtungen sind willkommen, darunter Geschichte, Völkerrecht, Politikwissenschaft und verwandte Fachgebiete. Es werden nur Bewerber*innen berücksichtigt, die zum Zeitpunkt der Bewerbung einer Universität der 4EU+-Allianz angehören. Bewerbungen müssen per E-Mail eingereicht werden: Bitte fügen Sie nur ein einziges PDF-Dokument an, das Folgendes umfasst:
Ausgewählte Teilnehmende erhalten Unterkunft, Verpflegung sowie Reisekosten vom Veranstalter gestellt. Bewerbungsschluss ist 25.06.2026. | ||
Lernen Sie Unternehmertum und Intrapreneurship als alternative Wege zu Ihrer akademischen Karriere kennen. Setzen Sie sich mit möglichen Motivationen, Bedenken und Annahmen im Zusammenhang mit beiden Optionen auseinander und lernen Sie zwei Vorbilder kennen, die von ihren Erfahrungen bei der Gründung eines Start-ups und ihrem Werdegang als „Sciencepreneur“ in einem Unternehmen berichten. Bitte melden Sie sich bis zum 31.08.2026 online an. | ||
Die NKS EFR bietet eine kompakte Online-Veranstaltung zur Ausschreibung 2027 im Horizont-Europa-Bereich "Reformierung und Stärkung des europäischen Forschungs- und Innovationssystems" (ERA-Bereich) an. Eine Antragseinreichung für diese Ausschreibung ist bis zum 11. März 2027 möglich. Es wird keine Teilnahmegebühr erhoben; eine Anmeldung ist zur Teilnahme erforderlich. Das Online-Seminar wird über WebEx durchgeführt. | ||
Eine exklusive 6-tägige Sommerschule für Doktoranden an der Schnittstelle von Physik, Medizin, Medizintechnik und Wirtschaft. Das Programm wurde gemeinsam unter wissenschaftlicher Leitung der University Hamburg Business School, des Fachbereichs Physik der Universität Hamburg, des UKE, der Stellenbosch University und der Universität Groningen entwickelt. Entdecken Sie das Marktpotenzial bahnbrechender wissenschaftlicher Erkenntnisse, arbeiten Sie in interdisziplinären Teams und verwandeln Sie vielversprechende Technologien in erste, für Start-ups geeignete Geschäftsmöglichkeiten. Das Programm bringt Doktoranden aus den Bereichen Physik, Medizin, Medizintechnik, Innovation und Wirtschaft zu einer exklusiven 6-tägigen Summer School zusammen, die sich auf eine zentrale Frage konzentriert: Die Teilnehmer arbeiten in interdisziplinären Teams an neuen Technologien, erkunden Marktchancen, analysieren Anwendungsmöglichkeiten und entwickeln erste Geschäftsideen – unterstützt von Mentoren, Forschern und Experten aus dem Ökosystem. Zu den Themen gehören: Im Vordergrund steht dabei, Forscher*innen frühzeitig einen Einblick in unternehmerisches Denken, interdisziplinäre Zusammenarbeit und Wege von der Wissenschaft zum Markt zu vermitteln. Bewerbungsschluss: 31.07.2026. | ||
Fieber ist seit jeher ein bedrohlicher und unausweichlicher Bestandteil des menschlichen Daseins; wie der deutsche Dichter Friedrich Hebbel 1860 feststellte: „Wer leben will, muss das Fieber riskieren.“ Jahrhundertelang bezeichnete „Fieber“ eine Krankheit, die durch verschiedene Empfindungen gekennzeichnet war – Hitze, aber auch einen veränderten Puls oder Delirium. Erst ab den 1840er Jahren wurde Fieber auf eine quantifizierbare Temperatur reduziert und als Symptom verschiedener Krankheiten neu definiert, die ab dem späten 19. Jahrhundert mit bestimmten Krankheitserregern in Verbindung gebracht wurden. Heute zählen das Wiederauftreten alter und das Auftreten neuer Infektionskrankheiten zu den größten Herausforderungen der Menschheit. Diese multidisziplinäre Sommerschule vereint Perspektiven aus den Lebens- und Naturwissenschaften sowie den Geisteswissenschaften, um die Vielschichtigkeit des Fiebers neu zu beleuchten. Zu den Themen gehören Epidemien und Pandemien fieberhafter Erkrankungen; deren Prävention, einschließlich Impfstoffen und deren gesellschaftlicher Akzeptanz (oder Ablehnung); die sensorische Wahrnehmung von Fieber, die über Hitze und Temperatur hinausgeht, z. B. dessen Entstehung, Theoretisierung und Auswirkungen auf den Körper; Krankheitsursachen, z. B. durch Krankheitserreger und Vektoren; sowie fieberhafte Folgeerscheinungen, postakute Infektionssyndrome und die Erzählungen von Betroffenen, die sich nicht vollständig von fieberhaften Infektionskrankheiten erholen können. Zusammengenommen laden diese Ansätze zu einer neuen Auseinandersetzung mit Fieber als sowohl biologischem Phänomen als auch sozialem und kulturellem Objekt ein. Die Akademie richtet sich sowohl an Masterstudierende als auch an Doktoranden. Es wird eine Teilnahmegebühr von 100 € – inklusive Unterkunft und Verpflegung – erhoben. Die Reisekosten sind von den Teilnehmern selbst zu tragen. Von den Teilnehmern wird erwartet, dass sie den aktuellen Stand ihrer Arbeit im Rahmen einer Postersession und in Form eines kurzen Vortrags vorstellen. Bewerbungen können bis zum 1. Juli 2026 online eingereicht werden. | ||
