Neuigkeiten Aktuelles für Postdocs
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Die Veranstaltung findet in Hannover im Rahmen der Themenwoche „Postdocs und das Forschungsökosystem: Nachhaltige Karrierewege gestalten“ statt, die vom Deutschen Postdoc-Netzwerk (GPN) und der VolkswagenStiftung organisiert wird. Nehmen Sie teil an einer aktuellen und kritischen Diskussion über die aktuelle Lage und Zukunft von Postdoktorand*innen in Deutschland, ein Jahr nach dem wegweisenden Positionspapier des Wissenschaftsrats. Mit:
Bitte beachten Sie: Eine Teilnahme ist nur vor Ort möglich; es handelt sich nicht um eine Hybrid- oder Online-Veranstaltung. | ||
CareerPlus – die Online-Reihe von heiTRACKS zur beruflichen Weiterentwicklung innerhalb und außerhalb der Wissenschaft – kehrt 2026 mit drei spannenden Impulsen zurück. Nehmen Sie online teil und lernen Sie, wie Sie Gehaltsverhandlungen strategisch angehen, Klarheit über die Funktionsweise des deutschen Hochschulsystems gewinnen und agile Methoden und Denkweisen entdecken, die Ihre Arbeit effizienter und anpassungsfähiger machen. Jede Veranstaltung bietet praktische Einblicke, konkrete Ratschläge und die Möglichkeit, sich mit Expert:innen zu diesem Thema auszutauschen. Anmeldungen exklusiv für promovierte Wissenschaftler:innen sind ab sofort möglich. Die Veranstaltungen finden auf Englisch statt.
Diese Veranstaltung bringt Klarheit in die komplexe und verwirrende deutsche Hochschullandschaft. Die Fachreferentin für Forscherentwicklung Dr. Wiebke Deimann klärt nicht nur diejenigen auf, deren Lieblingswort bei Scrabble bereits „Wissenschaftszeitvertragsgesetz“ ist. | ||
In unserer Vortragsreihe stellen wir Ihnen über das Jahr verteilt das DFG-Förderportfolio für Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen vor: Von einem ersten Überblick über die zentralen Förderangebote für Postdocs bis zu einzelnen Programmen der Personenförderung wie Walter Benjamin-, Emmy Noether- und Heisenberg-Programm, abwechselnd auf Deutsch und Englisch. Interessierte Promovierende und Postdocs aller Fachgebiete sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Der Webex-Link zu den einzelnen Vorträgen wird kurz vor den jeweilen Terminen auf dieser Seite veröffentlicht. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. Die nächsten Termine der Prospects-Reihe
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Die Evangelische Hochschule Freiburg unterstützt Promovierende in der Abschlussphase sowie Postdoktorand*innen aller Karrierestufen gezielt in ihrer Karriereentwicklung (hin zur HAW-Professur). Hierfür werden in einer Winterschool 4 (Online-)Workshops angeboten, bei denen 12 Teilnehmende mit sozialwissenschaftlichem und geisteswissenschaftlichem Profil gemeinsam arbeiten und theoretische als auch praktische Impulse für ihre weitere wissenschaftliche Laufbahn erhalten. Die Anmeldung für die Winterschool läuft bis zum 3.7.2026. Termine im Wintersemester 2026/2027
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Das Hohenheim NextGen Scientists Symposium bietet Forschenden in frühen Karrierephasen die Gelegenheit, ihre Forschungsideen mit Expert:innen der Universität Hohenheim zu diskutieren und Hohenheim als potenziellen Ort für ihre künftige Forschung und Karriere kennenzulernen. Bis 02.08.2026 können Sie sich für das Symposium bewerben. Außerdem lädt die Universität Hohenheim damit herausragende Nachwuchswissenschaftler*innen (bis zu vier Jahre nach Abschluss der Promotion) ein, die Universität Hohenheim als potenziellen Ort für die Entwicklung ihrer nächsten Forschungsschritte und den Ausbau ihrer Karriere kennenzulernen. Unter der Leitung von Expert*innen auf diesem Gebiet bietet die Veranstaltung ein Forum zur Präsentation aktueller Forschungsideen in den folgenden Bereichen sowie zur Erkundung möglicher Kooperationen:
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Die Alexander-von-Humboldt-Stiftung lädt in Deutschland ansässige Nachwuchs- und Mid-Career-Forscher*innen aus verschiedenen Disziplinen ein, sich für die Teilnahme an einem gemeinsam mit der British Academy organisierten Symposium zum übergreifenden Thema „Mensch und Natur: Resilienter in die Zukunft“ zu bewerben. Das Symposium findet vom (Mittwoch) 21. April 2027 bis zum (Freitag) 23. April 2027 in Bonn statt und zielt darauf ab, den internationalen Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Nachwuchswissenschaftler*innen aus Deutschland und dem Vereinigten Königreich, die in einem breiten Spektrum von Disziplinen tätig sind, anzuregen und zu festigen. Es soll den Austausch von Ideen über disziplinäre und nationale Grenzen hinweg fördern, indem ein Format gewählt wird, das ausführliche Diskussionen und Debatten ermöglicht, wobei hierfür sowie für weitere Gelegenheiten zum Networking ausreichend Zeit vorgesehen ist. Thematischer Schwerpunkt: Das Verhältnis zwischen Mensch und Natur war schon immer umstritten. Während einige argumentieren, dass der Mensch über der Natur steht und dazu berufen ist, sie zu „bewirtschaften“, betrachten andere den Menschen vielmehr als Teil der Natur und betonen daher die Notwendigkeit des Zusammenlebens, wobei sie übermäßige Eingriffe des Menschen in natürliche Lebensräume in Frage stellen. In Zeiten von Mehrfachkrisen und zunehmenden systemischen Risiken erscheint die Notwendigkeit, dieses Verhältnis zu überdenken, dringender denn je. Auswirkungen wie beispielsweise des technologischen Fortschritts, des Bevölkerungswachstums, wachstums- und konsumorientierter Wirtschaftssysteme, des anhaltenden Verlusts an Biodiversität, zunehmender hydroklimatischer Schwankungen und Extreme sowie der stetig steigenden Nachfrage nach natürlichen Ressourcen prägen diese Beziehung zwischen Mensch und Natur. Wir können nur dann verstehen, was natürliche, soziale, politische und wirtschaftliche Systeme widerstandsfähiger macht, wenn wir die Beziehungen zwischen Mensch und Natur neu überdenken und dabei gesellschaftliche Bedürfnisse und ökologische Integrität auf nachhaltigere Weise in Einklang bringen. Ein solches kritisches Umdenken, das notwendig ist, um alternative Wege zu einer widerstandsfähigeren Zukunft zu finden, könnte den gesamten Zyklus umfassen – von philosophischen, ethischen und künstlerischen Überlegungen über soziale, politische, wirtschaftliche und geografische Herausforderungen bis hin zur Konzeption konkreter politischer Lösungen. Dementsprechend könnten Teilnehmer*innen aus einer Vielzahl von Disziplinen einen Beitrag leisten und so den interdisziplinären und zukunftsorientierten Charakter des Symposiums gewährleisten. Die Bewerbungsfrist für den Call endet am 02.08.2026. | ||
