Aktuelles / Termine

Veranstaltungen
ALLE FACHBEREICHE: UniWiND – Lunch Session: Generative künstliche Intelligenz in der Promotion GWP-konform nutzen: aktuelle Leitlinien, Herausforderungen und Empfehlungen
Wann? 11.03.2026, 12-13 Uhr
Wo? Digital
Seit der Einführung von Anwendungen wie ChatGPT, Gemini und Co. vor drei Jahren ist generative künstliche Intelligenz (genKI) mittlerweile im Alltag vieler Forschender angekommen. In dieser Lunch Session werden bestehende Leitlinien verschiedener wissenschaftsrelevanter Akteure (Verlage, Hochschulen und außeruniversitärer Forschungseinrichtungen) vorgestellt sowie anhaltende Herausforderungen erörtert. Im Fokus stehen dabei Fragen, wie der Einsatz von KI in Dissertationen transparent und angemessen offengelegt werden kann, was beim Einsatz von generativer KI aus Sicht der GWP beachtet werden sollte sowie was derzeit als gute Forschungspraxis im Hinblick auf genKI gilt, insbesondere auch bei Peer-Reviews und der Nutzung von KI-generierten Abbildungen.
Das Gespräch findet mit Dr. Katrin Frisch statt, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Ombudsgremium für die wissenschaftliche Integrität in Deutschland zu den Themen Forschungsdaten sowie künstliche Intelligenz und gute wissenschaftliche Praxis arbeitet.
MEHRERE FACHBEREICHE: DLR Projektträger, NKS Recht und Finanzen – Recht und Finanzen in Horizont Europa: Lum-Sum-Projekte
Wann? 11.03.2026, 10-15 Uhr
Wo? Digital
Die Nationale Kontaktstelle (NKS) Recht und Finanzen informiert in dieser Online-Veranstaltung über die grundsätzlichen Horizont-Europa-Regeln für Projekte mit Pauschalförderung (Lump-Sum-Projekte).
In den letzten Programmjahren von Horizont Europa werden Lump-Sum-Projekte verstärkt als Kostenerstattungsmodell in Ausschreibungen genutzt. Ausschreibungen mit pauschalen Finanzhilfebeträgen (Lump Sum Grants) sollen die Fehlerquote reduzieren, das Projektmanagement vereinfachen (etwa durch den Wegfall von Abrechnungen und Zeitnachweisen) und den Fokus vom Finanzmanagement mehr zu den Projektinhalten verschieben.
Für Ausschreibungen mit pauschalen Finanzhilfebeträgen ist die Budgetplanung detaillierter als bei Projekten mit der Erstattung von tatsächlichen Kosten, da die Kostenerstattung auf Basis der beschriebenen und durchgeführten Aktivitäten in den Arbeitspaketen erfolgt.
In der Online-Veranstaltung wird ein Überblick über die Besonderheiten bei der Antragstellung und Neuerungen im Arbeitsprogramm 2026/2027 gegeben und die wichtigsten Aspekte der Projektimplementierung zusammengefasst.
MEDIZIN: UNIFY – Lunchtalk Digital: Geschlechtsspezifische Schlafmedizin
Wann? 11.03.2026, 12-13 Uhr
Wo? Online
Gesunder Schlaf ist ein lebensnotwendiges Fundament unserer Gesundheit und des Wohlbefindens. Frauen und Männer können durch alle Lebensphasen in ihrem Schlaf beeinträchtigt sein – verursacht durch eigenes Verhalten, Lebensumstände, aber auch durch schlafmedizinische Erkrankungen. Die Schlafqualität ist bei Frauen mit Beginn der Pubertät lebenslang schlechter als bei Männern – zudem werden Schlaferkrankungen bei Frauen häufiger übersehen oder misinterpretiert. Hierfür will Dr. Schellenberg sensibilisieren und über „normale“ und „auffällige“ Schlafprobleme aufklären.
MEHRERE FACHBEREICHE: INSPIRING ERA – Wissen in Wert verwandeln: Europäische Instrumente und Verwertungsmethoden
Wann? 11.03.2026, 10-12 Uhr
Wo? Online
In ganz Europa finden Forscher und Forschungseinrichtungen neue Wege, um wissenschaftliche Erkenntnisse, Ideen und Ergebnisse in gesellschaftliche, wirtschaftliche und ökologische Vorteile umzuwandeln. Dieser Prozess der Wissensverwertung kann viele Formen annehmen, von der Zusammenarbeit mit der Industrie und öffentlichen Akteuren bis hin zum Management geistigen Eigentums, Start-ups und neuen Dienstleistungen.
Diese Online-Veranstaltung von INSPIRING ERA am Mittwoch, 11. März, von 10 bis 12 Uhr MEZ bietet einen praktischen Überblick über die Wissensverwertung anhand realer Beispiele und Erfolgsgeschichten aus ganz Europa. Sie beleuchtet verschiedene Ansätze, um Forschung in Wirkung umzusetzen, und stellt Instrumente, Leitlinien und Unterstützungsstrukturen auf europäischer Ebene vor, die Forschern und Institutionen helfen sollen, die Wissensverwertung in die Praxis umzusetzen.
Die Teilnehmer erfahren, wie andere die Wissensverwertung angegangen sind, was in verschiedenen Kontexten gut funktioniert hat und welche Unterstützung auf EU-Ebene verfügbar ist, um den Übergang von der Forschung zur realen Wirkung zu erleichtern.
Weitere Informationen (Englisch)
ALLE FACHBEREICHE: Univital – Training des Teams „RUNiversity Heidelberg“ für den Heidelberger Halbmarathon
Wann? 16.03.2026, 18 Uhr, danach Training einmal pro Woche
Wo? Stadion des ISSW
Am 26. April findet der Heidelberger Halbmarathon sowie der Henkel Team-Lauf statt. In diesem Jahr wird es erstmals ein gemeinsames Team der Universität Heidelberg für beide Läufe geben: RUNiversity Heidelberg.
Wenn Sie möchten - geben Sie gerne auch nachträglich das Team „RUNiversity Heidelberg“ an (Achtung: bitte auf Groß- und Kleinschreibung achten), damit wir gemeinsam in der Teamwertung starten können.
Zur Vorbereitung wird das Laufteam von Univital unterstützt: Es wird ein organisiertes Training einmal pro Woche mit dem Triathleten Jakob Breinlinger geben.
ALLE FACHBEREICHE: Studienstiftung des deutschen Volkes – Informationsveranstaltung Promotionsförderung
Wann? 17.03.2026, 18 Uhr
Wo? Online
In der Veranstaltung informieren stipendiatischen Botschafter:innen aus der Promotionsförderung der Studienstiftung über die Bewerbungsvoraussetzungen, die Schritte des Bewerbungsverfahrens und die umfangreichen Stipendienleistungen. Um eine Anmeldung wird gebeten.
MEHRERE FACHBEREICHE: Europäische Kommission – Infotag zu Forschungsinfrastrukturen im Rahmen von „Horizont Europa“
Wann? 18.03.2026, 10 Uhr
Wo? Online
Dies ist eine Informationsveranstaltung für potenzielle Bewerber für die Ausschreibungen 2026 des Arbeitsprogramms „Horizont Europa“ für Forschungsinfrastrukturen 2026-2027, die sich um vier Hauptziele dreht:
Erstens INFRADEV, dessen Ziel es ist, die europäische Forschungsinfrastrukturlandschaft zu entwickeln, zu konsolidieren und zu optimieren und die weltweite Führungsposition zu behaupten.
Zweitens INFRAEOSC mit dem Ziel, ein funktionsfähiges, offenes und FAIR-konformes Ökosystem für die Europäische Open-Science-Cloud zu schaffen.
Drittens INFRASERV mit dem Ziel, Dienste anzubieten, die Forschern den transnationalen Zugang zu modernsten Einrichtungen ermöglichen, die für einen großen Forschungsbereich relevant sind oder zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen und zur Umsetzung der Prioritäten der EU beitragen.
Viertens INFRATECH, mit dem Ziel, zur Entwicklung der nächsten Generation wissenschaftlicher Instrumente, Werkzeuge, Methoden und fortschrittlicher digitaler Lösungen für Forschungsinfrastrukturen beizutragen.
Weitere Informationen (Englisch)
ALLE FACHBEREICHE: Young Entrepreneurs in Science – Von der Forschung zur Wirkung: Sinn und Wert schaffen
Wann? 24.03.2026, 9-14.30 Uhr
Wo? Digital
Haben Sie schon einmal über das Anwendungspotenzial Ihrer eigenen Forschung nachgedacht? Wenn nicht, ist dieser Workshop genau das Richtige für Sie. Sie werden über Nutzergruppen und das Netzwerk von Interessengruppen nachdenken, die Sie und Ihre Forschung umgeben. Wie wird Ihre Forschung ihnen zugute kommen? Brainstormen Sie mögliche Anwendungsfälle und helfen Sie sich gegenseitig, Ihre Ideen auf die nächste Stufe zu heben. Welche Auswirkungen möchten Sie mit Ihrer Forschung erzielen? Anhand des Golden Circle Frameworks konzentriert sich dieser Workshop auf das WARUM hinter Ihrer Arbeit. Mit Blick auf die Ziele für nachhaltige Entwicklung werden Sie über die potenziellen Wirkungsbereiche nachdenken, die Sie mit Ihrer eigenen Forschung schaffen können.
Die Anmeldung ist bis 21.03.2026 geöffnet.
Weitere Informationen (Englisch)
ALLE FACHBEREICHE: Young Entrepreneurs in Science – Ideenfindung
Wann? 26.03.2026, 14-16.30 Uhr
Wo? Digital
Sie arbeiten schon seit einiger Zeit an Ihrer Forschung, wissen aber noch nicht, wie Sie diese in eine konkrete Geschäftsidee umsetzen können? Oder haben Sie vielleicht viele Ideen und können sich nicht entscheiden, welche Sie verfolgen sollen? Basierend auf der Design-Thinking-Methodik probieren Sie verschiedene Ideenfindungstechniken aus. Sie lernen, was eine gute Idee ausmacht und wie Sie diese zum Testen formulieren können.
Die Anmeldung ist bis 23.03.2026 geöffnet.
Weitere Informationen (Englisch)
SOZIAL- UND GEISTESWISSENSCHAFTEN: Europäische Kommission – Infotag Horizon Europe Cluster 2 Culture, creativity and inclusive society
Wann? 26.03.2026, 9:30-16 Uhr
Wo? Online
Sind Sie an Fördermöglichkeiten für Forschung und Innovation im Rahmen von Horizon Europe Cluster 2 interessiert? Dieser Informationstag soll (potenzielle) Antragsteller über die Themen des Arbeitsprogramms 2026-2027 für Cluster 2 „Kultur, Kreativität und integrative Gesellschaft” informieren.
Wir empfehlen Ihnen, sich vor der Veranstaltung die aufgezeichneten Präsentationen anzusehen, die auf der Website verfügbar sind, und Ihre Fragen im Voraus einzureichen, damit diese während der Live-Veranstaltung ausführlich und vorrangig beantwortet werden können.
Die Veranstaltung konzentriert sich ausschließlich auf die Beantwortung von Fragen, es werden keine zusätzlichen Präsentationen zum Thema der Ausschreibung angeboten.