Betreiben Sie innovative Forschung auf dem Gebiet der Arzneimittelentwicklung und möchten Sie Ihre Forschungsarbeit, Ihr Projekt und Ihre Ergebnisse einem breiten Fachpublikum aus den Bereichen Wirkstoffforschung, Arzneimittelentwicklung und Arzneimittelanwendung vorstellen? Die Teilnehmer der Dutch Medicines Days können wählen, ob sie ihre Forschungsergebnisse im Rahmen eines Vortrags, eines Posters oder beidem präsentieren möchten. Die diesjährige Ausgabe unter dem Motto „Innovate. Translate. Cure.“ bringt Fachleute aus Wissenschaft, Industrie und Politik zusammen, um die neuesten Entwicklungen in den Bereichen Arzneimittelinnovation und Gesundheitswesen zu erörtern. Die Einreichungsfrist für Abstracts für mündliche Vorträge endet am 1. Juli 2026. | ||
Das Gender & Queer Studies Certificate of Advanced Studies stellt eine interdisziplinäre, forschungsorientierte sowie berufspraktische Qualifizierung für Masterstudierende und Doktorand*innen dar, mit der die Absolvent*innen ein individuelles Profil für Forschung und/oder die spätere Berufspraxis ausbilden können. Das CAS steht grundsätzlich Studierenden/Doktorand*innen aller Disziplinen offen. Das interdisziplinäre Lehrangebot wird gemäß der Entwicklung der Gender Studies in den verschiedenen disziplinären Feldern der Universität Heidelberg stetig erweitert. Studierende sollen mit dem CAS Gender & Queer Studies befähigt werden, theoretische und methodische Ansätze der Gender & Queer Studies auf verschiedene Themen anzuwenden, Diskriminierungsmechanismen zu erkennen sowie geschlechterbezogene Fragestellungen interdisziplinär zu bearbeiten und zu vermitteln. Indem sie unterschiedliche Wissensbestände zu verknüpfen lernen, tragen sie dazu bei, geschlechtergerechte und reflexiv-kritische Diskurse und Handlungsweisen in der Wissenschaft und beruflichen Praxis zu gestalten. Das Zertifikat kann nach mind. 2 Semestern erworben werden, es wird jedoch eine Dauer von 4 Semestern empfohlen. | ||
RP Aktiv richtet sich an alle, die bereit sind im Rahmenprogramm für Forschung und Innovation – Horizont Europa aktiv zu werden. Sie ist konzipiert für diejenigen, die sich gerade in der Vorbereitungsphase für eine Antragstellung befinden. RP Aktiv ist offen für Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Wissenschaftsbereichen und mit Forschung und Innovation befassten Institutionen, wie zum Beispiel Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen und Verbänden. Von der Teilnahme profitieren besonders all diejenigen, die direkt an der Antragstellung mitwirken. Voraussetzungen für eine erfolgreiche Teilnahme sind ein gutes allgemeines Verständnis der europäischen Forschungspolitik und Grundkenntnisse zum Rahmenprogramm Horizont Europa. 02.09.2026, 10-11.30 Uhr: RP Aktiv Modul 1: Smarter Start mit Antragsteil A 15.10.2026, 10-11.30 Uhr: RP Aktiv Modul 2: Antragsteil B im Fokus 02.12.2026, 10-11.30 Uhr: RP Aktiv Modul 3: Der Antrag auf der Zielgeraden Um eine Online-Anmeldung wird gebeten. | ||
COST (European Cooperation in Science and Technology) ist eine Förderorganisation für Forschungs- und Innovationsnetzwerke. Die Aktionen tragen dazu bei, Forschungsinitiativen in ganz Europa und darüber hinaus miteinander zu vernetzen, und ermöglichen es Forscher:innen und Innovator:innen, ihre Ideen in allen Bereichen der Wissenschaft und Technologie weiterzuentwickeln, indem sie diese mit ihren Kollegen austauschen. COST-Aktionen sind Bottom-up-Netzwerke mit einer Laufzeit von vier Jahren, die Forschung, Innovation und Karrieren fördern. Am 16.09. und 06.10.2026 je von 10-11 Uhr bietet die Deutsche Koordinationsstelle für COST Antragstellenden neuer COST-Aktionen offene virtuelle Sprechstunden an. Interessierte in Deutschland, die an einem COST-Antrag für den 28. Oktober arbeiten, können sich ohne Anmeldung dazuschalten. Der entsprechende Webex-Link wird in Kürze auf der Website veröffentlicht. | ||
Künstliche Intelligenz verändert die Art und Weise, wie Forschungsergebnisse verfasst, geteilt und begutachtet werden. In dieser Sitzung wird untersucht, wie Forscher KI-Tools sicher und verantwortungsbewusst einsetzen und dabei ein Gleichgewicht zwischen Effizienz und Authentizität in der Forschungskommunikation herstellen können. Dieses Webinar bietet wertvolle Einblicke in folgende Themen:
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In unserem jüngsten Webinar sprach Campus+ mit vier Expert:innenaus dem Vereinigten Königreich und Nordamerika darüber, wie Sie die Reichweite Ihrer Forschung über Ihre Einrichtung hinaus erweitern können. Denise Baden von der University of Southampton, Patricia Raun von der Virginia Tech, Gregory Goldsmith von der Chapman University und Krystina Silva von der University of Alberta sprachen mit uns über:
Sie können sich das Webinar kostenlos auf der Website von Campus+ ansehen. | ||