Heidelberg Research Service – Informationen und Beratung zu Horizon Europe 2025 | Jederzeit | Im Rahmen von Horizont Europa, dem aktuellen Rahmenprogramm der EU für Forschung und Innovation (2021-2027), wird ein großer Teil des Finanzierungsbudgets über Top-down-Aufforderungen zur Einreichung von Forschungsvorschlägen zu bestimmten Themen verteilt, die sich an internationale Konsortien von Forschungsleiter:innen (Principal Investigators, PIs) aus verschiedenen europäischen Universitäten und Forschungseinrichtungen richten. Diese Aufforderungen sind in Arbeitsprogrammen für die verschiedenen Teile von Horizont Europa festgelegt, die alle ein bis zwei Jahre veröffentlicht werden. Aktuelle Entwürfe dieser Arbeitsprogramme sind beim Heidelberger Forschungsservice erhältlich. Wenn Sie sich für diese Ausschreibungen interessieren und ein Antragskonsortium koordinieren oder sich daran beteiligen möchten, laden wir Sie herzlich ein, mit dem EU-Team des Heidelberger Forschungsservice Kontakt aufzunehmen. In individuellen Beratungsgesprächen können wir Ihnen die Details der EU-Ausschreibungen erläutern und Sie zu den nächsten Schritten beraten. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Dr. Moritz Vogel (moritz.vogel@zuv.uni-heidelberg.de) oder Dr. Xenja Herren (xenja.herren@zuv.uni-heidelberg.de). |
Das Führungscoaching bieten Ihnen eine temporäre Unterstützung bei der bewussten und professionellen Ausgestaltung Ihrer Führungsrolle als Nachwuchsgruppenleiter:in an der Universität Heidelberg. Es handelt sich um ein fortlaufendes Angebot, das jederzeit in Anspruch genommen werden kann. Bei weiteren Fragen können Sie sich an Frau Susanne Scheer wenden: susanne.scheer@zuv.uni-heidelberg.de | ||
Das PROM-Programm ist ein akademisches Kurzzeit-Austauschprogramm, das Doktorand:innen bei der Erweiterung ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten unterstützen soll. Das Programm ermöglicht Doktorand:innen die Teilnahme an verschiedenen kurzfristigen Bildungsaktivitäten, darunter Kurse, Workshops, Berufspraktika, Studienaufenthalte, Konferenzen und Sommer- oder Winterschulen, die von der Jagiellonen-Universität organisiert werden. Das PROM-Programm deckt die Reisekosten, die Lebenshaltungskosten und gegebenenfalls die Konferenzgebühren oder die Kosten für die Teilnahme an Sommer- und Winterschulen. Um sich zu bewerben, müssen die Kandidat:innen selbstständig eine:n akademische:n Mitarbeiter:in der Jagiellonen-Universität identifizieren, der/die bereit ist, den Besuch zu organisieren und zu betreuen. | ||
Das Scientific Software Center (SSC) der Universität Heidelberg bietet eine Vielzahl von Kursen rund um die wissenschaftliche Softwareentwicklung an. Wenn Sie Git, das Testen Ihrer Software oder Best Practices in Python erlernen möchten, dann können Sie die Halbtageskurse oder Blockseminare des Software Centers besuchen | ||
Möchten Sie erfahren, wie Sie das aus Ihren Forschungsergebnissen entstehende geistige Eigentum bestmöglich schützen können? Dann besuchen Sie die nächste offene IP & Transfer-Sprechstunde der ScienceValue Heidelberg GmbH (SVH) am INF-Campus Heidelberg und lassen Sie sich zu allen Fragen rund um die Verwertung Ihres geistigen Eigentums beraten! Die offene IP & Transfer-Sprechstunde des SVH am INF-Campus Heidelberg findet monatlich statt, in der Regel am ersten Dienstag des Monats. Wenn Sie Fragen haben, z. B. zur Vereinbarung eines individuellen Termins, können Sie sich per E-Mail an sciencevalue.heidelberg@med.uni-heidelberg.de wenden oder ihre Webseite besuchen. | ||
Worum geht es bei eDOCation? eDOCation ist die erste Online-Plattform, auf der Nachwuchswissenschaftler:innen („eDOCs“) Weiterbildung für Unternehmen anbieten. Zusammen mit meinem ehemaligen Doktorandenkollegen Tobias Hornig (heute Data Scientist bei Siemens) habe ich die Initiative ins Leben gerufen. Die Plattform leistet einen Beitrag zum Wissenstransfer von Hochschulen in die Unternehmenspraxis und zur Verbesserung der finanziellen Situation und Zukunftsperspektive von Doktorand:innen, Postdocs und Juniorprofessor:innen. Eine von uns durchgeführte Marktforschung hat ergeben, dass unsere eDOCs einen hohen dreistelligen €-Betrag für einen zweistündigen Research-Workshop in Unternehmen hinzuverdienen könnten. Gleichzeitig bietet eDOCation Unternehmen und ihren Mitarbeiter:innen die Möglichkeit, vom State-of-the-Art der Wissenschaft im Sinne eines lebenslangen Lernens zu profitieren und als Mentor:innen im „War for Talent“ Zugang zu den klügsten Köpfen des Landes zu erhalten. Das Unternehmen wird aktuell vom Stifterverband als eine der „30 besten Ideen für das Bildungs-, Wissenschafts- und Innovationssystem von morgen“ im Rahmen der WIRKUNG HOCH 100-Initiative gefördert. Mehr Informationen zu eDOCation gibt es auf http://www.edocation.org und in der angehängten Präsentation. Ihr wollt uns Kennenlernen? Die eDOCation Powerbank bietet regelmäßig kostenfreie und unverbindliche Workshops an, die Euch bei Forschung und Lehre sowie persönlichem Wachstum unterstützen können. Für die Semesterferien sind folgende Veranstaltungen geplant (inclusive Links zu Eventbrite) Du möchtest Vorträge in Unternehmen halten und zu unseren eDOCs gehören? Schickt uns eure Bewerbung inklusive folgender Unterlagen