Weitere Informationen (Englisch)
ALLE FACHBEREICHE: VolkswagenStiftung – Live-Webinar zum Förderangebot
Wann? 09.04.2026, 13-14:30 Uhr
Wo? Digital
Die VolkswagenStiftung bietet zweimal im Jahr – jeweils zu Beginn des Semesters im April und im Oktober – ein kostenloses, einstündiges Info-Webinar zum Förderportfolio an (in englischer Sprache). In unseren Info-Webinaren informieren Mitarbeitende der Förderabteilung live über die allgemeine Förderung, aktuelle Ausschreibungen und den Prozess von der Antragstellung bis zur Projektbetreuung. Im Anschluss an den ca. 20-minütigen Vortrag können Fragen gestellt werden.
ALLE FACHBEREICHE: European University Association, League of European Research Universities, Coimbra Group uvm. – Europäischer Doktoranden Tag
Wann? 13.05.2026
Wo? Hybrid
In ganz Europa, wo Wissenschaft und Forschung zentrale Werte sind, wird am 13. Mai nun der Europäische Doktorandentag gefeiert. An diesem Tag sollen die wichtige Rolle der Doktorandenausbildung und der Einfluss von Doktoranden als wichtige Triebkräfte der Innovation hervorgehoben werden. Dabei wird der Beitrag der Doktoranden bei der Unterstützung der Gesellschaft in einer sich schnell verändernden Welt und bei der Gestaltung der wissenschaftlichen, wirtschaftlichen, industriellen und technologischen Zukunft Europas gewürdigt.
Der Europäische Doktorandentag hat folgende Ziele:
• Europäische und internationale Studierende für eine Doktorandenausbildung begeistern,
• das Bewusstsein und die Anerkennung von Doktoratsabschlüssen bei Arbeitgebern stärken,
• die vielfältigen Karrierewege und gesellschaftlichen Beiträge von Doktoranden aufzeigen.
Bis zum 28.02.2026 können noch Veranstaltungsvorschläge eingebracht werden.
Weitere Informationen (Englisch)
ALLE FACHBEREICHE: DLR Projektträger – RP Start: Horizont Europa für Einsteigerinnen und Einsteiger
Wann? Mehrere Termine: 25.02., 25.03., 12.05.2026, je 10-11.30 Uhr
Wo? Digital
Mit allen drei Modulen dieser Online-Veranstaltungsreihe des EU-Büros tauchen Sie tief ein in die europäische Forschungspolitik und lernen das Rahmenprogramm für Forschung und Innovation – Horizont Europa kennen. RP Start richtet sich an potenzielle Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Horizont Europa, die bisher noch keine oder nur sehr wenige Berührungspunkte mit der europäischen Forschungspolitik oder Horizont Europa hatten. Vermittelt werden in den drei Modulen die wichtigsten Grundbegriffe und -prinzipien, Kenntnisse über Struktur und allgemeine Ausrichtung des Rahmenprogramms und ein Überblick über die Möglichkeiten, sich zu beteiligen. Zudem erhalten Sie einen Einblick in das Begutachtungsverfahren. Abgerundet wird das Programm mit einer ausführlichen Zusammenstellung zu den weiteren Informationsquellen und zum NKS-Netzwerk.
Die Veranstaltungsreihe ist in drei Module aufgeteilt. Sie können einzeln besucht werden. Die Inhalte sind die Folgenden:
25.02.2026 - Modul 1: Das Programm
Dieses Modul gibt einen ersten Überblick über die Grundlagen der EU-Forschungsförderung. Hierzu gehören die Ziele, die Struktur und das Budget von Horizont Europa.
25.03.2026 - Modul 2: Das Projekt
In diesem Modul lernen Sie die Bedingungen und Voraussetzungen für EU-Forschung im Verbund kennen, d.h. die Arbeit im Forschungskonsortium. Es werden die Förderinstrumente, die Beteiligungsregeln und die Förderquoten erläutert. Außerdem stellen wir die Beratungs- und Unterstützungsstrukturen vor, die Ihnen in der Antrags- und Projektdurchführungsphase zur Verfügung stehen.
12.05.2026 - Modul 3: Der Projektantrag
Dieses Modul umfasst einen Kurzüberblick zur Antragstellung innerhalb der Säule 2 von Horizont Europa. Wir fokussieren auf die Verbundforschung im Konsortium. Sie bekommen Informationen zum Funding & Tenders Portal sowie zum Aufbau eines Ausschreibungstextes. Praktische Tipps zur Antragstellung runden das Modul ab.
ALLE FACHBEREICHE: 4EU+ Alliance – Open for you! Webinare und Workshops zum Thema Open Science
Wann? Mehrere Termine
Wo? Online
Seit mehreren Jahren organisieren die Universitäten Heidelberg, Mailand, Warschau, die Karlsuniversität (Prag) und die Sorbonne (Paris) einen Ausbildungskurs zum Thema Open Science. Dieser Kurs richtet sich in erster Linie an Doktoranden und, im weiteren Sinne, an wissenschaftliche Mitarbeiter dieser Universitäten.
Die Open-Science-Bewegung verändert die akademische Welt. Als Reaktion darauf erfüllt unser 4EU+-Schulungsprogramm die wachsende Nachfrage nach Transparenz, Reproduzierbarkeit und Zusammenarbeit, indem es ein breites Spektrum an Praktiken wie offene Begutachtung, FAIR und offene Daten, offene Software und Bürgerwissenschaft untersucht.
Im Jahr 2026 laden wir Sie ein, die Grundlagen der offenen Wissenschaft in unseren Einführungs-Webinaren zu erkunden, gefolgt von sechs Fachworkshops zwischen März und Juni:
13.03.2026, 14:00–16:00 Uhr Open Science 101: Prinzipien, Praktiken und Herausforderungen
09.04.2026, 10:00–12:00 Uhr Forschungsdaten: Sollten sie offen zugänglich sein, und unter welchen Bedingungen?
13.05.2026, 14:00–16:00 Uhr Wissenschaftliches Publizieren: Wer bezahlt den Zugang zu Forschungsergebnissen?
04.06.2026, 14:00–16:00 Uhr Forschungsqualität und Wirkungsbewertung: Bibliometrie neu denken
28.04. und 05.05.2026, 10:00–12:00 Uhr Datenmanagementpläne in der Praxis: Von den Grundsätzen zur Umsetzung
22. und 27.05.2026, 14:00–16:00 Uhr Open-Access-Zeitschriften navigieren: Tools und Strategien
10.06., 14:00–16:00 Uhr und 22.06.2026, 10:00–12:00 Uhr Bibliometrische Daten zum Sprechen bringen: Visualisierung in der Praxis
Bitte melden Sie sich zur Teilnahme an.
Weitere Informationen (Englisch)
MEHRERE FACHBEREICHE: Nature Masterclasses – Community Insights: AI in Academic Writing and Publishing
Wann? Mehrere Termine
Wo? Online
Künstliche Intelligenz verändert die Art und Weise, wie Forschungsergebnisse verfasst, geteilt und begutachtet werden. In dieser Sitzung wird untersucht, wie Forscher KI-Tools sicher und verantwortungsbewusst einsetzen und dabei ein Gleichgewicht zwischen Effizienz und Authentizität in der Forschungskommunikation herstellen können.
Dieses Webinar bietet wertvolle Einblicke in folgende Themen:
- Verstehen, wie man KI-Richtlinien von Fachzeitschriften findet und interpretiert
- Chancen und Risiken bei der Verwendung von KI-Tools bewerten
- Häufige Fallstricke vermeiden, die zu ethischen Bedenken oder Ablehnung führen können
- KI sinnvoll einsetzen, um die eigenen Schreibfähigkeiten zu verbessern, anstatt sie zu ersetzen
ALLE FACHBEREICHE: Campus+ – Webinar „How to present research to a wider audience for greater impact”
Wann? Jederzeit
Wo? Online
In unserem jüngsten Webinar sprach Campus+ mit vier Expert:innenaus dem Vereinigten Königreich und Nordamerika darüber, wie Sie die Reichweite Ihrer Forschung über Ihre Einrichtung hinaus erweitern können.
Denise Baden von der University of Southampton, Patricia Raun von der Virginia Tech, Gregory Goldsmith von der Chapman University und Krystina Silva von der University of Alberta sprachen mit uns über:
- Wie Sie neue Medien nutzen, um Ihre Arbeit zu verbreiten
- Wie Sie ein herausragendes Online-Profil erstellen
- Effektive Wege, um die Auswirkungen Ihrer Forschung zu diskutieren
- Innovative Methoden der Kommunikation
Sie können sich das Webinar kostenlos auf der Website von Campus+ ansehen.
ALLE FACHBEREICHE: Heidelberg Research Service – Informationen und Beratung zu Horizon Europe 2025
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Im Rahmen von Horizont Europa, dem aktuellen Rahmenprogramm der EU für Forschung und Innovation (2021-2027), wird ein großer Teil des Finanzierungsbudgets über Top-down-Aufforderungen zur Einreichung von Forschungsvorschlägen zu bestimmten Themen verteilt, die sich an internationale Konsortien von Forschungsleiter:innen (Principal Investigators, PIs) aus verschiedenen europäischen Universitäten und Forschungseinrichtungen richten.
Diese Aufforderungen sind in Arbeitsprogrammen für die verschiedenen Teile von Horizont Europa festgelegt, die alle ein bis zwei Jahre veröffentlicht werden. Aktuelle Entwürfe dieser Arbeitsprogramme sind beim Heidelberger Forschungsservice erhältlich. Wenn Sie sich für diese Ausschreibungen interessieren und ein Antragskonsortium koordinieren oder sich daran beteiligen möchten, laden wir Sie herzlich ein, mit dem EU-Team des Heidelberger Forschungsservice Kontakt aufzunehmen.
In individuellen Beratungsgesprächen können wir Ihnen die Details der EU-Ausschreibungen erläutern und Sie zu den nächsten Schritten beraten.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Dr. Moritz Vogel (moritz.vogel@zuv.uni-heidelberg.de) oder Dr. Xenja Herren (xenja.herren@zuv.uni-heidelberg.de).
ALLE FACHBEREICHE: Jagiellonen-Universität Krakau – PROM-Programm: Kurzfristiger akademischer Austausch
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Das PROM-Programm ist ein akademisches Kurzzeit-Austauschprogramm, das Doktorand:innen bei der Erweiterung ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten unterstützen soll. Das Programm ermöglicht Doktorand:innen die Teilnahme an verschiedenen kurzfristigen Bildungsaktivitäten, darunter Kurse, Workshops, Berufspraktika, Studienaufenthalte, Konferenzen und Sommer- oder Winterschulen, die von der Jagiellonen-Universität organisiert werden.
Das PROM-Programm deckt die Reisekosten, die Lebenshaltungskosten und gegebenenfalls die Konferenzgebühren oder die Kosten für die Teilnahme an Sommer- und Winterschulen. Um sich zu bewerben, müssen die Kandidat:innen selbstständig eine:n akademische:n Mitarbeiter:in der Jagiellonen-Universität identifizieren, der/die bereit ist, den Besuch zu organisieren und zu betreuen.