Heidelberg Research Service – Informationen und Beratung zu Horizon Europe 2025 | Jederzeit | Im Rahmen von Horizont Europa, dem aktuellen Rahmenprogramm der EU für Forschung und Innovation (2021-2027), wird ein großer Teil des Finanzierungsbudgets über Top-down-Aufforderungen zur Einreichung von Forschungsvorschlägen zu bestimmten Themen verteilt, die sich an internationale Konsortien von Forschungsleiter:innen (Principal Investigators, PIs) aus verschiedenen europäischen Universitäten und Forschungseinrichtungen richten. Diese Aufforderungen sind in Arbeitsprogrammen für die verschiedenen Teile von Horizont Europa festgelegt, die alle ein bis zwei Jahre veröffentlicht werden. Aktuelle Entwürfe dieser Arbeitsprogramme sind beim Heidelberger Forschungsservice erhältlich. Wenn Sie sich für diese Ausschreibungen interessieren und ein Antragskonsortium koordinieren oder sich daran beteiligen möchten, laden wir Sie herzlich ein, mit dem EU-Team des Heidelberger Forschungsservice Kontakt aufzunehmen. In individuellen Beratungsgesprächen können wir Ihnen die Details der EU-Ausschreibungen erläutern und Sie zu den nächsten Schritten beraten. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Dr. Moritz Vogel moritz.vogel@zuv.uni-heidelberg.de oder Dr. Xenja Herren |
Das PROM-Programm ist ein akademisches Kurzzeit-Austauschprogramm, das Doktorand:innen bei der Erweiterung ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten unterstützen soll. Das Programm ermöglicht Doktorand:innen die Teilnahme an verschiedenen kurzfristigen Bildungsaktivitäten, darunter Kurse, Workshops, Berufspraktika, Studienaufenthalte, Konferenzen und Sommer- oder Winterschulen, die von der Jagiellonen-Universität organisiert werden. Das PROM-Programm deckt die Reisekosten, die Lebenshaltungskosten und gegebenenfalls die Konferenzgebühren oder die Kosten für die Teilnahme an Sommer- und Winterschulen. Um sich zu bewerben, müssen die Kandidat:innen selbstständig eine:n akademische:n Mitarbeiter:in der Jagiellonen-Universität identifizieren, der/die bereit ist, den Besuch zu organisieren und zu betreuen. | ||
Das Scientific Software Center (SSC) der Universität Heidelberg bietet eine Vielzahl von Kursen rund um die wissenschaftliche Softwareentwicklung an. Wenn Sie Git, das Testen Ihrer Software oder Best Practices in Python erlernen möchten, dann können Sie die Halbtageskurse oder Blockseminare des Software Centers besuchen | ||
Möchten Sie erfahren, wie Sie das aus Ihren Forschungsergebnissen entstehende geistige Eigentum bestmöglich schützen können? Dann besuchen Sie die nächste offene IP & Transfer-Sprechstunde der ScienceValue Heidelberg GmbH (SVH) am INF-Campus Heidelberg und lassen Sie sich zu allen Fragen rund um die Verwertung Ihres geistigen Eigentums beraten! Die offene IP & Transfer-Sprechstunde des SVH am INF-Campus Heidelberg findet monatlich statt, in der Regel am ersten Dienstag des Monats. Wenn Sie Fragen haben, besuchen Sie gerne unsere Website. Sie können sich per E-Mail an folgende Adresse wenden (z. B. zur Vereinbarung eines individuellen Termins): | ||
Die Graduiertenakademie möchte Doktorand:innen aller Fakultäten zur Teilnahme am Akademischen Schreibgruppenprogramm einladen. Das Programm bietet den Teilnehmer:innen einen konkreten Arbeitsraum, Expertinnen und Experten auf Abruf sowie eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten, um Doktorand:innen in ihrem akademischen und dissertationsbezogenen Schreibprozess zu unterstützen. Die Registrierung ist regelmäßig möglich. Besuchen Sie die Webseite der Graduiertenakademie für weitere Informationen und für die Anmeldung! | ||
Worum geht es bei eDOCation? eDOCation ist die erste Online-Plattform, auf der Nachwuchswissenschaftler:innen („eDOCs“) Weiterbildung für Unternehmen anbieten. Zusammen mit meinem ehemaligen Doktorandenkollegen Tobias Hornig (heute Data Scientist bei Siemens) habe ich die Initiative ins Leben gerufen. Die Plattform leistet einen Beitrag zum Wissenstransfer von Hochschulen in die Unternehmenspraxis und zur Verbesserung der finanziellen Situation und Zukunftsperspektive von Doktorand:innen, Postdocs und Juniorprofessor:innen. Eine von uns durchgeführte Marktforschung hat ergeben, dass unsere eDOCs einen hohen dreistelligen €-Betrag für einen zweistündigen Research-Workshop in Unternehmen hinzuverdienen könnten. Gleichzeitig bietet eDOCation Unternehmen und ihren Mitarbeiter:innen die Möglichkeit, vom State-of-the-Art der Wissenschaft im Sinne eines lebenslangen Lernens zu profitieren und als Mentor:innen im „War for Talent“ Zugang zu den klügsten Köpfen des Landes zu erhalten. Das Unternehmen wird aktuell vom Stifterverband als eine der „30 besten Ideen für das Bildungs-, Wissenschafts- und Innovationssystem von morgen“ im Rahmen der WIRKUNG HOCH 100-Initiative gefördert. Mehr Informationen zu eDOCation gibt es in der angehängten Präsentation und auf http://www.edocation.org Ihr wollt uns Kennenlernen? Die eDOCation Powerbank bietet regelmäßig kostenfreie und unverbindliche Workshops an, die Euch bei Forschung und Lehre sowie persönlichem Wachstum unterstützen können. Für die Semesterferien sind folgende Veranstaltungen geplant (inclusive Links zu Eventbrite) Du möchtest Vorträge in Unternehmen halten und zu unseren eDOCs gehören? Schickt uns eure Bewerbung inklusive folgender Unterlagen