gerne an edoc@edocation.org. Mehr Infos, wie Auswahlkriterien oder Formen der Weiterbildung, findet Ihr hier. Die Profile unsere aktuellen eDOCs könnt Ihr Euch hier anschauen. Wie könnt Ihr uns sonst unterstützen? Wenn Ihr die Idee von eDOCation spannend findet, freuen wir uns über eine persönliche Empfehlung an Freunde und Bekannte in Academia und Industrie. Darüber hinaus helft Ihr, das Netzwerk zu vergrößern, und werdet über aktuelle Neuigkeiten informiert, wenn Ihr uns auf LinkedIn folgt. | ||
Karrierecoaching für Postdocs – Fortlaufendes Angebot Ab sofort besteht für Postdocs (2-4 Jahre nach Abschluss der Promotion) die Möglichkeit zum individuellen Karrierecoaching. In vertraulichen Einzelgesprächen mit einer universitätsinternen Coach kann der eigene berufliche Weg bewusst reflektiert und aktiv gestaltet werden. | ||
Überlebensstrategien ist ein gemeinsames Projekt der lebenswissenschaftlichen Sonderforschungsbereiche der Universität Heidelberg mit der Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ). Die Redakteure der Stadtredaktion Heidelberg begleiten jeweils eine Veranstaltung mit ihren persönlichen Fragen zu den vorgestellten Forschungsthemen, den beteiligten Wissenschaftlern und den Methoden. Dieses Format der Moderation soll eine lebendige Brücke zum Publikum bilden, das in den Dialog einbezogen wird. In zwanglosem Rahmen im Karlstorbahnhof und mit musikalischer Begleitung durch Mitglieder des Collegium Musicum stellen die Sonderforschungsbereiche ihre Fragestellungen und langfristigen Ziele vor. | ||
Mit den Online-Seminaren von academics erhalten junge angehende WissenschaftlerInnen wichtige Tipps und Informationen zu spannenden Karriere-Themen wie Bewerbung, Assessment-Center und Promotion. Es werden u.a. Seminare zu den Themen „Wie finde ich den Job, der zu mir passt? Die eigenen Kompetenzen und Karriereziele finden für Promovierende und Promovierte“ und "Erfolgreich bewerben nach der Promotion Teil 1 - Wissenschaftliche Karrierewege: Bewerbung als Postdoc und auf eine Professur" Die ersten Seminare beginnen Mitte/Ende September. Die Anmeldung erfolgt online. | ||
Die Health + Life Science Alliance Heidelberg Mannheim hat die Ausschreibung „Equipment Call 2026“ ins Leben gerufen, um die Anschaffung von Forschungsgeräten und Dienstleistungsverträgen zu fördern, die für gemeinsame Forschungsprojekte innerhalb der Allianz unerlässlich sind. Forschungsleiter:innen der Allianz können Fördermittel in Höhe von 50.000 bis 200.000 Euro beantragen, um Geräte oder Dienstleistungsverträge zu finanzieren, die institutionenübergreifende Forschungsprojekte unterstützen, an denen mindestens ein:e weitere:r Allianzpartner:in beteiligt ist. Die Geräte müssen allen Mitgliedern der Allianz zugänglich sein, und die beantragten Mittel müssen bis zum 31. Dezember 2026 verwendet werden. Die Ausschreibung unterstützt die Forschung in den Hauptforschungsbereichen der Allianz, darunter Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, neuropsychiatrische Störungen, Genomik, synthetische Immunologie, Molekulartechnik, Medizintechnik sowie KI-Anwendungen in den Gesundheits- und Lebenswissenschaften. Ebenfalls förderfähig ist die Weiterentwicklung von offenen Plattformtechnologien, die allen Mitgliedern der Allianz zur Verfügung stehen. | ||
Mit den "Pioniervorhaben – Explorationen des unbekannten Unbekannten" unterstützt die Stiftung bahnbrechende und riskante Forschungsideen mit hoher wissenschaftlicher Relevanz. Gesucht sind Vorhaben aus dem Bereich der Grundlagenforschung, die sich nicht dem bereits 'bekannten Unbekannten' widmen, sondern das 'unbekannte Unbekannte' explorieren – mit dem Potenzial zu großen wissenschaftlichen Durchbrüchen, allerdings auch mit dem Risiko, zu scheitern. Alles Wichtige auf einen Blick:
Pioniervorhaben müssen folgende Kriterien erfüllen:
Am 16.07.2026, 10-11.30 Uhr findet eine Online-Sprechstunde zur Ausschreibung statt. | ||
Der Europäische Forschungsrat (ERC) fördert Forschende, um die Grundlagenforschung und visionäre Projekte voranzutreiben und neue Wissensgebiete zu erschließen. Mit den ERC Advanced Grants werden herausragende, bereits etablierte Forschende gefördert, die in den letzten 10 Jahren bedeutende Forschungsergebnisse vorweisen können. Die Förderung kann bis zu 5 Jahren beantragt werden mit einem maximalen Budget von 2,5 Mio. EUR. Bei der ERC-Antragstellung gibt es keine thematischen Vorgaben, die Antragstellung ist offen für alle Forschungsbereiche (sogenannter "Bottom up"-Ansatz). | ||
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Fraunhofer-Gesellschaft rufen erneut gemeinsam zur Einreichung von Anträgen zu trilateralen Transferprojekten aus allen fachlichen Bereichen auf. Mit dem Programm sollen Transferaktivitäten initiiert werden, mit denen geeignete komplementäre Partner aus dem Wissenschafts- und dem Anwendungsbereich wissenschaftliche Erkenntnisse in Richtung Anwendung entwickeln und dadurch bestehende Lücken zwischen Grundlagenforschung und Anwendung schließen. Beantragt werden können trilaterale Transferprojekte mit einem Partner aus einer Universität/HAW/FH (DFG-finanziert), einem Fraunhofer-Partner (Fraunhofer-finanziert) und einem Anwendungspartner (eigenfinanziert). Die Laufzeit der Projekte beträgt maximal drei Jahre. Transferprojekte müssen auf Ergebnissen basieren, die von den Antragstellerinnen und Antragstellern der Universität/HAW/FH in DFG-geförderten Forschungsprojekten generiert wurden und mindestens TRL 4 (technology validated in lab) aufweisen. Die Projektpartner greifen diese Ergebnisse auf und entwickeln sie gemeinsam zu einem Demonstrator bzw. Prototypen weiter (entspricht TRL 6 bzw. TRL 7). DFG und Fraunhofer stellen jeweils Mittel bis zu einer Höhe von je 3 Mio. EUR pro Ausschreibung zur Verfügung. Im Rahmen der Ausschreibung wird angestrebt, fünf Transferprojekte zu fördern. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. Frist zur Einreichung von Projektskizzen (Phase 1) ist der 1. September 2026, Frist zur Einreichung der Vollanträge (Phase 2) ist der 10. März 2027. | ||