ALLE FACHBEREICHE: Universität Heidelberg – Kurse des Scientific Software Center
Wann? Mehrere Termine
Wo? Online
Das Scientific Software Center (SSC) der Universität Heidelberg bietet eine Vielzahl von Kursen rund um die wissenschaftliche Softwareentwicklung an. Wenn Sie Git, das Testen Ihrer Software oder Best Practices in Python erlernen möchten, dann können Sie die Halbtageskurse oder Blockseminare des Software Centers besuchen
Weitere Informationen und Anmeldung
ALLE FACHBEREICHE: Universität Heidelberg – IP & Transfer Sprechstunde der ScienceValue Heidelberg GmbH (SVH) am INF-Campus
Wann? Mehrere Termine
Wo? hei_INNOVATION Hub (INF 370)
Möchten Sie erfahren, wie Sie das aus Ihren Forschungsergebnissen entstehende geistige Eigentum bestmöglich schützen können?
Dann besuchen Sie die nächste offene IP & Transfer-Sprechstunde der ScienceValue Heidelberg GmbH (SVH) am INF-Campus Heidelberg und lassen Sie sich zu allen Fragen rund um die Verwertung Ihres geistigen Eigentums beraten!
Die offene IP & Transfer-Sprechstunde des SVH am INF-Campus Heidelberg findet monatlich statt, in der Regel am ersten Dienstag des Monats.
Wenn Sie Fragen haben, z. B. zur Vereinbarung eines individuellen Termins, können Sie sich per E-Mail an sciencevalue.heidelberg@med.uni-heidelberg.de wenden oder ihre Webseite besuchen.
ALLE FACHBEREICHE: Graduiertenakademie – Akademisches Schreibgruppenprogramm für Doktorand:innen
Die Graduiertenakademie möchte Doktorand:innen aller Fakultäten zur Teilnahme am Akademischen Schreibgruppenprogramm einladen.
Das Programm bietet den Teilnehmer:innen einen konkreten Arbeitsraum, Expertinnen und Experten auf Abruf sowie eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten, um Doktorand:innen in ihrem akademischen und dissertationsbezogenen Schreibprozess zu unterstützen.
Die Registrierung ist regelmäßig möglich. Besuchen Sie die Webseite der Graduiertenakademie für weitere Informationen und für die Anmeldung!
Weitere Informationen und Anmeldung
ALLE FACHBEREICHE: eDOCation – Nachwuchswissenschaftler:innen („eDOCs“) Weiterbildung für Unternehmen
Worum geht es bei eDOCation?
eDOCation ist die erste Online-Plattform, auf der Nachwuchswissenschaftler:innen („eDOCs“) Weiterbildung für Unternehmen anbieten. Zusammen mit meinem ehemaligen Doktorandenkollegen Tobias Hornig (heute Data Scientist bei Siemens) habe ich die Initiative ins Leben gerufen. Die Plattform leistet einen Beitrag zum Wissenstransfer von Hochschulen in die Unternehmenspraxis und zur Verbesserung der finanziellen Situation und Zukunftsperspektive von Doktorand:innen, Postdocs und Juniorprofessor:innen.
Eine von uns durchgeführte Marktforschung hat ergeben, dass unsere eDOCs einen hohen dreistelligen €-Betrag für einen zweistündigen Research-Workshop in Unternehmen hinzuverdienen könnten. Gleichzeitig bietet eDOCation Unternehmen und ihren Mitarbeiter:innen die Möglichkeit, vom State-of-the-Art der Wissenschaft im Sinne eines lebenslangen Lernens zu profitieren und als Mentor:innen im "War for Talent" Zugang zu den klügsten Köpfen des Landes zu erhalten.
Das Unternehmen wird aktuell vom Stifterverband als eine der "30 besten Ideen für das Bildungs-, Wissenschafts- und Innovationssystem von morgen" im Rahmen der WIRKUNG HOCH 100-Initiative gefördert. Mehr Informationen zu eDOCation gibt es auf www.edocation.org und in der angehängten Präsentation.
Ihr wollt uns Kennenlernen?
Die eDOCation Powerbank bietet regelmäßig kostenfreie und unverbindliche Workshops an, die Euch bei Forschung und Lehre sowie persönlichem Wachstum unterstützen können. Für die Semesterferien sind folgende Veranstaltungen geplant (inclusive Links zu Eventbrite)
Du möchtest Vorträge in Unternehmen halten und zu unseren eDOCs gehören? Schickt uns eure Bewerbung inklusive folgender Unterlagen
- CV (oder Link zum LinkedIn-Profil),
- Bild mit hoher Auflösung,
- Forschungsthema/en,
- Weiterbildungsangebot für Unternehmen (z.B. Vorträge, Seminare, Workshops),
- Erklärung, dass wir Deine Daten nutzen dürfen,
gerne an edoc@edocation.org. Mehr Infos, wie Auswahlkriterien oder Formen der Weiterbildung, findet ihr hier. Die Profile unsere aktuellen eDOCs könnt ihr euch hier anschauen.
Wie könnt ihr uns sonst unterstützen?
Wenn Ihr die Idee von eDOCation spannend findet, freuen wir uns über eine persönliche Empfehlung an Freunde und Bekannte in Academia und Industrie. Darüber hinaus helft Ihr, das Netzwerk zu vergrößern, und werdet über aktuelle Neuigkeiten informiert, wenn Ihr uns auf LinkedIn folgt.
ALLE FACHBEREICHE: IP-Sprechstunde des Patent- und Gründungsmanagements
Haben Sie sich im Rahmen Ihrer Dissertation, egal ob in den Geistes-, Lebens-, Natur- oder Sozialwissenschaften schon mal Gedanken gemacht, ob Ihre Forschungsarbeiten geschützt und vermarktet werden können?
Im Rahmen des exklusiven Serviceangebotes für alle DoktorandenInnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität, können Sie die IP-Sprechstunde des Patent- und Gründungsmanagements nutzen.
In einem vertraulichen und unverbindlichen Gespräch erhalten Sie dabei die Gelegenheit, sich über folgende Themen zu informieren:
- Erfindungen und Erfindungsmeldungen (Ist meine Idee neu? Wenn ja, was kann ich tun?)
- Schutzrechte (Wie kann man Erfindungen schützen lassen? Worauf ist zu achten?)
- Patentanmeldungen (Wie verläuft der Prozess von der Erfindung bis zum Patent an der Universität Heidelberg?)
- Urheberrecht (Wie kann ich das Urheberrecht für mich nutzen?)
- Verwertungsstrategien (Welche Verwertungsmöglichkeiten habe ich? Worauf muss ich achten?)
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an anke.faller@zuv.uni-heidelberg.de gebeten.
LEBENSWISSENSCHAFTEN: Veranstaltungsreihe "Überlebensstrategien"
Überlebensstrategien ist ein gemeinsames Projekt der lebenswissenschaftlichen Sonderforschungsbereiche der Universität Heidelberg mit der Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ). Die Redakteure der Stadtredaktion Heidelberg begleiten jeweils eine Veranstaltung mit ihren persönlichen Fragen zu den vorgestellten Forschungsthemen, den beteiligten Wissenschaftlern und den Methoden.
Dieses Format der Moderation soll eine lebendige Brücke zum Publikum bilden, das in den Dialog einbezogen wird. In zwanglosem Rahmen im Karlstorbahnhof und mit musikalischer Begleitung durch Mitglieder des Collegium Musicum stellen die Sonderforschungsbereiche ihre Fragestellungen und langfristigen Ziele vor.
ALLE FACHBEREICHE: StuRa unentgeltliche Rechtsberatung
Viele Studierende wissen bei Rechtsfragen nicht, an wen sie sich wenden sollen. Bei studien- oder BAföG-bezogenen Fragen möchten sie sich nicht an Ansprechpartner:innen in Hochschule oder BAföGamt wenden, da diese nicht selten in einem Interessenskonflikt stehen – oder mit detaillierten Rechtsfragen nicht vertraut sind. Die Studierendenvertretungen der Uni und der PH wollen die Studierenden hier nicht alleine lassen und bieten deswegen eine unabhängige und unentgeltliche Rechtsberatung an.
ALLE FACHBEREICHE: Veranstaltungsprogramm des Career Service „Vom Studium in den Beruf“
Der Career Service der Universität Heidelberg unterstützt Doktorandinnen und Doktoranden, Studierende und Young Professionals beim Übergang von der Universität in außeruniversitäre Arbeitsbereiche, damit Sie von Anfang an erfolgreich in Ihre Karriere starten bzw. sie fortführen können.
Als Doktorandinnen und Doktoranden profitieren Sie von einem breit gefächerten Veranstaltungs- und Beratungsangebot in den Bereichen „Berufliches Know-how“ und „Professionell Bewerben“. Sie haben die Möglichkeit, Ihr Profil zu schärfen, Kenntnisse zu erfolgreichem Bewerbungsmanagement und wichtige Schlüsselkompetenzen zu erwerben.
Darüber hinaus erhalten Sie Informationen zu Unternehmen, Berufsfeldern und Arbeitsmarktperspektiven. Die Kurse, Einzelberatungen und Veranstaltungen werden sowohl von erfahrenen Mitarbeiterinnen des Career Service als auch von Experten/innen aus der Wirtschaft durchgeführt.
ALLE FACHBEREICHE: Online Seminare von academics gerichtet an Nachwuchswissenschaftler*innen
academics GmbH bietet in diesem Frühling eine neue Runde Online Seminare gerichtet an Nachwuchswissenschafterlinnen und Nachwuchswissenschaftler an. In den Seminaren wird vorgestellt, was eine Promotion beinhaltet und welche Gedanken Sie sich im Vorfeld machen sollten, welche Berufswege gut zu Ihnen passen. Außerdem werden die Codes der Jobsuche in Stellenanzeigen entschlüsselt.
Eine Anmeldung beim academics Job-Newsletter ist erforderlich.
Stipendien
MEHRERE FACHBEREICHE: BMFTR – Stärkung der Resilienz der Bevölkerung in Krisen- und Katastrophenlagen im Rahmen des Programms "Forschung für die zivile Sicherheit - Gemeinsam für ein sicheres Leben in einer resilienten Gesellschaft"
Bewerbungsfrist: 11.03.2026
Die im Rahmen dieser BMFTR-Maßnahme geförderten Projekte sollen eine bedarfs- und nutzergerechte Information und Ansprache, ein gesteigertes Bewusstsein sowie eine Sensibilisierung der Bevölkerung gegenüber Risiken, Gefahren, Krisen und Katastrophen unterstützen sowie die Selbsthilfefähigkeiten unter Kenntnis des Zwecks und der Aufgaben des Zivil- und Katastrophenschutzes stärken. Gegenstand der Förderung sind Verbundvorhaben sowie ein wissenschaftliches Begleitvorhaben.
Bedarfe werden beispielsweise bei folgenden Themenfeldern gesehen:
• Risikobewusstsein (Awareness Raising)
• Verbesserung der Selbsthilfefähigkeiten
• Sozialraumorientierte Resilienz (Community Resilience)
Die Laufzeit der Verbundvorhaben ist auf einen Zeitraum von drei bis vier Jahren angelegt.
Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind bis spätestens 11. März 2026 zunächst Projektskizzen in elektronischer Form vorzulegen. Bei Einreichung einer Skizze bittet das Forschungsdezernat um eine kurze Mitteilung an den Heidelberg Research Service: christian.schulz@zuv.uni-heidelberg.de
ALLE FACHBEREICHE: DAAD – Hilde Domin-Programm 2027
Bewerbungsfrist: 15.03. und 15.09.2026
Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) bietet aus Mitteln des Auswärtigen Amtes (AA) das Stipendienprogramm „Hilde Domin-Programm“ an. Das Programm soll weltweit gefährdete Studierende sowie Doktorandinnen und Doktoranden, denen in ihrem Herkunftsland formal oder de facto das Recht auf Bildung und/oder andere Grundrechte verweigert werden, darin unterstützen, ein Studium in Deutschland aufzunehmen oder fortzusetzen, um einen Studien- oder Promotionsabschluss an einer deutschen Hochschule zu erlangen.
Die im Rahmen des Programms geförderten Studierenden sowie Doktorandinnen und Doktoranden erhalten ein Stipendium für einen Studiengang ihrer persönlichen Wahl und gemäß ihren individuellen Qualifikationen, das die notwendigen Kosten des Studiums- bzw. Forschungsaufenthalts deckt.
Potenzielle Kandidatinnen und Kandidaten können sich nicht selbstständig auf das Hilde Domin-Programm bewerben, sondern werden von der Leitung (Präsidien/Rektorate) einer Institution nominiert, die als juristische Person in Deutschland ansässig ist und eine Tätigkeit im Bereich von Wissenschaft, Forschung und Lehre und/oder Schutz von Menschenrechten, Demokratieförderung, Rechtsstaat oder Friedensförderung ausübt.
MEHRERE FACHBEREICHE: Joachim Herz Stiftung – Add-on Fellowships for Interdisciplinary Science and Transfer
Bewerbungsfrist: 22.03.2026
Gefördert werden bis zu 80 Wissenschaftler:innen aus den Ingenieur-, Wirtschafts- und Lebenswissenschaften, die an innovativen, interdisziplinären Forschungsvorhaben arbeiten und motiviert sind, das Transferpotenzial ihrer Forschung weiterzuentwickeln.
Der Fokus liegt auf dem Themenschwerpunkt „Ressourcen der Zukunft“ und es werden insbesondere interdisziplinäre Ansätze unterstützt, die daran mitwirken wirtschaftliche und technologische Ressourcen nachhaltiger und effizienter nutzbar zu machen. Dies kann beispielsweise die Erforschung von wirtschaftlichen Prozessen oder neuen Materialien umfassen. Wichtig ist, dass die Vorhaben bereits ein Transferpotenzial erkennen lassen, auch wenn konkrete Transferziele noch nicht oder nur wenig ausgeprägt sind.
Die Förderung richtet sich an exzellente Wissenschaftler:innen in frühen Karrierephasen – dazu gehören Doktorand:innen, Postdocs und Junior-Professor:innen. Zudem müssen Forschende zum Zeitpunkt der Bewerbung an einer Universität oder gemeinnützigen Forschungseinrichtung in Deutschland angestellt sein oder deren Forschung dort anderweitig finanziert werden.
Die Fellows erhalten eine Förderung in Höhe von bis zu 15.000 Euro für zwei Jahre. Die Fördermittel können flexibel eingesetzt werden. Bei einer erfolgreichen Bewerbung können zusätzliche Mittel von bis zu 3.000 Euro für Chancengleichheit beantragt werden. Dies soll die Vereinbarkeit von Wissenschaft und Familie erleichtern, zum Beispiel bei der Betreuung von Kindern oder Pflege von Angehörigen. Auch andere besondere Bedürfnisse, beispielsweise aufgrund einer Behinderung, können basierend auf den DFG-Kriterien berücksichtigt werden.
MINT-WISSENSCHAFTEN: BMFTR - Leistungsfähige und energieeffiziente KI-Prozessorsysteme (Kolibri)
Bewerbungsfrist: 23.03.2026
Ziel der BMFTR-Maßnahme sind leistungsfähige, energieeffiziente und vertrauenswürdige Prozessorsystemen für KI-Anwendungen in Deutschland. Der Fokus liegt dabei auf anspruchsvollen Edge-Anwendungen der deutschen und europäischen Schlüsselindustrien wie beispielsweise Automotive, industrielle Automatisierung, Robotik, Medizintechnik oder Verteidigung, um einen schnellen Transfer in die Anwendung zu ermöglichen. Darüber hinaus sollen möglichst weite Teile der jeweiligen Ökosysteme zur Entwicklung und Anwendung der Prozessorsysteme berücksichtigt und gestärkt werden. Dies umfasst Hardware- und Software-Bausteine wie auch Werkzeuge zur Entwickler- und Anwenderunterstützung. Darüber hinaus sollen Technologie- und Designkompetenzen für More-Moore- und Beyond-Moore-Technologien ausgebaut werden. Gefördert werden ausschließlich Verbundvorhaben zwischen Industrie und Wissenschaft. Die Vorhaben müssen anwendungsgetrieben sein. Die Prozessorlösung soll einen schnellen Anwendungstransfer ermöglichen.
Es ist grundsätzlich vorgesehen, Projekte mit einer Gesamtlaufzeit von bis zu fünf Jahren zu fördern.
Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind bis spätestens 23. März 2026 zunächst Projektskizzen in elektronischer Form vorzulegen. Bei Einreichung einer Skizze bittet das Forschungsdezernat um eine kurze Mitteilung an den Heidelberg Research Service: christian.schulz@zuv.uni-heidelberg.de
MEHRERE FACHBEREICHE: BMFTR - KI-basierte klimaneutrale Mobilitätssysteme in Modellregionen
Bewerbungsfrist: 27.03.2026
Ziel der BMFTR-Maßnahme ist es, mittels KI und durch Entwicklung und Nutzung emmissionsarmer Mobilitätstechnologien regionale Mobilitätssysteme klimafreundlich zu gestalten und so zum Technologietransfer und den Klimazielen der Bundesregierung beizutragen. Auch die Entwicklung neuer Mobilitätssysteme wie autonome Seil- und Hochbahnsysteme und deren Einbindungen in bestehende Mobilitätssysteme können Gegenstand der Forschungsvorhaben sein. Dazu werden Vorhaben gefördert, die technologische Innovationen in Verbindung mit gesellschaftlichen Fragestellungen und Innovationen der klimaneutralen Mobilität in Modellregionen adressieren. Hierzu werden praxisnahe Experimentierräume in Reallaboren eingerichtet.
Bindend für jeden Forschungsverbund ist die Bearbeitung folgender Themen:
1. Innovative technologische Lösungen für ein klimaneutrales Mobilitätssystem
2. Passfähige Governance-Arrangements für den Umgang mit neuen Technologien in Mobilitätssystemen
3. Innovative Transformationspfade für Modellregionen zur klimaneutralen Mobiltät
4. Inter- und transdisziplinäre Forschung sowie KI-gestützte Beteiligungs- und Partizipationsformate
5. Wirkungsevaluation
Voraussetzung für die Förderung ist die projektbezogene Zusammenarbeit von drei oder mehr unabhängigen antragstellenden Partnern in einem Verbund.
Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind bis spätestens 27. März 2026 zunächst Projektskizzen in elektronischer Form vorzulegen. Bei Einreichung einer Skizze bittet das Forschungsdezernat um eine kurze Mitteilung an den Heidelberg Research Service: christian.schulz@zuv.uni-heidelberg.de
MEHRERE FACHBEREICHE: KonsortSWD – Call for Proposals: Leistungsfähige Tools für das Forschungsdatenmanagement insbesondere sensibler Daten
Bewerbungsfrist: 15.04.2026
Gefördert werden Projekte, die zur Verbesserung, Erweiterung oder nachhaltigen Nutzung von FDM-Tools insbesondere für sensible Daten beitragen.
Die Einreichungen werden nach folgenden Kriterien beurteilt:
• Qualität des Vorhabens, insb. Stand der Vorarbeiten (Vorhaben baut auf belastbaren Vorarbeiten oder bereits bestehenden reifen Tools auf) und Anschlussfähigkeit, z.B. an Dienste von KonsortSWD
• Belastbarkeit der Strategie zum Aufbau und zum Betrieb des Vorhabens
• Angemessenheit der Zeitplanung sowie der beantragten Ressourcen
• zu erwartender langfristiger Mehrwert für Forschende in den Sozial-, Verhaltens-, Bildungs- und Wirtschaftswissenschaften
• Beitrag zur Verbesserung des Forschungsdatenmanagements sensibler Daten und / oder zur Lösung multidisziplinäre Herausforderungen (multidisciplinary use cases) im Forschungsdatenmanagement.
Insbesondere willkommen sind Anträge mit innovativen Ansätzen zur Unterstützung des FDM (Tools, Workflows, …), z.B. KI-basierte Ansätze.
Die Ausschreibung richtet sich an:
• Forschende, die Methoden oder Software für das FDM entwickeln oder weiterentwickeln möchten,
• Infrastrukturanbieter, die vorhandene Dienste ergänzen oder neue Komponenten in NFDI- Konsortien einbringen wollen.
MINT-WISSENSCHAFTEN: BMFTR - Förderaufruf BioDigitalHub - KI für die autonome Bioprozessentwicklung
Bewerbungsfrist: 15.04.2026
Es werden zwei anwendungsorientierte, interdisziplinäre Forschungsverbünde (BioDigitalHubs) gefördert. Ein Hub wird von einer größeren Anzahl von Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft gebildet, die gemeinsam an der Entwicklung digitaler Technologien und Strukturen für die Automatisierung der Bioprozessentwicklung in den Bereichen Fermentation und Biokatalyse arbeiten.
Es wird jeweils ein Hub zu folgenden Themenschwerpunkten gefördert:
• BioDigitalHub 1: Design von Bioprozessen im Labor- und Pilotmaßstab
• BioDigitalHub 2: Skalierung von Bioprozessen
Die Hubs sollen sich durch eine aktive Beteiligung von Industriepartnern und den Einbezug aller notwendigen Expertisen (Biotechnologie, Verfahrensentwicklung, Informatik/KI, Data Science) auszeichnen.
Es wird ein Förderzeitraum von insgesamt bis zu sechs Jahren – aufgeteilt auf zwei Förderphasen von jeweils drei Jahren – in Aussicht gestellt. In der ersten Förderphase wird für beide Hubs insgesamt eine Fördersumme von bis zu 25 Mio. Euro eingeplant. Über eine zweite Förderphase wird nach einer Zwischenbegutachtung entschieden.
Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind bis spätestens 15. April 2026 zunächst Projektskizzen in elektronischer Form vorzulegen. Bei Einreichung einer Skizze bittet das Forschungsdezernat um eine kurze Mitteilung an den Heidelberg Research: christian.schulz@zuv.uni-heidelberg.de
MEHRERE FACHBEREICHE: DFG – Förderungsmöglichkeit für deutsch-britische Grundlagenforschungsprojekte in den Ingenieur- und Naturwissenschaften
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Deutsch-britische Forscherteams sind eingeladen, ihre gemeinsamen Forschungsanträge in allen Themenbereichen des EPSRC und in allen entsprechenden Fachgebieten der DFG einzureichen, und zwar im Rahmen des Standardförderverfahrens „Responsive Mode“. Die Antragsteller sollten darlegen, wie die Zusammenführung von Forschern aus Deutschland und dem Vereinigten Königreich einen Mehrwert schafft und die Forschung voranbringt. Es wird erwartet, dass jeder Partner einen wesentlichen Beitrag zu dem gemeinsamen Projekt leistet.