gerne an: edoc@edocation.org Mehr Infos, wie Auswahlkriterien oder Formen der Weiterbildung, findet ihr hier. Die Profile unsere aktuellen eDOCs könnt ihr euch hier anschauen. Wie könnt ihr uns sonst unterstützen? Wenn Ihr die Idee von eDOCation spannend findet, freuen wir uns über eine persönliche Empfehlung an Freunde und Bekannte in Academia und Industrie. Darüber hinaus helft Ihr, das Netzwerk zu vergrößern, und werdet über aktuelle Neuigkeiten informiert, wenn Ihr uns auf LinkedIn folgt. | ||
Haben Sie sich im Rahmen Ihrer Dissertation, egal ob in den Geistes-, Lebens-, Natur- oder Sozialwissenschaften schon mal Gedanken gemacht, ob Ihre Forschungsarbeiten geschützt und vermarktet werden können? Im Rahmen des exklusiven Serviceangebotes für alle DoktorandenInnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität, können Sie die IP-Sprechstunde des Patent- und Gründungsmanagements nutzen. In einem vertraulichen und unverbindlichen Gespräch erhalten Sie dabei die Gelegenheit, sich über folgende Themen zu informieren:
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an anke.faller@zuv.uni-heidelberg.de | ||
Überlebensstrategien ist ein gemeinsames Projekt der lebenswissenschaftlichen Sonderforschungsbereiche der Universität Heidelberg mit der Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ). Die Redakteure der Stadtredaktion Heidelberg begleiten jeweils eine Veranstaltung mit ihren persönlichen Fragen zu den vorgestellten Forschungsthemen, den beteiligten Wissenschaftlern und den Methoden. Dieses Format der Moderation soll eine lebendige Brücke zum Publikum bilden, das in den Dialog einbezogen wird. In zwanglosem Rahmen im Karlstorbahnhof und mit musikalischer Begleitung durch Mitglieder des Collegium Musicum stellen die Sonderforschungsbereiche ihre Fragestellungen und langfristigen Ziele vor. | ||
Viele Studierende wissen bei Rechtsfragen nicht, an wen sie sich wenden sollen. Bei studien- oder BAföG-bezogenen Fragen möchten sie sich nicht an Ansprechpartner:innen in Hochschule oder BAföGamt wenden, da diese nicht selten in einem Interessenskonflikt stehen – oder mit detaillierten Rechtsfragen nicht vertraut sind. Die Studierendenvertretungen der Uni und der PH wollen die Studierenden hier nicht alleine lassen und bieten deswegen eine unabhängige und unentgeltliche Rechtsberatung an. | ||
Der Career Service der Universität Heidelberg unterstützt Doktorandinnen und Doktoranden, Studierende und Young Professionals beim Übergang von der Universität in außeruniversitäre Arbeitsbereiche, damit Sie von Anfang an erfolgreich in Ihre Karriere starten bzw. sie fortführen können. Als Doktorandinnen und Doktoranden profitieren Sie von einem breit gefächerten Veranstaltungs- und Beratungsangebot in den Bereichen „Berufliches Know-how“ und „Professionell Bewerben“. Sie haben die Möglichkeit, Ihr Profil zu schärfen, Kenntnisse zu erfolgreichem Bewerbungsmanagement und wichtige Schlüsselkompetenzen zu erwerben. Darüber hinaus erhalten Sie Informationen zu Unternehmen, Berufsfeldern und Arbeitsmarktperspektiven. Die Kurse, Einzelberatungen und Veranstaltungen werden sowohl von erfahrenen Mitarbeiterinnen des Career Service als auch von Experten/innen aus der Wirtschaft durchgeführt. | ||
academics GmbH bietet in diesem Frühling eine neue Runde Online Seminare gerichtet an Nachwuchswissenschafterlinnen und Nachwuchswissenschaftler an. In den Seminaren wird vorgestellt, was eine Promotion beinhaltet und welche Gedanken Sie sich im Vorfeld machen sollten, welche Berufswege gut zu Ihnen passen. Außerdem werden die Codes der Jobsuche in Stellenanzeigen entschlüsselt. Eine Anmeldung beim academics Job-Newsletter ist erforderlich. | ||
Der aktuelle Förderaufruf adressiert Vorhaben der industriellen Biotechnologie in zwei thematischen Schwerpunkten:
Im Rahmen des ersten Moduls werden anwendungsorientierte Kurzvorhaben mit einer Laufzeit von bis zu zwölf Monaten gefördert. Gefördert werden Einzelvorhaben von Unternehmen oder Verbundvorhaben unter industrieller Führung mit bis zu drei Partnern. Im Rahmen von Verbundvorhaben können auch akademische Partner eingebunden werden. Die Fördersumme beträgt pro Partner bis zu 90.000 Euro (inklusive Projektpauschale). Im zweiten Modul wird ein Verbundprojekt mehrerer Partner gefördert, das den Aufbau eines deutschen Netzwerks von Forschungseinrichtungen (National Node) vorantreibt. Dieses Netzwerk soll ab 2027 aktiv an IBISBA-ERIC mitwirken. Die geförderten Verbundpartner sollten sich auch über den Förderzeitraum hinaus am IBISBA-ERIC beteiligen. Die Projektlaufzeit des Verbundprojekts beträgt bis zu 18 Monate. Die Zuwendungssumme ist pro Partner auf jeweils 90.000 Euro (inklusive Projektpauschale) begrenzt. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind im Modul 1 bis spätestens 07. September 2026 und im Modul 2 bis spätestens 10. August 2026 zunächst Projektskizzen in elektronischer Form vorzulegen. Bei Einreichung einer Skizze bittet das Forschungsdezernat um eine kurze Mitteilung an den Heidelberg Research Service: christian.schulz@zuv.uni-heidelberg.de | ||
Im Rahmen der vorliegenden BMFTR-Maßnahme werden interdisziplinäre Verbundprojekte zur Entwicklung innovativer In silico-Methoden in der Gesundheitsforschung gefördert, die sich auf neue oder verbesserte Computermodelle und Analysewerkzeuge zur Analyse (bio-)medizinischer Daten und zur Erforschung medizinischer Fragestellungen fokussieren. Die entwickelten Ansätze sollen zur bioinformatischen Datenverarbeitung, Analyse und Simulation des aktuellen Bedarfs in der biomedizinischen Forschung, einschließlich der Validierung von Methoden, angewandt werden. Ziel ist die Entwicklung fortschrittlicher Computermodelle und Analysewerkzeuge, um die Erforschung der komplexen physiologischen und pathologischen Prozesse in den medizinischen Anwendungsfeldern zu unterstützen. Die Förderrichtlinie ist grundsätzlich themenoffen. Jeder Verbund soll sich auf ein medizinisch relevantes Anwendungsfeld fokussieren. Die Verbundprojekte können in der Regel für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren gefördert werden. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind bis spätestens 20. August 2026, 12 Uhr zunächst Projektskizzen in elektronischer Form vorzulegen. Bei Einreichung einer Skizze bittet das Forschungsdezernat um eine kurze Mitteilung an den Heidelberg Research Service: christian.schulz@zuv.uni-heidelberg.de | ||
Mit dieser Maßnahme verfolgt das BMFTR das Ziel gemeinsam mit der Agency for Science, Technology and Research (A*STAR) Singapurs neues Wissen und Kenntnisse für innovative Lösungen im Bereich des integrierten Kohlenstoffmanagements durch biologische und hybride Verfahren zu fördern. Die Vorhaben sollen einen hohen Praxisbezug aufweisen. Das Themenspektrum umfasst zwei Schwerpunkte: Thema 1: Biologische und hybride Umwandlung von CO2- und C1-Kohlenstoffströmen Thema 2: Nachhaltige Beschaffung und Recycling von Kohlenstoff-Rohstoffen An jedem Projekt muss mindestens ein Partner aus Deutschland und ein Partner aus Singapur beteiligt sein. Die Projekte werden in der Regel mit bis zu 560.000 Euro inklusive Projektpauschale je Verbundprojekt für die deutsche Seite sowie in der Regel für eine Laufzeit von bis zu 36 Monaten gefördert. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe ist bis spätestens 20. August 2026 zunächst eine Projektskizze in elektronischer Form vorzulegen. Bei Einreichung einer Skizze bittet das Forschungsdezernat um eine kurze Mitteilung an den Heidelberg Research Service: christian.schulz@zuv.uni-heidelberg.de | ||
Das Deutsche Komitee für Nachhaltigkeitsforschung in Future Earth (DKN) ist ein unabhängiges wissenschaftliches Beratungsgremium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und nationaler Ansprechpartner für die Entwicklungen und Aktivitäten im Rahmen des internationalen Forschungsprogramms für globale Nachhaltigkeit „Future Earth“ und des World Climate Research Programme (WCRP). Zur Weiterentwicklung der Nachhaltigkeitsforschung in Deutschland und zur Unterstützung der Forscher:innen, die sich mit Themen der Nachhaltigkeit und einer nachhaltigen Entwicklung beschäftigen, richtet das DKN neue Arbeitsgruppen ein. Die interdisziplinär zusammengesetzten Arbeitsgruppen tragen entscheidend zur Konzeptualisierung von (Themen der) Nachhaltigkeitsforschung im Rahmen von „Future Earth“ und des WCRP bei und leisten damit einen Beitrag zum Profil des DKN. Erfolgreich eingerichtete Arbeitsgruppen erhalten eine Förderung zur Finanzierung von Zusammenkünften in Form von Arbeitsgruppentreffen und einem Rundgespräch; alternativ oder ergänzend können Publikationen und Unterstützung durch wissenschaftliche Hilfskräfte finanziert werden. Die Laufzeit einer Arbeitsgruppe beträgt zwei Jahre. Eine Verlängerung ist in begründeten Fällen möglich. | ||
Der Förderaufruf steht im Kontext der Veranstaltung „Deutsch-Mongolischer Wissenschaftstag“ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR).