Die Alexander von Humboldt-Stiftung vergibt mit der Humboldt Research Professorship einen international ausgerichteten Forschungspreis zur Gewinnung herausragender Wissenschaftler:innen aus dem Ausland für eine langfristige Zusammenarbeit mit deutschen Hochschulen. Die Professorship ist mit 3 Mio. Euro (experimentelle Forschung) bzw. 1,5 Mio. Euro (theoretische Forschung) über einen Zeitraum von fünf Jahren ausgestattet. Die Universität Heidelberg ist nominierungsberechtigt. Vorgeschlagen werden können international herausragende Wissenschaftler:innen bis zu 18 Jahre nach der Promotion sowie Wissenschaftler:innen in späteren Karrierestufen. Voraussetzung ist, dass der Lebens- und Arbeitsmittelpunkt der Kandidat:innen zum Zeitpunkt der Nominierung seit mindestens fünf Jahren im Ausland liegt und noch kein Arbeitsverhältnis in Deutschland besteht oder vereinbart wurde. Wissenschaftler:innen, die als gastgebende Kooperationspartner:innen agieren möchten, Fakultäten und wissenschaftliche Einrichtungen werden gebeten, geeignete Kandidat:innen zu identifizieren und Vorschläge für die universitätsinterne Auswahl einzureichen. Die Frist für die Einreichung der Nominierungen bei der Alexander von Humboldt-Stiftung ist der 16.11.2026. Bitte senden Sie Ihre Vorschläge bis zum 01.09.2026 (interne Frist) an die jeweils zuständige Ansprechperson: simon.kopp@zuv.uni-heidelberg.de forschungs.dekanat@med.uni-heidelberg.de ralf.weigel@medma.uni-heidelberg.de | ||
Der European Research Council (ERC) hat mit dem Arbeitsprogramm 2026 eine neue, hochrangige Förderlinie eingeführt: den ERC Plus Grant. Sie richtet sich an Spitzenforschende aller Karrierestufen und Disziplinen, die wissenschaftliche Herausforderungen angehen wollen, die mit einem regulären ERC-Projekt nicht realisierbar sind – etwa, weil sie ein Fachgebiet grundlegend verändern oder neue Forschungsfelder eröffnen können. Die Förderung beträgt bis zu 7 Millionen Euro und kann für Projekte mit einer Laufzeit von mindestens vier und maximal sieben Jahren beantragt werden. Die Einreichungsfrist für den ERC Plus Grant endet in diesem Jahr am 2. September 2026. Die Förderlinie ist sehr kompetitiv: Jährlich sollen nur etwa 30 ERC Plus Grants vergeben werden, im Vergleich zu insgesamt rund 1.000 Grants in den traditionellen ERC-Förderlinien (Starting, Consolidator und Advanced Grant). Dies sollte bei der Entscheidung zur Antragstellung berücksichtigt werden. | ||
Explorer-Projekte zielen darauf ab, neuartige, kooperative Forschungskonzepte in einem zukunftsweisenden Forschungsfeld zu initiieren, die verschiedene Disziplinen einbeziehen und im experimentellen Design unterschiedliche Skalen berücksichtigen. Gefördert werden für bis zu zwei Jahre gemeinsame Projekte einer Nachwuchsforschungskraft (Gruppenleitung oder erfahrener Postdoc) mit mindestens einer weiteren Forschungsgruppe (Nachwuchs- oder etablierte Gruppe) aus unterschiedlichen Fachbereichen und Institutionen, um die Grundlage für eine spätere Einwerbung von Drittmitteln zu schaffen. Bei Bedarf und Nutzen können Kooperationspartner aus der Industrie einbezogen werden. Die Förderdauer beträgt zwei Jahre bei einer maximalen Fördersumme von 100.000 Euro pro Jahr. Eine Kofinanzierung durch Eigenmittel ist möglich. Die eigene Stelle der antragstellenden Person kann über diese Ausschreibung nicht finanziert werden. | ||
Geistes- und sozialwissenschaftliche Konzepte wirken oft weit über die Wissenschaft hinaus. Doch was passiert, wenn Theorien und Denkfiguren aus ihrem ursprünglichen Kontext gelöst und für eigene, nicht-intendierte Zwecke genutzt werden? Mit dieser Ausschreibung fördert die Stiftung Forschung zu solchen "Dual Use"-Effekten und exploriert, wie der Transfer von Ideen aus der Wissenschaft in politische und ideologische Kontexte funktioniert. Alles Wichtige auf einen Blick:
Während der Begriff „Dual Use“ klassischerweise die doppelte Nutzbarkeit von Forschungsergebnissen oder Technologien für zivile und militärische Zwecke beschreibt, sollen unter "Dual Use" in den Geistes- und Sozialwissenschaften nicht intendierte Effekte geistes- und sozialwissenschaftlicher Forschung verstanden werden. Diese Effekte können vielfältig sein. Mit dieser Ausschreibung liegt der Fokus auf ideologisch motivierten antiliberalen, antiwissenschaftlichen und antidemokratischen Formen solcher Aneignungen. So kann etwa aus der wissenschaftlichen Einsicht „Wissen ist sozial konstruiert“ die verkürzte Behauptung werden, jede Wahrheit sei nur Meinung – genutzt, um Wissenschaft oder Medien zu delegitimieren. Auch postkolonialistische Ansätze werden in politischen Diskursen teilweise umgedeutet, etwa zur Verteidigung eines vermeintlichen "Rechts auf Differenz". Am 11.08. und 08.09.2026 finden Sprechstunden zum Förderangebot statt. | ||
Forschende aus Brasilien, aufgepasst! Das CAPES-Humboldt-Forschungsstipendium unterstützt Sie – Postdocs sowie erfahrene Forschende – bei Ihren Forschungsvorhaben in Deutschland. Profitieren Sie als Stipendiat*in von der individuellen Betreuung durch die Humboldt-Stiftung und unseren vielfältigen Förderleistungen. Nutzen Sie zu Beginn Ihrer wissenschaftlichen Laufbahn die Forschungsförderung in Deutschland. Mit dem CAPES-Humboldt-Forschungsstipendium für brasilianische Postdoktorand*innen können Sie Ihr Forschungsvorhaben in Deutschland verwirklichen. Das monatliche Stipendium beträgt 3.000 Euro zuzüglich Nebenleistungen. Es kann für eine Dauer zwischen 6 und 24 Monaten beantragt und auf bis zu drei Aufenthalte innerhalb von drei Jahren aufgeteilt werden. Neben dem Stipendienbetrag und den Nebenleistungen erhalten Sie während Ihrer Förderung eine persönliche Betreuung. Schon im Vorfeld Ihres Forschungsstipendiums können Sie – und auch Ihr*e Partner*in – einen Intensivsprachkurs besuchen. Den Beginn Ihres Stipendiums bestimmen Sie dann ganz flexibel selbst. Weitere finanzielle Unterstützung – Familienzulagen für Kinder und Partner*in, Reisekostenzuschüsse etc. – ist möglich. | ||