Hinweis: Gemeinsame Vorschläge, die im Rahmen dieser Möglichkeit eingereicht werden, sollten eine maximale Laufzeit von 3 Jahren haben.
Weitere Informationen (Englisch)
MEHRERE FACHBEREICHE: Deutsche Krebshilfe – Short Term Fellowship-Programm
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Das Programm ermöglicht die Finanzierung kurzzeitiger (2 Wochen bis 4 Monate) nationaler und internationaler Forschungsaufenthalte an Institutionen im In- und Ausland, zum Wissensaustausch und Erlernen experimenteller Techniken.
Darüber hinaus können Anträge zur Förderung einer aktiven Teilnahme an Workshops, 'Summer schools' und wissenschaftlichen Kursen beantragt werden. Anträge können jederzeit eingereicht werden.
MEHRERE FACHBEREICHE: EFR – Zukunftsstipendien "Grüner Wasserstoff"
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Mit dem Stipendienprogramm begleitet der DAAD Master-Studierende, Promovierende und PostDocs unterschiedlicher Fachrichtungen, die sich mit dem Themenfeld "Grüner Wasserstoff" befassen. Gefördert werden Forschungsvorhaben und selbst organisierte Praktika im erweiterten Europäischen Forschungsraum (EFR).
Ein Aufenthalt in anderen außereuropäischen Ländern (z.B. Australien, Neuseeland, Kanada, Südkorea, Japan) kann ebenfalls gefördert werden. Promovierende und PostDocs können ihre Bewerbung jederzeit einreichen.
LEBENSWISSENSCHAFTEN: EMBO – Maria Leptin Science Journalism Fellowship
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Die Stipendien richten sich an Lebenswissenschaftler:innen, die eine Karriere im Wissenschaftsjournalismus anstreben, und an Journalist:innen, die ihre Kenntnisse über die neuesten Forschungsgebiete und Technologien vertiefen und erweitern wollen.
Die Stipendien gelten für die Dauer von drei bis zwölf Monaten, um Aufenthalte in Medien jeglicher Art, Redaktionen oder Forschungseinrichtungen ihrer Wahl zu finanzieren und so ihre Karriere voranzutreiben.
Lebenswissenschaftler:innen müssen über einen Bachelor-, Master oder einen höheren Abschluss verfügen und Beispiele ihrer Arbeit im Wissenschaftsjournalismus zu Themen aus der biologischen Grundlagenforschung veröffentlicht haben. Die Bewerber:innen müssen ihren Wohnsitz in einem der 31 EMBC-Mitgliedstaaten haben.
Bewerbungen können das ganze Jahr über eingereicht werden, wobei es drei Auswahlrunden pro Jahr gibt. Alle vollständigen Bewerbungen, die bis zum 1. Februar, 1. Juni oder 1. Oktober eingehen, werden berücksichtigt. Bewerber:innen werden spätestens vier Wochen nach Ablauf der jeweiligen Auswahlfrist benachrichtigt.
ALLE FACHBEREICHE: Vector Stiftung – Soforthilfe für geflüchtete ukrainische Wissenschaftler:innen
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Angesichts der dramatischen Situation in der Ukraine möchte die Vector Stiftung mit einem niedrigschwelligen Angebot geflüchtete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schnell und unbürokratisch unterstützen. Zu diesem Zweck stellt die Vector Stiftung Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg Fördermittel zur Verfügung, um geflohene ukrainische Forscherinnen und Forscher übergangsweise in bestehenden Arbeitsgruppen und Projekten zu beschäftigen.
Baden-württembergische Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, können sich gemeinsam mit dem bzw. der aufzunehmenden Gastwissenschaftler:in auf die Ausschreibung bewerben. Die Förderung wird als Festbetragsfinanzierung in Höhe von 25.000 € pro geförderte Person ausbezahlt. Diese Ausschreibung ist offen für alle Fachgebiete.
Förderanträge können ab sofort online über das Antragsportal der Stiftung eingereicht werden
ALLE FACHEBREICHE: Europäische Kommission – Neue EU-Open-Access-Plattform
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Die Europäische Kommission hat die Open-Access-Veröffentlichungsplattform "Open Research Europe" für die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen aus Horizont 2020 gestartet. Die Plattform erleichtert den Projektbegünstigten die Einhaltung der Open-Access-Vorgaben und bietet Forschern einen Veröffentlichungsort, an dem sie ihre Ergebnisse und Erkenntnisse austauschen und eine offene, konstruktive Forschungsdiskussion führen können, u.a. durch Peer Reviews.
ALLE FACHBEREICHE: Förderprogramme – Japan Society for the Promotion of Science (JSPS)
Bewerbungsfrist: Mehrere Termine
Die Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) bietet u.a. folgende Stipendien für Doktorandinnen und Doktoranden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von deutschen Hochschulen an:
- JSPS Summer Program, für Doktoranden und Postdoktoranden:
Dauer: 2 Monate, Mitte Juni bis Mitte August - JSPS Postdoctoral Fellowship (short-term), für Doktoranden und Postdoktoranden:
Dauer: 1 bis 12 Monate
Postdocs mit Aufenthalt von über mehr als 6 Monate - JSPS Postdoctoral Fellowship (standard), für Postdoktoranden: Dauer: 12-24 Monate, Stipendienantritt zwischen 01. Dezember und 31. März nicht möglich
- JSPS Invitation Fellowship (short-term), Abschluss der Promotion vor mind. 6 Jahren: Dauer: 14 bis 60 Tage
UNIVERSITÄT HEIDELBERG: Open Access Publikationsfonds
Die Universität Heidelberg unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Artikel in Open-Access-Zeitschriften publizieren, durch einen Publikationsfonds, aus dem Mittel zur Begleichung von Publikationsgebühren beantragt werden können. Eine der Förderungsvoraussetzungen ist, dass Sie Angehöriger der Universität Heidelberg sind und als „submitting” bzw. „corresponding author” für die Bezahlung der Publikationsgebühren verantwortlich sind.
MEDIZIN: Liver Cancer M.D. Stipendium
Bewerbung: Jederzeit
Der Sonderforschungsbereich/Transregio 209 „Liver Cancer“ vergibt jährlich 3 MD-Stipendien an herausragende Medizinstudierende. Gefördert wird ein experimentelles Projekt für die Doktorarbeit innerhalb des SFB/TR209 mit dem Fokus auf Forschung im Gebiet HCC/CC. Das Stipendium wird für die Dauer von 12 Monaten vergeben (1.000 Euro pro Monat)
Die Anträge müssen elektronisch als ein PDF-Dokument eingereicht werden an: katrin.woll@uni-heidelberg.de
Preise
ALLE FACHBEREICHE: hei_INNOVATION – Ideenwettbewerb 2026
Bewerbungsfrist: 15.03.2026
Der hei_INNOVATION Ideenwettbewerb bietet Mitgliedern der Universität Heidelberg die Möglichkeit, innovative Ideen und Forschungsergebnisse mit Verwertungs- oder Veränderungspotenzial einzureichen und weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt steht das Potenzial der Idee, gesellschaftlichen Impact zu erzeugen und zu Lösungen für ökonomische, ökologische und soziale Herausforderungen beizutragen. Die Bewertung erfolgt durch hei_INNOVATION gemeinsam mit einem interdisziplinären Panel aus Expert*innen aus Wirtschaft, Kultur und Forschung. Die besten Ideen werden im Rahmen des IMPACT DAY 2026 der Universität Heidelberg präsentiert und prämiert.
Es gibt zwei Kategorien:
Health and Future Technologies adressiert transformative Technologien aus dem medizinischen und technologischen Bereich. Das Spektrum reicht von Innovationen in Diagnostik, Künstlicher Intelligenz und Robotik über Telemedizin bis hin zu Materialwissenschaften und Quantencomputing. Gefördert werden Projekte, die wissenschaftliche Exzellenz in praktisch anwendbare Lösungen überführen und zur Bewältigung globaler medizinischer und gesellschaftlicher Herausforderungen beitragen.
Impact Innovation richtet sich an Ideen aus den Geistes- und Sozialwissenschaften sowie angrenzenden Disziplinen, die soziale Gerechtigkeit, ökologische Nachhaltigkeit und technologischen Fortschritt miteinander verbinden. Gesucht werden wirtschaftlich tragfähige Ansätze, die messbare Beiträge zu gesellschaftlichen und ökologischen Herausforderungen leisten – von Bildung und Inklusion bis hin zu Kreislaufwirtschaft und nachhaltiger Mobilität. Unabhängig vom technologischen Reifegrad steht dabei stets der Mensch im Mittelpunkt.
Die Teilnahme am Ideenwettbewerb bietet folgende Möglichkeiten:
• Preisgelder pro Kategorie
• Qualifiziertes Feedback durch hei_INNOVATION und eine externe Jury
• Auf Wunsch Beratung durch das hei_INNOVATION Team zur weiteren Verwertung der Idee
• Professionelles Pitch-Training für Finalist:innen
• Präsentation im Rahmen des IMPACT DAY 2026 und damit Sichtbarkeit innerhalb und außerhalb der Universität
Teilnahmeberechtigt sind alle Mitglieder der Universität Heidelberg, einschließlich der Medizinischen Fakultäten in Heidelberg und Mannheim. Die Teilnahme ist sowohl einzeln als auch im Team möglich, sofern mindestens eine Person dem Kreis der Universitätsmitglieder angehört.
NATURWISSENSCHAFTEN: Fulbright Germany - Fulbright-Cottrell Award
Bewerbungsfrist: 31.03.2026
Mit dem Fulbright-Cottrell Award zeichnet Fulbright Germany exzellente Forschung in den Fachbereichen Chemie, Physik und Astronomie (einschließlich biologischer Systeme) in Verbindung mit herausragender Lehre aus.
Gefördert werden deutsche Nachwuchswissenschaftler:innen mit Lehraufgaben (Juniorgruppenleiter:innen, Juniorprofessor:innen, Juniordozent:innen, Privatdozent:innen) an Universitäten oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen.
Die Förderung umfasst 63.000 Euro sowie Reisekosten für den transatlantischen Austausch. Sie wird für einen Zeitraum von drei Jahren an ausgewählte Nachwuchswissenschaftler:innen vergeben, die integrierte Lehr- und Forschungsprojekte an ihrer deutschen Hochschule oder Wissenschaftseinrichtung umsetzen.
Der Award eröffnet den Preisträger:innen Zugang zu einem internationalen Netzwerk von „Teacher-Scholars“ und unterstützt den Aufbau einer transatlantischen Kooperation mit der amerikanischen Research Corporation for Science Advancement.