Dieser wird zusammen mit der Botschaft der Mongolei ausgerichtet und ist für den 21. Oktober 2026 im BMFTR in Berlin geplant. Ziele der Veranstaltung sind es, einen Rahmen für die weitere Zusammenarbeit der Akteure des deutschen und mongolischen Wissenschafts- und Innovationssystems sowie Möglichkeiten zur Erschließung und Entwicklung neuer Kontakte und Netzwerke anzubieten. | ||
Das BMFTR beabsichtigt, sozial-, geistes- und kulturwissenschaftliche Einzel- und Verbundvorhaben zu fördern, die neue Erkenntnisse über die komplexen Wechselverhältnisse zwischen gesellschaftlichen Dynamiken und staatlichem Handeln in Transformationsprozessen gewinnen. Ziel ist die Entwicklung von praxisrelevantem Wissen und Lösungsansätzen dazu, wie die Herausforderungen kontinuierlicher Transformationsnotwendigkeiten im wechselseitigen Vertrauensverhältnis zwischen staatlichen Akteuren und Gesellschaft bewältigt werden können. Dabei ist der Transfer von Erkenntnissen, Lösungsansätzen und Maßnahmen an die relevanten Stakeholder in den Vorhaben jeweils mit einzubinden. Die Vorhaben werden in der Regel für eine Laufzeit von bis zu 36 Monaten gefördert. Bei Einreichung einer Skizze bittet das Forschungsdezernat um eine kurze Mitteilung an den Heidelberg Research Service: christian.schulz@zuv.uni-heidelberg.de | ||
Der European Research Council (ERC) hat mit dem Arbeitsprogramm 2026 eine neue, hochrangige Förderlinie eingeführt: den ERC Plus Grant. Sie richtet sich an Spitzenforschende aller Karrierestufen und Disziplinen, die wissenschaftliche Herausforderungen angehen wollen, die mit einem regulären ERC-Projekt nicht realisierbar sind – etwa, weil sie ein Fachgebiet grundlegend verändern oder neue Forschungsfelder eröffnen können. Die Förderung beträgt bis zu 7 Millionen Euro und kann für Projekte mit einer Laufzeit von mindestens vier und maximal sieben Jahren beantragt werden. Die Einreichungsfrist für den ERC Plus Grant endet in diesem Jahr am 2. September 2026. | ||
Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) bietet aus Mitteln des Auswärtigen Amtes (AA) das Stipendienprogramm „Hilde Domin-Programm“ an. Das Programm soll weltweit gefährdete Studierende sowie Doktorandinnen und Doktoranden, denen in ihrem Herkunftsland formal oder de facto das Recht auf Bildung und/oder andere Grundrechte verweigert werden, darin unterstützen, ein Studium in Deutschland aufzunehmen oder fortzusetzen, um einen Studien- oder Promotionsabschluss an einer deutschen Hochschule zu erlangen. Die im Rahmen des Programms geförderten Studierenden sowie Doktorandinnen und Doktoranden erhalten ein Stipendium für einen Studiengang ihrer persönlichen Wahl und gemäß ihren individuellen Qualifikationen, das die notwendigen Kosten des Studiums- bzw. Forschungsaufenthalts deckt. Potenzielle Kandidatinnen und Kandidaten können sich nicht selbstständig auf das Hilde Domin-Programm bewerben, sondern werden von der Leitung (Präsidien/Rektorate) einer Institution nominiert, die als juristische Person in Deutschland ansässig ist und eine Tätigkeit im Bereich von Wissenschaft, Forschung und Lehre und/oder Schutz von Menschenrechten, Demokratieförderung, Rechtsstaat oder Friedensförderung ausübt. | ||
Kurzzeit-Forschungsaufenthalte (Short Term Scientific Missions, STSMs) sind Austauschaufenthalte, die darauf abzielen, die individuelle Mobilität und Weiterbildung von Forschenden und Innovator:innen durch allgemeine Aktivitäten der Arbeitsgruppen zu fördern. Diese Aufenthalte müssen bei einer Gastorganisation stattfinden, die ihren Sitz in einem anderen Land hat als das, in dem sich Ihre Heimatinstitution befindet. Bewerber für STSMs müssen als Doktorand oder Postdoktorand (der seine Promotion innerhalb der letzten acht Jahre abgeschlossen hat) in einem offiziellen Forschungsprogramm eingeschrieben sein. Ein STSM soll den wissenschaftlichen Fortschritt der COST-Aktion „FLAVOURsome“ fördern und den Teilnehmer:innen gleichzeitig Zugang zu einzigartigen Daten, Instrumenten und Methoden verschaffen, die an ihren eigenen Einrichtungen nicht verfügbar sind, sowie ihnen den Erwerb neuer Kompetenzen ermöglichen. Der letzte Tag der kurzfristigen wissenschaftlichen Mission sollte spätestens der 30. September sein, um die Kostenerstattung zu gewährleisten. | ||