Das African Institute for Mathematical Sciences (AIMS) und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) laden Forscherinnen und Forscher ein, sich im Rahmen des DFG-Programms „Aufbau internationaler Kooperationen“ um Fördermittel zu bewerben, um neue Forschungskooperationen zwischen den mathematischen Fachgemeinschaften in Afrika und Deutschland aufzubauen. Das Programm unterstützt die Entwicklung gemeinsamer Forschungsideen und Kooperationen, wobei insbesondere Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler zur Bewerbung ermutigt werden. Folgende Fördermodule stehen zur Verfügung und können kombiniert werden:
Anträge können jederzeit über das elan-Portal der DFG im Rahmen des regulären Programms „Aufbau internationaler Kooperationen“ eingereicht werden. Anträge werden von förderfähigen Forschenden mit Sitz in Deutschland eingereicht, während Forschende aus afrikanischen Ländern als Kooperationspartner teilnehmen und über ihre deutschen Gastgeber eine Förderung erhalten können. Die DFG veranstaltet am 16. Juli 2026 (13:00–14:00 Uhr MESZ / deutscher Zeit) eine Online-Informationsveranstaltung. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. | ||
Das Programm zielt darauf ab, die Einbindung von Industriepartnern in den Innovationscampus systematisch zu stärken und die Innovationskraft der Region weiter auszubauen. Der Schwerpunkt liegt auf konkreten Projekten in den Bereichen Krebs- und Herz-Kreislauf-Forschung, neuropsychiatrische Erkrankungen, Genomik, synthetische Immunologie, Molekulartechnik, Medizintechnik sowie neuartige Anwendungen von KI-Konzepten und Deep Tech in den Gesundheits- und Lebenswissenschaften. Das Industrieprogramm umfasst zwei Förderlinien:
Die Förderung wird ausschließlich für vorkommerzielle Forschungsprojekte gewährt. | ||
Der ITC-Konferenzzuschuss finanziert einen mündlichen Vortrag über die eigene Arbeit eines Antragstellers im Rahmen der Aktion durch einen Aktionsteilnehmer, der einer juristischen Person mit Sitz in einem Inclusiveness-Ziel- oder Nachbarland angehört, auf einer hochrangigen Konferenz, die vollständig von einem Dritten organisiert wird, d. h. weder von der COST-Aktion noch in Zusammenarbeit mit dieser organisiert wird. Diese Fördermittel dienen der COST-Exzellenz- und Inklusionspolitik und unterstützen sowohl: - Forscher, die an Einrichtungen in Inklusionsziel-Ländern (ITCs) oder Nachbarländern (NNCs) angegliedert sind, als auch - junge Forscher und Innovatoren (YRIs) in ganz Europa und darüber hinaus. Die Fördermittel sind zur Deckung von Reise-, Unterbringungs- und Konferenzanmeldegebühren bis zu 2.500 EUR für Präsenzkonferenzen bestimmt. Die Ausschreibungen für TEAR-Precision-ITC- und YRI-Konferenzzuschüsse laufen fortlaufend nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Bitte reichen Sie Ihren Antrag mindestens 30 Tage vor Beginn der beantragten Konferenz ein. | ||
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Pontificia Universidad Javeriana (PUJ) in Kolumbien bieten im Rahmen eines Ständigen Offenen Verfahrens (SOP) gemeinsame Fördermöglichkeiten für bilaterale Forschungsprojekte in allen Forschungsbereichen an. Im Rahmen einer Absichtserklärung zwischen der DFG und der PUJ haben Forscher*innen aus Deutschland und der PUJ die Möglichkeit, sich für gemeinsam organisierte bilaterale Forschungsprojekte von herausragender wissenschaftlicher Qualität zu bewerben. Anträge müssen von den deutschen und kolumbianischen Partnern parallel bei ihren jeweiligen Förderorganisationen eingereicht werden. Auf deutscher Seite erfolgen die Anträge im Rahmen des DFG-Förderprogramms „Sachbeihilfe“ über das elan-Portal. Die Förderung setzt eine positive Begutachtung durch beide Organisationen voraus. Die Förderdauer beträgt bis zu drei Jahre. An der Universität Heidelberg können Sie sich für weitere Informationen zu Kooperationen und gemeinsamen Forschungsprojekten in Lateinamerika auch an das Heidelberg Center Latin America (HCLA) wenden. | ||
Die VolkswagenStiftung bietet mit dem Förderangebot „Transatlantische Brückenprofessuren“ die Möglichkeit, international renommierte Professor*innen aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften aus den USA an deutsche Einrichtungen anzubinden. Ziel ist es, den wissenschaftlichen Austausch zwischen den USA und Deutschland zu vertiefen und neue Impulse für die Forschung an deutschen Universitäten zu setzen. Gefördert werden Professor*innen, die zu den Themen „Zukunft der Demokratie“, „Grundrechte und Wissenschaftsfreiheit“ oder „Zukunft der transatlantischen Beziehungen“ forschen. Die Förderung umfasst eine dreijährige Anbindung an eine deutsche Einrichtung im Umfang von 25 bis 50 Prozent. Während dieser Zeit verbringen die Fellows jährlich drei bis sechs Monate in Deutschland, behalten aber ihre Position in den USA bei und setzen ihre wissenschaftliche Arbeit dort fort. Die Mittel können anteilig für die Professur in Deutschland sowie für Reise-, Miet- und Sachkosten eingesetzt werden. Die maximale Fördersumme beträgt 300.000 Euro für drei Jahre. Anträge können ab dem 15. Januar 2026 jederzeit eingereicht werden. | ||
Mit den Feodor Lynen-Forschungsstipendien ermöglicht die Humboldt-Stiftung überdurchschnittlich qualifizierten Forschenden aus Deutschland langfristige Forschungsaufenthalte im Ausland bei Mitgliedern des Humboldt-Netzwerks. Bewerbungen aus allen Fachgebieten und für alle Länder im Ausland sind möglich. Wer ist antragsberechtigt? Die Höhe des Stipendiums variiert je nach Zielland und Lebenssituation. Für die individuelle Berechnung des Betrags nutzen Sie bitte den Stipendienrechner. Reisekosten werden zusätzlich erstattet. | ||
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) fördert Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Hochschulen und andere Einrichtungen. Damit Deutschland bis 2045 klimaneutral wird, sind neue Technologien, Prozesse und Dienstleistungen gefragt. Gleichzeitig müssen die Widerstandskraft und Sicherheit des gesamten Energiesystems erhalten und ausgebaut werden. Verbundprojekte mit Beteiligung aus Wirtschaft und Wissenschaft sind besonders erwünscht. Das Antragsverfahren ist in der Regel zweistufig. | ||