Im Falle einer Nominierung/Bewerbung bittet das Forschungsdezernat um eine kurze Mitteilung per Mail an Dr. Günther R. Mittler: guenther.mittler@zuv.uni-heidelberg.de
Weitere Informationen (Englisch)
WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTEN: Joachim Herz Stiftung – Joachim Herz Preis
Bewerbungsfrist: 31.03.2026
Der mit 500.000 Euro dotierte Forschungspreis zeichnet vielversprechende Wissenschaftler:innen aus, die in ihrem Forschungsfeld herausragendes Potenzial erkennen lassen und mit ihren interdisziplinären Forschungsvorhaben Lösungsansätze für gesellschaftliche Herausforderungen aufzeigen. Im Jahr 2026 wird der Joachim Herz Preis zum Thema „Smarter Umgang mit Wasser“ ausgeschrieben.
Der Preis zeichnet innovative und nachhaltige Forschungsansätze aus, die Lösungen für unsere Zukunft entwerfen und perspektivisch in die Praxis bringen. Die Fragestellungen können dabei von ökonomischen Anreizsystemen für einen effizienten Wasserverbrauch bis hin zur Entwicklung von Regulierungsinstrumenten für eine zukunftsfähige Kreislaufwirtschaft reichen. Gefördert werden Einzelpersonen mit wirtschaftswissenschaftlichen Projekten, die Fächergrenzen überschreiten und Ansätze aus anderen Disziplinen kreativ einbinden, um wegweisende Lösungen für den smarten Umgang mit Wasser zu entwickeln. Neben dem Bezug zum Thema Wasser sollte der Beitrag auf Basis des wissenschaftlichen Forschungsvorhabens ein Transferprojekt skizzieren, das die Umsetzung in Wirtschaft, Gesellschaft bzw. Politik vorantreibt.
ALLE FACHBEREICHE: Universität Heidelberg – Klaus-Georg und Sigrid Hengstberger-Preis 2026
Bewerbungsfrist: 01.04.2026
Seit 2004 wird der Klaus-Georg und Sigrid Hengstberger-Preis jährlich an exzellente Nachwuchswissenschaflter/-innen der Ruperto Carola verliehen. Das Preisgeld ab 2026 von 15.000€ ermöglicht den Preisträgern und Preisträgerinnen, ein wissenschaftliches Symposium, das „Ruperto-Carola-Symposion im IWH: ein Förderpreis für den wissenschaftlichen Nachwuchs“, abzuhalten.
Bewerben können sich promovierte Nachwuchswissenschaftler/innen bis zum 37. Lebensjahr, die an der Universität Heidelberg tätig sind. Kooperationen mit Wissenschaftler/innen anderer Einrichtungen sind nicht ausgeschlossen. Der Preis fördert alle Fachrichtungen: Naturwissenschaften und Medizin ebenso wie Geistes- und Gesellschaftswissenschaften.
Während der Jahresfeier der Ruprecht-Karls-Universität erfolgt die Überreichung der Urkunde des „Klaus-Georg und Sigrid Hengstberger-Preises“ in feierlichem Rahmen.
Informationen
für Postdocs
Veranstaltungen
LEBENSWISSENSCHAFTEN: DKFZ – Career Event: Academic Afternoon
Wann? 20.03.2026, 12-18 Uhr
Wo? DKFZ Communication Center
Fragen Sie sich, ob eine akademische Laufbahn nach Ihrer Promotion der richtige Weg für Sie ist? Mehr als 50 % der Doktoranden am DKFZ erwägen eine Karriere in der Wissenschaft (2 von 5 sind sich noch unsicher, und 1 von 5 sieht die Wissenschaft als bevorzugte Karriereoption). Wenn Sie verstehen, wie sich akademische Karrieren entwickeln, können Sie frühzeitig fundiertere Entscheidungen treffen.
Warum teilnehmen?
• Verstehen Sie, wie sich akademische Karrieren nach der Promotion entwickeln können.
• Erfahren Sie, wie Forscher Postdoc-Labore und internationale Möglichkeiten auswählen.
• Gewinnen Sie Einblicke in Finanzierungsmöglichkeiten und Entscheidungen zu Beginn der Karriere.
• Treffen Sie DKFZ-Alumni (darunter einen Professor des Jahres 2024), die Herausforderungen gemeistert haben und ihre Erfahrungen teilen.
Diese Veranstaltung richtet sich an DKFZ-Alumni, die
• gerade von einem kurzen Postdoc in den USA zurückgekehrt sind?
• aus dem Ausland kommen und in der deutschen Wissenschaft Fuß gefasst haben?
• für eine Professur ins Ausland gegangen sind?
• eine W1/W2-Tenure-Track-Stelle erhalten haben?
• eine Professur ausgehandelt haben / wissen, wie man die Kriterien erfüllt?
• aus der Industrie in eine Professur gewechselt sind?
• vom DKFZ zu einer Fachhochschule (HAW) gewechselt sind?
• nach nur 2 Jahren Postdoc eine Gruppenleiterstelle erhalten haben?
Weitere Informationen (Englisch)
VERSCHIEDENE FACHBEREICHE: DLR Projektträger, NSK Recht und Finanzen – Neuerungen im DESCA-Modell für Konsortialverträge in Horizont Europa
Wann? 26.03.2026, 10-12 Uhr
Wo? Online
Die NKS Recht und Finanzen informiert in dieser Onlineveranstaltung zusammen mit Mitgliedern der DESCA Core Group allgemein zum Konsortialvertrag für Verbundprojekte in Horizont Europa sowie ganz konkret über das DESCA-Modell in Horizont Europa.
In einer kurzen Einleitung wird ein Überblick über die wichtigsten Aspekte zum Konsortialvertrag in Horizont Europa vermittelt. Danach werden die Neuerungen im aktuellen DESCA-Modell vorgestellt und Besonderheiten anhand von Fallbeispielen hervorgehoben.
Die Veranstaltung richtet sich in erster Linie an Projektverantwortliche sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die mit der Erstellung oder Prüfung von Konsortialverträgen betraut sind. Weitere Interessierte können ebenfalls teilnehmen
Es handelt sich nicht um eine reine Einführungsveranstaltung. Wir empfehlen, sich vorab mit den Basisinformationen, unter anderem zu rechtlichen Aspekten in Horizont Europa, sowie dem DESCA-Modell vertraut zu machen.
ALLE FACHBEREICHE: DFG – Prospects: Vortragsreiche zum DFG-Förderangebot für die wissenschaftliche Karriere
Wann? Mehrere Termine
Wo? Online
In unserer Vortragsreihe stellen wir Ihnen über das Jahr verteilt das DFG-Förderportfolio für Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen vor:
Von einem ersten Überblick über die zentralen Förderangebote für Postdocs bis zu einzelnen Programmen der Personenförderung wie Walter Benjamin-, Emmy Noether- und Heisenberg-Programm, abwechselnd auf Deutsch und Englisch. Interessierte Promovierende und Postdocs aller Fachgebiete sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.
Der Webex-Link zu den einzelnen Vorträgen wird kurz vor den jeweilen Terminen auf dieser Seite veröffentlicht. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die nächsten Termine der Prospects-Reihe
• 11.03.2026, 10:30 - 12:00 Uhr – DFG-Förderangebote für Postdocs(externer Link)
• 02.04.2026, 13:30 - 15:00 Uhr – The Emmy Noether Programme (in English) – Ersatztermin
• 14.04.2026, 14:30 - 16:00 Uhr – Das Walter Benjamin-Programm
• 20.05.2026, 14:00 - 15:30 Uhr – DFG funding Opportunities for Postdocs (in English)
• 25.06.2026, 14:00 - 15:30 Uhr – The Emmy Noether Programme (in English)
• 31.08.2026, 10:00 - 11:30 Uhr – The Walter Benjamin Programme (in English)
• 22.09.2026, 9:30 - 11:00 Uhr – DFG funding Opportunities for Postdocs (in English)
• 07.10.2026, 10:00 - 11:30 Uhr – The Heisenberg Programme (in English)
• 11.12.2026, 9:00 - 10:30 Uhr – The Emmy Noether Programme (in English)
ALLE FACHBEREICHE: Heidelberg Research Service – Informationen und Beratung zu Horizon Europe 2025
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Im Rahmen von Horizont Europa, dem aktuellen Rahmenprogramm der EU für Forschung und Innovation (2021-2027), wird ein großer Teil des Finanzierungsbudgets über Top-down-Aufforderungen zur Einreichung von Forschungsvorschlägen zu bestimmten Themen verteilt, die sich an internationale Konsortien von Forschungsleiter:innen (Principal Investigators, PIs) aus verschiedenen europäischen Universitäten und Forschungseinrichtungen richten.
Diese Aufforderungen sind in Arbeitsprogrammen für die verschiedenen Teile von Horizont Europa festgelegt, die alle ein bis zwei Jahre veröffentlicht werden. Aktuelle Entwürfe dieser Arbeitsprogramme sind beim Heidelberger Forschungsservice erhältlich. Wenn Sie sich für diese Ausschreibungen interessieren und ein Antragskonsortium koordinieren oder sich daran beteiligen möchten, laden wir Sie herzlich ein, mit dem EU-Team des Heidelberger Forschungsservice Kontakt aufzunehmen.
In individuellen Beratungsgesprächen können wir Ihnen die Details der EU-Ausschreibungen erläutern und Sie zu den nächsten Schritten beraten.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Dr. Moritz Vogel (moritz.vogel@zuv.uni-heidelberg.de) oder Dr. Xenja Herren (xenja.herren@zuv.uni-heidelberg.de).
ALLE FACHBEREICHE: heiTRACKS – Führungscoaching für Nachwuchstgruppenleiter:innen
Wann? Jederzeit
Wo? Online
Das Führungscoaching bieten Ihnen eine temporäre Unterstützung bei der bewussten und professionellen Ausgestaltung Ihrer Führungsrolle als Nachwuchsgruppenleiter:in an der Universität Heidelberg.
Es handelt sich um ein fortlaufendes Angebot, das jederzeit in Anspruch genommen werden kann. Bei weiteren Fragen können Sie sich an Frau Susanne Scheer wenden: susanne.scheer@zuv.uni-heidelberg.de
ALLE FACHBEREICHE: Jagiellonen-Universität Krakau – PROM-Programm: Kurzfristiger akademischer Austausch
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Das PROM-Programm ist ein akademisches Kurzzeit-Austauschprogramm, das Doktorand:innen bei der Erweiterung ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten unterstützen soll. Das Programm ermöglicht Doktorand:innen die Teilnahme an verschiedenen kurzfristigen Bildungsaktivitäten, darunter Kurse, Workshops, Berufspraktika, Studienaufenthalte, Konferenzen und Sommer- oder Winterschulen, die von der Jagiellonen-Universität organisiert werden.
Das PROM-Programm deckt die Reisekosten, die Lebenshaltungskosten und gegebenenfalls die Konferenzgebühren oder die Kosten für die Teilnahme an Sommer- und Winterschulen. Um sich zu bewerben, müssen die Kandidat:innen selbstständig eine:n akademische:n Mitarbeiter:in der Jagiellonen-Universität identifizieren, der/die bereit ist, den Besuch zu organisieren und zu betreuen.