Die Ausschreibung richtet sich an Wissenschaftler:innen an baden-württembergischen Hochschulen, Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die sich mit innovativen Konzepten oder technologischen (Weiter-)Entwicklungen zur Reduzierung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre beschäftigen. Projekte können als Einzelprojekte oder als Verbundvorhaben zwischen mehreren baden-württembergischen Einrichtungen durchgeführt werden. Pro Projekt stehen bis zu 350.000 Euro für maximal drei Jahre zur Verfügung. Zielgruppe: Forschende aller Karrierestufen an Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg. Stichtage für die Einreichung von Projektanträgen (Cut-off Termine): 30. April 2026 und 30. September 2026 | ||
Deutsch-britische Forscherteams sind eingeladen, ihre gemeinsamen Forschungsanträge in allen Themenbereichen des EPSRC und in allen entsprechenden Fachgebieten der DFG einzureichen, und zwar im Rahmen des Standardförderverfahrens „Responsive Mode“. Die Antragsteller sollten darlegen, wie die Zusammenführung von Forschern aus Deutschland und dem Vereinigten Königreich einen Mehrwert schafft und die Forschung voranbringt. Es wird erwartet, dass jeder Partner einen wesentlichen Beitrag zu dem gemeinsamen Projekt leistet. Hinweis: Gemeinsame Vorschläge, die im Rahmen dieser Möglichkeit eingereicht werden, sollten eine maximale Laufzeit von 3 Jahren haben. | ||
Das Programm ermöglicht die Finanzierung kurzzeitiger (2 Wochen bis 4 Monate) nationaler und internationaler Forschungsaufenthalte an Institutionen im In- und Ausland, zum Wissensaustausch und Erlernen experimenteller Techniken. Darüber hinaus können Anträge zur Förderung einer aktiven Teilnahme an Workshops, 'Summer schools' und wissenschaftlichen Kursen beantragt werden. Anträge können jederzeit eingereicht werden. | ||
Mit dem Stipendienprogramm begleitet der DAAD Master-Studierende, Promovierende und PostDocs unterschiedlicher Fachrichtungen, die sich mit dem Themenfeld „Grüner Wasserstoff“ befassen. Gefördert werden Forschungsvorhaben und selbst organisierte Praktika im erweiterten Europäischen Forschungsraum (EFR). Ein Aufenthalt in anderen außereuropäischen Ländern (z.B. Australien, Neuseeland, Kanada, Südkorea, Japan) kann ebenfalls gefördert werden. Promovierende und PostDocs können ihre Bewerbung jederzeit einreichen. | ||
Die Stipendien richten sich an Lebenswissenschaftler:innen, die eine Karriere im Wissenschaftsjournalismus anstreben, und an Journalist:innen, die ihre Kenntnisse über die neuesten Forschungsgebiete und Technologien vertiefen und erweitern wollen. Die Stipendien gelten für die Dauer von drei bis zwölf Monaten, um Aufenthalte in Medien jeglicher Art, Redaktionen oder Forschungseinrichtungen ihrer Wahl zu finanzieren und so ihre Karriere voranzutreiben. Lebenswissenschaftler:innen müssen über einen Bachelor-, Master oder einen höheren Abschluss verfügen und Beispiele ihrer Arbeit im Wissenschaftsjournalismus zu Themen aus der biologischen Grundlagenforschung veröffentlicht haben. Die Bewerber:innen müssen ihren Wohnsitz in einem der 31 EMBC-Mitgliedstaaten haben. Bewerbungen können das ganze Jahr über eingereicht werden, wobei es drei Auswahlrunden pro Jahr gibt. Alle vollständigen Bewerbungen, die bis zum 1. Februar, 1. Juni oder 1. Oktober eingehen, werden berücksichtigt. Bewerber:innen werden spätestens vier Wochen nach Ablauf der jeweiligen Auswahlfrist benachrichtigt. | ||
Der Zuschuss für einen Kurzzeit-Forschungsaufenthalt (STSM) finanziert den Aufenthalt eines Forschers bei einer Gastorganisation in einem anderen Land, um dort für einen festgelegten Zeitraum bestimmte Forschungsarbeiten durchzuführen. Diese Austauschaufenthalte zielen darauf ab, die individuelle Mobilität zu fördern, junge Forscher auszubilden und die Zusammenarbeit zwischen den Institutionen durch die Aktivitäten der Arbeitsgruppen der Aktion zu stärken. Jedes Jahr werden mehrere STSMs gefördert, um den Austausch von Techniken, Wissen und Fachkenntnissen zwischen Laboren in verschiedenen COST-Mitgliedstaaten zu fördern. Ein STSM muss direkt zu den wissenschaftlichen Zielen der COST-Aktion „TEAR-Precision“ (CA24112) beitragen und es den Teilnehmern gleichzeitig ermöglichen, neue Fähigkeiten zu erwerben sowie Zugang zu spezifischen Daten, Instrumenten und Methoden zu erhalten, die an ihren Heimatinstitutionen nicht verfügbar sind. Es können maximal 4.000 € bewilligt werden. Bewerber für STSMs müssen eines der folgenden Kriterien erfüllen: - Als Doktorand oder Postdoktorand an einem offiziellen Forschungsprogramm beteiligt sein. - Bei einer Einrichtung, Organisation oder juristischen Person mit einem klaren Forschungsauftrag angestellt oder dieser angegliedert sein. - Die Bewerber müssen aus einem COST-Teilnehmerland stammen. Die Ausschreibungen für TEAR-Precision-STSM-Förderungen laufen fortlaufend nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Bitte reichen Sie Ihren Antrag 3 Monate vor dem geplanten Starttermin ein. Die Anträge müssen spätestens 30 Tage vor Beginn des Forschungsaufenthalts eingereicht werden. | ||