Das "Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand" (ZIM) ist ein themenoffenes Programm zur Förderung von Forschung und Entwicklung (FuE) für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und für mit diesen zusammenarbeitenden, nicht wirtschaftlich tätigen Forschungseinrichtungen. Gefördert werden FuE-Kooperationsprojekte von Unternehmen oder von Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien und Branchen. An der Universität Heidelberg können Sie sich zum Thema Wissens- und Technologietransfer, bei der Verwertung von Forschungsergebnissen und bei der Planung von Gründungen durch die Transferagentur hei_INNOVATION beraten lassen. | ||
Angesichts der aktuellen Situation bietet die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Wissenschaftler:innen in DFG-geförderten Projekten, die von den terroristischen Angriffen der Hamas auf Israel und der derzeitigen Lage in der Region betroffen sind, gezielte Unterstützungs- und Entlastungsmaßnahmen an. Zusatzanträge von bis zu 20 000 Euro können dabei von der Projektleitung mit entsprechender Begründung kurzfristig formlos eingereicht und sollen zeitnah entschieden werden. Bei umfangreicheren notwendigen Projektanpassungen und darüber hinausgehenden Finanzbedarfen steht die DFG-Geschäftsstelle für individuelle Beratungen zur Verfügung. Generell können auch bereits bewilligte Fördermittel ohne weiteren Aufwand dafür eingesetzt werden, den Fortgang der Forschungsarbeiten zu sichern. | ||
Mit dem Stipendienprogramm begleitet der DAAD Master-Studierende, Promovierende und PostDocs unterschiedlicher Fachrichtungen, die sich mit dem Themenfeld „Grüner Wasserstoff“ befassen. Gefördert werden Forschungsvorhaben und selbst organisierte Praktika im erweiterten Europäischen Forschungsraum (EFR). Ein Aufenthalt in anderen außereuropäischen Ländern (z.B. Australien, Neuseeland, Kanada, Südkorea, Japan) kann ebenfalls gefördert werden. Promovierende und PostDocs können ihre Bewerbung jederzeit einreichen. | ||
Die Stipendien richten sich an Lebenswissenschaftler:innen, die eine Karriere im Wissenschaftsjournalismus anstreben, und an Journalist:innen, die ihre Kenntnisse über die neuesten Forschungsgebiete und Technologien vertiefen und erweitern wollen. Die Stipendien gelten für die Dauer von drei bis zwölf Monaten, um Aufenthalte in Medien jeglicher Art, Redaktionen oder Forschungseinrichtungen ihrer Wahl zu finanzieren und so ihre Karriere voranzutreiben. Lebenswissenschaftler:innen müssen über einen Bachelor-, Master oder einen höheren Abschluss verfügen und Beispiele ihrer Arbeit im Wissenschaftsjournalismus zu Themen aus der biologischen Grundlagenforschung veröffentlicht haben. Die Bewerber:innen müssen ihren Wohnsitz in einem der 31 EMBC-Mitgliedstaaten haben. Bewerbungen können das ganze Jahr über eingereicht werden, wobei es drei Auswahlrunden pro Jahr gibt. Alle vollständigen Bewerbungen, die bis zum 1. Februar, 1. Juni oder 1. Oktober eingehen, werden berücksichtigt. Bewerber:innen werden spätestens vier Wochen nach Ablauf der jeweiligen Auswahlfrist benachrichtigt. | ||
Mit den Stipendien für deutsche Wissenschaftler:innen unterstützt die Fulbright-Kommission die Entstehung und Vertiefung der Kontakte zwischen deutschen und amerikanischen Hochschulen und Forschungsinstitutionen, die Einrichtung deutscher und amerikanischer Gastdozenturen und gemeinsamer Forschungsprojekte an den jeweils beteiligten Hochschulen. Bewerben können sich promovierte Wissenschaftler:innen (Professoren:innen, Dozenten:innen sowie jüngere wissenschaftliche Assistent:innen), die einen drei- bis neunmonatigen Lehr- und/oder Forschungsaufenthalt an einer wissenschaftlichen Einrichtung in den USA planen. Bewerbungen können jederzeit eingereicht werden, mindestens jedoch neun Monate vor geplantem Aufenthaltsbeginn. Bei Fragen zum Programm Forschung und Lehre, wenden Sie sich bitte an germanscholars@fulbright.de. | ||
Mit dem Henriette Herz-Scouting-Programm werden erfolgreiche Wissenschaftler:innen in Deutschland in die Lage versetzt, stark umworbene, internationale Forschende aus dem Ausland, die sich bislang nicht bei der Stiftung bewerben, aktiv anzusprechen und sie zur Durchführung gemeinsamer Forschungsvorhaben an ihre Einrichtungen einzuladen. Bewerben Sie sich als Scout, wenn Sie eine (Junior-)Professur oder vergleichbare Leitungsposition (z. B. Gruppenleitung) in Deutschland innehaben, sichtbare wissenschaftliche Erfolge nachweisen können, international gut vernetzt sind und erfolgreich Karriereförderung von Nachwuchswissenschaftler:innen betreiben. Als Humboldt-Scout können Sie pro Jahr bis zu drei potentielle Forschungsstipendiat:innen im Ausland identifizieren und für ein Humboldt-Forschungsstipendium vorschlagen. Bewerbungen um eine Position als Scout sind jederzeit online über die Website der Stiftung möglich. | ||
Um die Förderung von Kooperationen zwischen US-amerikanischen Gruppen und ihren deutschen Partnern zu erleichtern, haben sich die Abteilung Physik (PHY) der National Sciecne Foundation (NSF) und die Abteilung Physik und Chemie der DFG vor kurzem auf ein gemeinsames Verfahren zur Förderung von Projekten im Bereich der Physik geeinigt. Anträge, bei denen die DFG die Federführung hat, können fortlaufend eingereicht werden. Für Anträge, bei denen die NSF federführend ist, wenden Sie sich bitte an die NSF-Physics Division, um die genauen Fristen zu erfahren. | ||
Angesichts der dramatischen Situation in der Ukraine möchte die Vector Stiftung mit einem niedrigschwelligen Angebot geflüchtete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schnell und unbürokratisch unterstützen. Zu diesem Zweck stellt die Vector Stiftung Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg Fördermittel zur Verfügung, um geflohene ukrainische Forscherinnen und Forscher übergangsweise in bestehenden Arbeitsgruppen und Projekten zu beschäftigen. Baden-württembergische Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, können sich gemeinsam mit dem bzw. der aufzunehmenden Gastwissenschaftler:in auf die Ausschreibung bewerben. Die Förderung wird als Festbetragsfinanzierung in Höhe von 25.000 € pro geförderte Person ausbezahlt. Diese Ausschreibung ist offen für alle Fachgebiete. Förderanträge können ab sofort online über das Antragsportal der Stiftung eingereicht werden. | ||