ALLE FACHBEREICHE: Universität Heidelberg – Kurse des Scientific Software Center
Wann? Mehrere Termine
Wo? Online
Das Scientific Software Center (SSC) der Universität Heidelberg bietet eine Vielzahl von Kursen rund um die wissenschaftliche Softwareentwicklung an. Wenn Sie Git, das Testen Ihrer Software oder Best Practices in Python erlernen möchten, dann können Sie die Halbtageskurse oder Blockseminare des Software Centers besuchen
Weitere Informationen und Anmeldung
ALLE FACHBEREICHE: Universität Heidelberg – IP & Transfer Sprechstunde der ScienceValue Heidelberg GmbH (SVH) am INF-Campus
Wann? Mehrere Termine
Wo? hei_INNOVATION Hub (INF 370)
Möchten Sie erfahren, wie Sie das aus Ihren Forschungsergebnissen entstehende geistige Eigentum bestmöglich schützen können?
Dann besuchen Sie die nächste offene IP & Transfer-Sprechstunde der ScienceValue Heidelberg GmbH (SVH) am INF-Campus Heidelberg und lassen Sie sich zu allen Fragen rund um die Verwertung Ihres geistigen Eigentums beraten!
Die offene IP & Transfer-Sprechstunde des SVH am INF-Campus Heidelberg findet monatlich statt, in der Regel am ersten Dienstag des Monats.
Wenn Sie Fragen haben, z. B. zur Vereinbarung eines individuellen Termins, können Sie sich per E-Mail an sciencevalue.heidelberg@med.uni-heidelberg.de wenden oder ihre Webseite besuchen.
ALLE FACHBEREICHE: Universität Heidelberg – Kurse des Scientific Software Center im Wintersemester 23/24
Wann? Mehrere Termine
Wo? Online
Das Scientific Software Center (SSC) der Universität Heidelberg bietet eine Vielzahl von Kursen rund um die wissenschaftliche Softwareentwicklung an. Wenn Sie Git, das Testen Ihrer Software oder Best Practices in Python erlernen möchten, dann können Sie die Halbtageskurse oder Blockseminare des Software Centers besuchen.
Das SSC bietet an:
- Kurse zur wissenschaftlichen Softwareentwicklung, die für alle Fakultäten offen sind
- Ein Mentoring-Programm "Reproducible Science" für Doktorand:innen
- Sprechstunden zur Unterstützung bei Fragen zur Softwareentwicklung
- Dienstleistungen im Bereich Softwareentwicklung
Weitere Informationen und Anmeldung
ALLE FACHBEREICHE: eDOCation - Nachwuchswissenschaftler:innen („eDOCs“) Weiterbildung für Unternehmen
Worum geht es bei eDOCation?
eDOCation ist die erste Online-Plattform, auf der Nachwuchswissenschaftler:innen („eDOCs“) Weiterbildung für Unternehmen anbieten. Zusammen mit meinem ehemaligen Doktorandenkollegen Tobias Hornig (heute Data Scientist bei Siemens) habe ich die Initiative ins Leben gerufen. Die Plattform leistet einen Beitrag zum Wissenstransfer von Hochschulen in die Unternehmenspraxis und zur Verbesserung der finanziellen Situation und Zukunftsperspektive von Doktorand:innen, Postdocs und Juniorprofessor:innen. Eine von uns durchgeführte Marktforschung hat ergeben, dass unsere eDOCs einen hohen dreistelligen €-Betrag für einen zweistündigen Research-Workshop in Unternehmen hinzuverdienen könnten. Gleichzeitig bietet eDOCation Unternehmen und ihren Mitarbeiter:innen die Möglichkeit, vom State-of-the-Art der Wissenschaft im Sinne eines lebenslangen Lernens zu profitieren und als Mentor:innen im "War for Talent" Zugang zu den klügsten Köpfen des Landes zu erhalten. Das Unternehmen wird aktuell vom Stifterverband als eine der "30 besten Ideen für das Bildungs-, Wissenschafts- und Innovationssystem von morgen" im Rahmen der WIRKUNG HOCH 100-Initiative gefördert. Mehr Informationen zu eDOCation gibt es auf www.edocation.org und in der angehängten Präsentation.
Ihr wollt uns Kennenlernen?
Die eDOCation Powerbank bietet regelmäßig kostenfreie und unverbindliche Workshops an, die Euch bei Forschung und Lehre sowie persönlichem Wachstum unterstützen können. Für die Semesterferien sind folgende Veranstaltungen geplant (inclusive Links zu Eventbrite)
Du möchtest Vorträge in Unternehmen halten und zu unseren eDOCs gehören?
Schickt uns eure Bewerbung inklusive folgender Unterlagen
- CV (oder Link zum LinkedIn-Profil),
- Bild mit hoher Auflösung,
- Forschungsthema/en,
- Weiterbildungsangebot für Unternehmen (z.B. Vorträge, Seminare, Workshops),
- Erklärung, dass wir deine Daten nutzen dürfen,
gerne an edoc@edocation.org. Mehr Infos, wie Auswahlkriterien oder Formen der Weiterbildung, findet Ihr hier. Die Profile unsere aktuellen eDOCs könnt Ihr Euch hier anschauen.
Wie könnt Ihr uns sonst unterstützen?
Wenn Ihr die Idee von eDOCation spannend findet, freuen wir uns über eine persönliche Empfehlung an Freunde und Bekannte in Academia und Industrie. Darüber hinaus helft Ihr, das Netzwerk zu vergrößern, und werdet über aktuelle Neuigkeiten informiert, wenn Ihr uns auf LinkedIn folgt.
ALLE FACHBEREICHE: heiTRACKS Universität Heidelberg – Nachwuchsförderung für promovierte Wissenschaftler:innen - Zwei neue Angebote
Karrierecoaching für Postdocs – Fortlaufendes Angebot
Ab sofort besteht für Postdocs (2-4 Jahre nach Abschluss der Promotion) die Möglichkeit zum individuellen Karrierecoaching. In vertraulichen Einzelgesprächen mit einer universitätsinternen Coach kann der eigene berufliche Weg bewusst reflektiert und aktiv gestaltet werden.
LEBENSWISSENSCHAFTEN: Veranstaltungsreihe "Überlebensstrategien"
Überlebensstrategien ist ein gemeinsames Projekt der lebenswissenschaftlichen Sonderforschungsbereiche der Universität Heidelberg mit der Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ). Die Redakteure der Stadtredaktion Heidelberg begleiten jeweils eine Veranstaltung mit ihren persönlichen Fragen zu den vorgestellten Forschungsthemen, den beteiligten Wissenschaftlern und den Methoden.
Dieses Format der Moderation soll eine lebendige Brücke zum Publikum bilden, das in den Dialog einbezogen wird. In zwanglosem Rahmen im Karlstorbahnhof und mit musikalischer Begleitung durch Mitglieder des Collegium Musicum stellen die Sonderforschungsbereiche ihre Fragestellungen und langfristigen Ziele vor.
ALLE FACHBEREICHE: Online-Seminare zu den Themen Bewerbung, Assessment-Center und Promotion
Wann? Verschiedene Termine
Wo? Online
Mit den Online-Seminaren von academics erhalten junge angehende WissenschaftlerInnen wichtige Tipps und Informationen zu spannenden Karriere-Themen wie Bewerbung, Assessment-Center und Promotion.
Es werden u.a. Seminare zu den Themen "Wie finde ich den Job, der zu mir passt? Die eigenen Kompetenzen und Karriereziele finden für Promovierende und Promovierte" und "Erfolgreich bewerben nach der Promotion Teil 1 - Wissenschaftliche Karrierewege: Bewerbung als Postdoc und auf eine Professur"
Die ersten Seminare beginnen Mitte/Ende September. Die Anmeldung erfolgt online.
Stipendien
MEHRERE FACHBEREICHE: DFG – Ausschreibung "Unternehmensdaten für die Forschung" zur Förderung von Forschungsdatenkooperationen
Bewerbungsfrist: 11.03.2026
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) setzt einen Impuls zur Förderung von Forschungsdatenkooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft in den Bereichen Gesundheit und Mobilität.
Ziel ist es, zeitlich begrenzte, themenspezifische Forschungsprojekte zu unterstützen, in denen grundlegende wissenschaftliche Fragestellungen mithilfe von Unternehmensdaten bearbeitet werden. So sollen Kooperationen initiiert und ausgebaut sowie das Transferpotenzial der Daten für Innovationen erschlossen werden.
Beantragen können DFG-antragsberechtigte Wissenschaftler:innen an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Mittel können ausschließlich für den akademischen Projektpartner beantragt werden. Investitionen sind nicht förderfähig. Die Förderung erfolgt in zwei Phasen: zunächst zur Anbahnung und Vorbereitung der Kooperation mit Unternehmen, anschließend zur Durchführung der Forschung auf Basis der bereitgestellten Daten.
MEHRERE FACHBEREICHE: BMFTR - Förderung von wissenschaftlichen Nachwuchsgruppen Globaler Wandel: Innovative Methoden in der Klimamodellierung
Bewerbungsfrist: 15.03.2026
Mit der Maßnahme fördert das BMFTR wissenschaftliche Nachwuchsgruppen, welche die Zusammenhänge und Wechselwirkungen der verschiedenen Komponenten des globalen Erdsystems mittels KI und neuen Modellierungsverfahren erforschen und somit zu einem verbesserten Verständnis des globalen Klimasystems beitragen. Im Ergebnis sollen die Forschungstätigkeiten die nationalen globalen Klimamodellierungsaktivitäten erweitern und verbessern.
Diese Fördermaßnahme adressiert den wissenschaftlichen Nachwuchs. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollen bereits Erfahrungen in der Forschung und gegebenenfalls auch in der Lehre gesammelt haben. Die geförderten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler sollen bei der Skizzeneinreichung nicht älter als 35 Jahre sein. Die Leiterin/der Leiter der Nachwuchsgruppe muss promoviert sein. Der Abschluss der Promotion soll in der Regel nicht länger als sechs Jahre zurückliegen.
Die Laufzeit der wissenschaftlichen Nachwuchsgruppen ist auf einen Zeitraum von in der Regel fünf Jahren angelegt. Ein Interesse der Fachbereiche/Hochschulinstitute an dem von der Nachwuchsgruppe zu bearbeitenden Thema wird dabei vorausgesetzt und ist zu dokumentieren. Als Anhang der Projektskizze darf eine entsprechende Stellungnahme beigefügt werden, die u.a. die Bestätigung enthalten soll, dass die notwendigen Räume und die notwendige Basisausstattung einschließlich der nötigen apparativen Grundausstattung bereitgestellt werden.
Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind bis spätestens 15. März 2026 zunächst Projektskizzen in englischer Sprache in elektronischer Form vorzulegen. Bei Einreichung einer Skizze bittet das Forschungsdezernat um eine kurze Mitteilung an den Heidelberg Research Service: christian.schulz@zuv.uni-heidelberg.de
LEBENSWISSENSCHAFTEN: Health + Life Science Alliance Heidelberg Mannheim – Interinstitutional Postdoc Program
Bewerbungsfrist: 31.03.2026, 17 Uhr
Die Allianz sucht herausragende, internationale Nachwuchswissenschaftler, darunter auch klinische Wissenschaftler, für Brückenprojekte zwischen zwei oder mehr Partnerinstitutionen der Allianz.
