Newsletter Ausschreibung „Romani Rose-Fellowship“
Newsletter 34/2025
26. August 2025
Ausschreibung „Romani Rose-Fellowship“ - Bewerbungsschluss: 30.09.2025
am Historischen Seminar der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (Zentrum für Europäische Geschichts- und Kulturwissenschaften) wird an der Forschungsstelle Antiziganismus zum 1. Januar 2026 ein Forschungsstipendium („Romani Rose-Fellowship“) mit einer jährlichen Fördersumme in Höhe von 20.000 Euro ausgeschrieben.
Bewerbungsschluss: 30. September 2025
Das von der Manfred Lautenschläger-Stiftung geförderte Forschungsstipendium ist zu Ehren des Vorsitzenden des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, benannt und würdigt dessen jahrzehntelanges Engagement für Menschen- und Bürgerrechte.
Zielgruppe sind besonders begabte und engagierte Forscherinnen und Forscher aus den Ländern der Europäischen Union. Abhängig von der Bewerbung existieren zwei Formen der Förderung:
- ein Stipendium für Doktorand:innen zur Vorbereitung, Erstellung oder zum Abschluss der Promotion. Die Laufzeit beträgt 12 Monate und die Fördersumme 1.666 € monatlich.
- ein Stipendium für Post-Doktorand:innen zur Entwicklung des wissenschaftlichen Profils. Die Laufzeit beträgt 8 Monate und die Fördersumme 2.500 € monatlich. Bewerben können sich auch habilitierte Wissenschaftler:innen.
Bewerber:innen sollen ein selbstgewähltes Forschungsthema präsentieren. Die Auswahl erfolgt durch eine Kommission der Forschungsstelle. Das vorgestellte Thema soll einen Bezug zur Antiziganismusforschung oder einem verwandten Feld (z. B. Rassismusforschung) besitzen. Interdisziplinäre Ansätze sind ausdrücklich erwünscht.
Mit dem Stipendium ist ein Aufenthalt in Heidelberg verbunden. In der Forschungsstelle wird ein Arbeitsplatz mit PC zur Verfügung gestellt. Stipendiat:innen haben die Möglichkeit, sich vor Ort zu vernetzen, die Bibliothek und Sammlungen der Forschungsstelle zu nutzen, sowie auf den Bestand des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma in Heidelberg zurückzugreifen.
Voraussetzungen:
- Abgeschlossenes Hochschulstudium
- Überdurchschnittlicher Studienabschluss bzw. überdurchschnittliche Promotion oder Habilitation
Antragsteller müssen einreichen:
- eine Skizze von drei Seiten, in der Inhalt und Zielsetzung des Forschungsprojekts dargelegt werden
- eine Übersicht zum bisherigen Studienverlauf und zu den Studienabschlüssen
- ein tabellarischer Lebenslauf
Da die Beschäftigung mit dem Thema Antiziganismus eine hohe Sensibilität voraussetzt, sind Bewerbungen von qualifizierten Nachwuchswissenschaftler:innen aus den Communities der Sinti und Roma besonders willkommen.
Bewerbungen mit den genannten Unterlagen können per E-Mail in einem einzigen PDF-Dokument (ohne Anhänge) bis zum 30. September 2025 an den Wissenschaftlichen Geschäftsführer der Forschungsstelle Antiziganismus Dr. Frank Reuter gesandt werden: frank.reuter@zegk.uni-heidelberg.de