Die Ausschreibung „Forschung für den Klimaschutz“ der Vector Stiftung für das Jahr 2025 wurde eröffnet. Projektanträge können laufend eingereicht werden. Das Programm unterstützt Forschende auf der Suche nach wissenschaftlichen und technischen Lösungen für einen besseren Klimaschutz. Die aktuelle Ausschreibung richtet sich an Wissenschaftler:innen, die sich mit neuen innovativen Konzepten oder technologischen (Weiter-)Entwicklungen zur Reduzierung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre beschäftigen. Antragsberechtigt sind Hochschulen, Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg. Projekte können als Einzel- oder als Verbundvorhaben durchgeführt werden. Pro Projekt können bis zu 350.000 Euro für eine Laufzeit von maximal 36 Monaten beantragt werden. Es gibt keine Einreichungsfrist. Förderanträge können ganzjährig online über das Antragsportal eingereicht werden. | ||
Das BMBF beteiligt sich an der Partnerschaft „Gemeinsames Unternehmen Chips“ (GU Chips). In diesem Rahmen verfolgt die Initiative „Chips für Europa“ dabei als eines der Ziele, die Entwicklung und Einführung hochmoderner Quantentechnik zu unterstützen. Dazu sollen insbesondere fortgeschrittene Kapazitäten zur Beschleunigung der Entwicklung innovativer Quantenchips geschaffen werden. Das GU Chips veröffentlicht in der Regel jährlich Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen. Vorhaben werden seitens des GU Chips in einem ein- oder zweistufigen Verfahren unter Einbeziehung externer Gutachter zur europäischen Förderung ausgewählt. Antragsteller sind verpflichtet, sich vor der Einreichung eines Projektvorschlages mit dem zuständigen Projektträger (VDI TZ) des BMBF in Verbindung zu setzen und ein Pre-proposal zu übermitteln, um die Unterstützung auf nationaler Ebene im folgenden Prozess sicherzustellen. | ||
Der Forschungsrat von FoF4: „Self-Regulation and Regulation: Individuals and Societies” plant die Förderung von Forschungsprojekten von Nachwuchswissenschaftler:innen (d.h. Post-Docs mit unbefristeten Stellen, ggf. auch Doktorand:innen), die eine Kerneinrichtung der Universität Heidelberg für ein konkretes Forschungsvorhaben nutzen wollen. Diese Ausschreibung ist offen für alle Forschungsbereiche. Die Projekte sollten ein bestimmtes Forschungsziel verfolgen oder eine bestimmte Studie umfassen, die dann die notwendigen Vorarbeiten für die Einwerbung von Drittmitteln (z.B. DFG-Einzelbeihilfe) liefert. | ||
Einführung der Option einer Überbrückungsfinanzierung für unabhängige Nachwuchswissenschaftler*innen auf dem Weg zur Professur im Rahmen des heiTRACKS-Programm Für unabhängige Nachwuchswissenschaftler:innen, die ab dem 01.07.2021 einen ERC Starting Grant oder eine DFG-Emmy-Noether-Nachwuchsgruppenleitung einwerben, bietet die Universität Heidelberg im Rahmen ihres heiTRACKS-Programms zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses eine Überbrückungsfinanzierung an. Vorbehaltlich einer positiven Evaluation wird die Stelle des/der Nachwuchsgruppenleiters:in bis zum Erreichen einer Professur, jedoch für maximal drei Jahre weiterfinanziert. Die Evaluation findet am Ende des vierten Projektjahres statt und umfasst als Kriterien (1) die erfolgreiche Einwerbung weiterer Drittmittel in Höhe von mindestens 200.000 Euro sowie (2) fachspezifisch hervorragende und unabhängige Publikationsleistungen. Hinweis: Die Überbrückungsfinanzierung gilt nicht für die Medizinischen Fakultäten Mannheim und Heidelberg. Für weitere Fragen zur Überbrückungsfinanzierung sowie die Beratung in den Antragsverfahren ERC Starting Grant und DFG-Emmy-Noether-Nachwuchsgruppenleitung stehen Ihnen die für Ihren Fachbereich zuständigen Projektmanager:innen im Heidelberg Research Service des Dezernats Forschung gerne zur Verfügung. | ||
Die Europäische Kommission hat die Open-Access-Veröffentlichungsplattform „Open Research Europe“ für die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen aus Horizont 2020 gestartet. Die Plattform erleichtert den Projektbegünstigten die Einhaltung der Open-Access-Vorgaben und bietet Forschern einen Veröffentlichungsort, an dem sie ihre Ergebnisse und Erkenntnisse austauschen und eine offene, konstruktive Forschungsdiskussion führen können, u.a. durch Peer Reviews. | ||
Das Walter Benjamin-Programm ermöglicht es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in der Qualifizierungsphase im Anschluss an die Promotion, ein eigenes Forschungsvorhaben am Ort ihrer Wahl selbständig umzusetzen. Mit der Einwerbung von Fördergeldern für ein eigenständiges Forschungsvorhaben wird der Grundstein für die weitere, zunehmend selbständige wissenschaftliche Karriere gelegt und die erwünschte Eigenverantwortlichkeit von besonders qualifizierten Postdoktorandinnen und Postdoktoranden gestärkt. Das Programm dient damit der Förderung der frühen wissenschaftlichen Karriere. Es hat zum Ziel, die in dieser Karrierephase relevante Mobilität und thematische Weiterentwicklung zu unterstützen, daher ist in dem Programm im Regelfall ein Wechsel der Einrichtung vorgesehen. Antragsberechtigt sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausschließlich in einer frühen wissenschaftlichen Karrierephase. Eine Förderung bedingt eine abgeschlossene wissenschaftliche Ausbildung (mit Promotion). Das Vorhaben darf an keiner Einrichtung angesiedelt werden, die nicht gemeinnützig ist oder die die Veröffentlichung der Ergebnisse in allgemein zugänglicher Form nicht gestattet. | ||
Zielgruppe des Programms sind jüngere Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus naturwissenschaftlichen und medizinischen Fachgebieten, die bereits ein eigenständiges Forschungsprofil erkennen lassen. Bei bewilligter Förderung führen sie eigenständige Projekte an den renommiertesten Forschungsstätten ihrer Disziplinen im Ausland durch. Deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler müssen Forschungsstätten im Ausland wählen. Österreichische und schweizerische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können sich nur für Gastinstitute in Deutschland bewerben. Ziel des Programms ist, dass die Geförderten nach Ablauf des Förderzeitraums in ihr Heimatland zurückkehren und ihre erworbene Qualifikation in den Wissenschaftsstandort einbringen. | ||