Angesichts der dramatischen Situation in der Ukraine möchte die Vector Stiftung mit einem niedrigschwelligen Angebot geflüchtete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schnell und unbürokratisch unterstützen. Zu diesem Zweck stellt die Vector Stiftung Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg Fördermittel zur Verfügung, um geflohene ukrainische Forscherinnen und Forscher übergangsweise in bestehenden Arbeitsgruppen und Projekten zu beschäftigen. Baden-württembergische Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, können sich gemeinsam mit dem bzw. der aufzunehmenden Gastwissenschaftler:in auf die Ausschreibung bewerben. Die Förderung wird als Festbetragsfinanzierung in Höhe von 25.000 € pro geförderte Person ausbezahlt. Diese Ausschreibung ist offen für alle Fachgebiete. Förderanträge können ab sofort online über das Antragsportal der Stiftung eingereicht werden | ||
Die Europäische Kommission hat die Open-Access-Veröffentlichungsplattform „Open Research Europe“ für die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen aus Horizont 2020 gestartet. Die Plattform erleichtert den Projektbegünstigten die Einhaltung der Open-Access-Vorgaben und bietet Forschern einen Veröffentlichungsort, an dem sie ihre Ergebnisse und Erkenntnisse austauschen und eine offene, konstruktive Forschungsdiskussion führen können, u.a. durch Peer Reviews. | ||
Die Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) bietet u.a. folgende Stipendien für Doktorandinnen und Doktoranden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von deutschen Hochschulen an:
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Die Universität Heidelberg unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Artikel in Open-Access-Zeitschriften publizieren, durch einen Publikationsfonds, aus dem Mittel zur Begleichung von Publikationsgebühren beantragt werden können. Eine der Förderungsvoraussetzungen ist, dass Sie Angehöriger der Universität Heidelberg sind und als „submitting” bzw. „corresponding author” für die Bezahlung der Publikationsgebühren verantwortlich sind. | ||
Der Sonderforschungsbereich/Transregio 209 „Liver Cancer“ vergibt jährlich 3 MD-Stipendien an herausragende Medizinstudierende. Gefördert wird ein experimentelles Projekt für die Doktorarbeit innerhalb des SFB/TR209 mit dem Fokus auf Forschung im Gebiet HCC/CC. Das Stipendium wird für die Dauer von 12 Monaten vergeben (1.000 Euro pro Monat) Die Anträge müssen elektronisch als ein PDF-Dokument eingereicht werden an: katrin.woll@uni-heidelberg.de | ||
Universität Heidelberg - Preis der Dr. Karl A. Lamers Friedens-Stiftung | Bewerbungsfrist: Mehrere Termine | Die Universität Heidelberg vergibt den Preis der Dr. Karl A. Lamers-Stiftung an Studierende oder Wissenschaftler:innen, die in ihren Abschlussarbeiten (Master | Magister LL.M. | Promotion | Habilitation), ihrer Juniorprofessur (mit oder ohne Tenure Track) oder Nachwuchsgruppenleitung an der Ruperto Carola herausragende Leistungen zum Themenfeld „Frieden, Freiheit, Sicherheit“ erbracht haben. Prämiert werden Arbeiten bzw. Leistungen mit Alleinstellungsmerkmal, die neue Impulse in der Forschung oder der Anwendung liefern und eine hohe gesellschaftliche Relevanz haben. Der Preis soll nicht nur hervorragende Leistungen honorieren, sondern die Preisträger:innen auch ermutigen, ihren eingeschlagenen Weg in diesem wichtigen Forschungsfeld fortzusetzen. Der Preis ist jährlich mit 5.000 € dotiert und wird von der Dr. Karl A. Lamers Friedens-Stiftung getragen. Für den Preis können Hochschullehrer:innen der folgenden Fakultäten der Universität Heidelberg Vorschläge einreichen: Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften - Frist: 10. Juli 2026 Juristische Fakultät - Frist: 1. Oktober 2026 Philosophische Fakultät - Frist: 30. September 2026 Eigenbewerbungen sind nicht möglich. Für weitere Informationen wenden Sie sich an: http://dezernat8@uni-heidelberg.de/ |