Die Fritz-Thyssen-Stiftung vergibt Forschungsstipendien an promovierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die sich für ein bis zwei Jahre ausschließlich auf ein von ihnen selbst gewähltes Forschungsvorhaben konzentrieren wollen. Antragsberechtigt sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, deren Promotionsverfahren abgeschlossen ist und in der Regel nicht länger als ein bis zwei Jahre zurückliegt. Sie sollten das geplante Projekt in der Regel in ein bis zwei Jahren bearbeiten können, es soll mit einem weisungsfreien, auf eigener Initiative beruhenden wissenschaftlichen Vorhaben verbunden sein, das sie an einer wissenschaftlichen Hochschule oder einer gemeinnützigen Forschungsstätte in Deutschland durchführen. Thematisch sind Anträge möglich in folgenden Förderbereichen (Details sind auf der Homepage der Thyssen-Stiftung zu finden):
Nicht vergeben werden Promotions- und Habilitationsstipendien sowie Abschlussstipendien, die sich an eine Förderung durch Dritte anschließen. Die Stiftung nimmt grundsätzlich keine Anträge in parallele Bearbeitung zu anderen Förderinstitutionen. Ein von einer anderen Förderinstitution abgelehnter Antrag kann mit entsprechenden Erläuterungen bei der Stiftung eingereicht werden. Die Revision bereits von der Stiftung abgelehnter Anträge ist in der Regel nicht möglich. | ||
Die Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) bietet u.a. folgende Stipendien für Doktorandinnen und Doktoranden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an deutschen Hochschulen an:
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Die Universität Heidelberg unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Artikel in Open-Access-Zeitschriften publizieren, durch einen Publikationsfonds, aus dem Mittel zur Begleichung von Publikationsgebühren beantragt werden können. Eine der Förderungsvoraussetzungen ist, dass Sie Angehöriger der Universität Heidelberg sind und als „submitting” bzw. „corresponding author” für die Bezahlung der Publikationsgebühren verantwortlich sind. | ||
Das Deutsche Historische Institut Paris (DHIP) fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs im Bereich der Geschichtswissenschaften. Es vergibt hierzu Stipendien an fortgeschrittene M.A.-Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden, Post-Doktorandinnen und Post-Doktoranden und Habilitierte für Forschungsvorhaben zur westeuropäischen, insbesondere zur französischen und deutsch-französischen Geschichte. Das DHIP unterstützt laufende Forschungsprojekte in ihrer Durchführung (Mobilitäts-Stipendien, Resident-Stipendien) sowie die Entwicklung neuer Forschungsprojekte (Forschungsstart-Stipendien). Die Stipendien des DHIP richten sich an Bewerberinnen und Bewerber aus der deutschen Wissenschaftslandschaft, unabhängig von ihrer Nationalität. Die Zugehörigkeit zu einer deutschen Krankenversicherung ist obligatorisch. Die Höhe eines Stipendiums des DHIP beträgt monatlich 2.000 € für Habilitierte sowie Post-Doktoranden und Post-Doktorandinnen, 1.500 € für Doktorandeninnen und 1.200 € für M.A.-Studierende. | ||
Mit diesem Preis werden bahnbrechende Forschungsarbeiten gewürdigt, die mithilfe innovativer Methoden Probleme aufzeigen und Lösungen entwickeln, die direkten Einfluss auf Politik und Entscheidungsfindung haben. Der Gewinner oder die Gewisserin des Hauptpreises erhält ein Preisgeld in Höhe von 30.000 US-Dollar, und sein preisgekrönter Aufsatz wird in der Online-Ausgabe sowie in der Printausgabe von „Science“ veröffentlicht. Ein:e Finalist:in erhält 10.000 US-Dollar, und sein Aufsatz wird in der Online-Ausgabe von „Science“ veröffentlicht. Beide werden im Frühjahr 2027 im Rahmen einer Preisverleihung in Phoenix, Arizona, geehrt. | ||
Im Jahr 2027 wird die Wissenschaftsakademie des Landes Baden-Württemberg mehrere gestiftete Preise im Gesamtwert von bis zu 80.000 Euro für herausragende Arbeiten des wissenschaftlichen Nachwuchses (in der Regel Qualifizierungsschriften) vergeben: Akademiepreis Karl-Freudenberg-Preis Hector Stiftung-Preis Walter Witzenmann-Preis Manfred Lautenschläger-Preis Ökologiepreis der Viktor & Sigrid Dulger Stiftung Manfred Fuchs-Preis Jürgen-Wolfrum-Preis Die Preise richten sich an Early Career Researchers aus unterschiedlichen Fachbereichen, deren Arbeiten an einer baden-württembergischen Forschungseinrichtung entstanden sind oder die an einer solchen Einrichtung tätig sind. | ||
Mit dem Carl-Zeiss-Humboldt-Forschungspreis zeichnet die Humboldt-Stiftung eine international anerkannte Wissenschaftspersönlichkeit aus dem Ausland und ihr bisheriges Gesamtwerk aus. Der Preis wird an Forschende der Fachrichtungen Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften verliehen, die eine Kooperation mit Kolleg:innen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Thüringen eingegangen sind. Der Preis ist mit 100.000 Euro dotiert, hinzu kommen Mittel in Höhe von 50.000 Euro zur weiteren Finanzierung der eingegangenen Kooperation. Nominierungen können ganzjährig eingereicht werden. Im Falle einer Nominierung bittet das Forschungsdezernat um einen kurzen Hinweis: guenther.mittler@zuv.uni-heidelberg.de | ||
Dieser Wissenschaftspreis würdigt international führende Wissenschaftler:innen aller Fachrichtungen aus dem Ausland für deren bisheriges Gesamtschaffen. Das Preisgeld beträgt 60.000 Euro. Für den Humboldt-Forschungspreis können exzellente Forscher:innen aus dem Ausland aller Fachrichtungen und aller Länder vorgeschlagen werden. Die Preisträger:innen werden zusätzlich eingeladen, selbst gewählte Forschungsvorhaben in Deutschland in Kooperation mit Fachkolleg:innen durchzuführen. Ein unabhängiges Auswahlgremium der Alexander von Humboldt-Stiftung entscheidet zweimal jährlich im Frühjahr und Herbst über die eingereichten Nominierungen. Die Begutachtung nimmt ungefähr sechs Monate in Anspruch. |