Alle Bewerber müssen sich mit ihrem eigenen Forschungsprojektvorschlag bewerben, der von mindestens zwei PI an verschiedenen Allianz-Institutionen betreut wird, und müssen sich vor der Bewerbung mit den PI ihrer Wahl in Verbindung setzen. Bewerber benötigen ein von den PI der Allianz unterzeichnetes Unterstützungsschreiben.
Bewerber können ihren Forschungsvorschlag auf der Grundlage der innovativen, institutionsübergreifenden Projektentwürfe verfassen, die von den Projektleitern der Allianz speziell für diese Ausschreibung vorgeschlagen wurden. Alternativ können Bewerber ihren Forschungsvorschlag auch unabhängig von den vorgeschlagenen Projektentwürfen definieren, jedoch ebenfalls mit mindestens zwei PI aus verschiedenen Allianz-Einrichtungen.
Die Allianz unterstützt in erster Linie Grundlagen- und translationale Forschung in den Bereichen Krebsforschung, Herz-Kreislauf-Forschung, neuropsychiatrische Erkrankungen, Genomik, synthetische Immunologie, Molekulartechnik, Medizintechnik und neuartige Anwendungen von KI-Konzepten in der Gesundheits- und Lebenswissenschaftsforschung.
Die Allianz stellt Mittel für zweijährige Postdoktorandenstellen an Einrichtungen der Allianz bereit, wobei der früheste Starttermin der 1. August 2026 und der späteste Starttermin der 1. Januar 2027 ist.
Klinische Wissenschaftler erhalten von der Allianz eine 12-monatige Förderung für das Forschungsprojekt über einen Zeitraum von 24 Monaten während der Facharztausbildung. Die klinische Stelle während dieser Zeit muss durch das beschäftigende Krankenhaus/den PI, wo die Facharztausbildung absolviert wird, garantiert werden.
Dieses interinstitutionelle Programm bietet ein hervorragendes interdisziplinäres wissenschaftliches Umfeld. Es ermöglicht den Zugang zu Spitzentechnologien und hochmodernen Labors an weltweit führenden Forschungseinrichtungen im Bereich der Lebenswissenschaften auf dem Campus der Universität Heidelberg in Baden-Württemberg, einem der größten biomedizinischen Forschungszentren Europas.
Weitere Informationen (Englisch)
ALLE FACHBEREICHE: Wübben Stiftung Wissenschaft – Sandpit
Bewerbungsfrist: 31.03.2026
Das Sandpit-Programm lädt Wissenschaftler:innen ein, zu einem Thema in ungewohnter Konstellation und außerhalb der eigenen Komfortzone neue Ansätze und Fragen zu entwickeln, die das Potenzial haben, zukunftsweisende Ergebnisse zu liefern. Besonders erwünscht sind Themen, die nicht im Mainstream der bestehenden Fördermöglichkeiten liegen und somit die Chance eröffnen, Neuland zu erschließen. Das Format verlangt von allen Beteiligten ein hohes Maß an teamorientierter und intellektueller Offenheit um etablierte Denkmuster und disziplinäre Grenzen in Frage zu stellen. Die beteiligten Antragsteller:innen und Teilnehmer:innen sollen bislang noch nicht miteinander gearbeitet oder publiziert haben. Am Ende sollen mutige Projektideen entstehen, die von großer gesellschaftlicher Relevanz sind.
Das diesjährige Thema ist „Bürokratie verstehen, gestalten, verändern“.
Die Fördersumme liegt bei 50.000 €.
ALLE FACHBEREICHE: Baden-Württemberg Stiftung – Eliteprogramm für Postdocs der Baden-Württemberg Stiftung: Ausschreibung 2026
Bewerbungsfrist: 31.03.2026 (intern), 13.05.2026 (extern)
Mit dem Eliteprogramm für Postdoktorand:innen spricht die Baden-Württemberg Stiftung gezielt herausragenden wissenschaftlichen Nachwuchs an den Hochschulen des Landes an. Die Finanzierung eines eigenverantwortlich beantragten und verwalteten Forschungsprojekts und die Einbindung in das Netzwerk des Programms sollen die jungen Wissenschaftler:innen in ihrer akademischen Karriere unterstützen.
Hinweis: Die Ausschreibung erstreckt sich nicht auf den Bereich der klinischen Medizin. Es können jedoch lebenswissenschaftliche/medizinische Vorhaben finanziert werden, die der Grundlagenforschung zuzuordnen sind. Für Anträge aus der Medizin ist daher eine entsprechende Bestätigung der Fakultät beizufügen.
Ende des Jahres wird die BW Stiftung wieder 9-12 neue Postdoktorand:innen in das Eliteprogramm aufnehmen können. Die Finanzierung durch die Stiftung ist auf drei Jahre begrenzt und erstreckt sich auf max. 200.000 Euro. Die Postdoc-Stelle selbst darf nicht aus den Mitteln des Eliteprogramms finanziert werden.
Internes Verfahren
Die Universität Heidelberg darf insgesamt bis zu sechs Anträge einreichen. Über die finale Auswahl entscheidet die Hochschulleitung. Dafür ist es erforderlich, dass die Fakultäten bzw. zentralen Einrichtungen, in denen es mehrere Bewerber:innen gibt, vorab ein Ranking ihrer Kandidat:innen vornehmen. Deshalb bitten wir Interessent:innen, rechtzeitig mit den für sie zuständigen Fakultäten bzw. zentralen Einrichtungen Kontakt aufzunehmen und dort ihre Anträge (als ein (1) PDF-Dokument) bis spätestens 31. März 2026 einzureichen. Für die finale Auswahl können nur vollständige Anträge (inkl. Zusage der Institute über den Eigenanteil) berücksichtigt werden, die dem Forschungsdezernat (Kontakt s.u.) unter Angabe einer Reihung durch die Fakultät/zentrale Einrichtung in digitaler Form bis zum 14. April 2026 vorliegen. Herr Dr. Simon Kopp ist der Kontakt des Forschungsdezernats: simon.kopp@zuv.uni-heidelberg.de
MINT-WISSENSCHAFTEN: DFG - Priority Programme "A contribution to the realization of the energy transition: Optimization of thermochemical energy conversion processes for the flexible utilization of hydrogen-based renewable fuels using additive manufacturing" (SPP 2419)
Bewerbungsfrist: 31.03.2026
Der Senat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat das Sonderprogramm „Ein Beitrag zur Verwirklichung der Energiewende: Optimierung thermochemischer Energieumwandlungsprozesse für die flexible Nutzung wasserstoffbasierter erneuerbarer Brennstoffe unter Einsatz additiver Fertigung“ (SPP 2419) ins Leben gerufen. Das Programm ist auf sechs Jahre angelegt. Die vorliegende Ausschreibung lädt zur Einreichung von Anträgen für die zweite dreijährige Förderperiode ein.
Der Schwerpunkt des Programms liegt auf der Optimierung thermochemischer Energieumwandlungsprozesse für die flexible Nutzung von Wasserstoff-basierten erneuerbaren Kraftstoffen, die durch innovative Fertigungstechniken wie additive Fertigung (AM) ermöglicht werden. Die übergeordneten Ziele sind die Entwicklung domänenspezifischer Kenntnisse und Methoden, die Schaffung eines interdisziplinären Forschungsfeldes zwischen Verbrennungswissenschaft und Fertigung sowie der Nachweis des Ansatzes sowohl rechnerisch als auch experimentell.
Zu den spezifischen Zielen gehört die Weiterentwicklung von Methoden, da die Konzeption hochkomplexer, im 3D-Druck hergestellter Brennerkonzepte und entsprechend angepasster Betriebsstrategien einen integrierten Prozess erfordert, der prädiktive Simulation, 3D-Druck und experimentelle Analyse kombiniert.
Um den erforderlichen interdisziplinären Ansatz zu gewährleisten, sollte jedes Projekt idealerweise aus drei Teilen bestehen: einem experimentellen und einem theoretischen/simulations-/modellierenden Teilprojekt aus dem Bereich Verbrennung, ergänzt durch ein Teilprojekt mit Schwerpunkt auf 3D-Druck.
Weitere Informationen (Englisch)
MEHRERE FACHBEREICHE: BMFTR – Internationale Projekte zwischen Südostasien und Europa im Bereich Neue Materialien und Grüne Transition im Rahmen des Southeast Asia: Europe Joint Funding Scheme
Bewerbungsfrist: 31.03.2026
Mit der Maßnahme unterstützt das BMFTR den Ausbau multinationaler Forschungsnetzwerke. Dies soll erreicht werden durch die Förderung von Forschungsvorhaben zum Thema „Neue Materialien und grüne Transition“, die mit Partnern aus mindestens drei Ländern aus den beiden Regionen Europa und Südostasien bearbeitet werden. Der Schwerpunkt liegt auf funktionalen Materialien, die Innovationen in verschiedenen Bereichen wie Energie, Kühlung, Elektronik und Medizin ermöglichen. Geförderte Vorhaben sollen darauf abzielen, Neue Materialien mit maßgeschneiderten Eigenschaften zu entwerfen und zu synthetisieren, darunter Nanomaterialien, thermoelektrische Materialien und magnetische Kühlmittel. Die Zusammenarbeit soll außerdem bio-inspirierte und hybride Materialien für Anwendungen der nächsten Generation erforschen und dabei interdisziplinäre Ansätze und skalierbare Lösungen fördern.
Neben Deutschland beteiligen sich am Förderaufruf Türkei, Brunei, Indonesien, Philippinen, Schweiz, Tschechische Republik und Belgien.
Die Projekte werden mit bis zu 150 000 Euro (inkl. Projektpauschale) je Vorhaben für die deutsche Seite sowie für eine Laufzeit von bis zu 36 Monaten gefördert.
Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind zunächst Projektskizzen in englischer Sprache in elektronischer Form vorzulegen. Bei Einreichung einer Skizze bittet das Forschungsdezernat um eine kurze Mitteilung an den Heidelberg Research Service: christian.schulz@zuv.uni-heidelberg.de
MEHRERE FACHBEREICHE: BMFTR – Förderaufruf Drohnengestützte soziotechnische Innovationen und Geschäftsmodelle für klimafreundliche Mobilität und nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung
Bewerbungsfrist: 01.04.2026
Auf Grundlage des vorliegenden Förderaufrufs möchte das BMFTR Forschung und Erprobung zu der Fragestellung fördern, inwiefern soziotechnische Innovationen, die auf der Nutzung von elektrisch betriebenen Drohnen (unmanned aircraft systems – UAS) basieren, das Potential haben, zu einer klimafreundlichen urbanen und regionalen Mobilität sowie nachhaltigen Stadt- und Regionalentwicklung beizutragen. Soziotechnische Innovationen meinen in diesem Zusammenhang bspw. neue kommerzielle Geschäftsmodelle, gemeinnützige Anwendungen oder kommunale Dienstleistungen, die durch die innovative Einbindung der UAS-Technologie Routinen und Praktiken von Unternehmen, Behörden, Verbraucherinnen und Verbrauchern, Bürgerinnen und Bürger „nachhaltig“ verändern und neue Optionen zur Lösung von Herausforderungen nachhaltiger Stadt- und Regionalentwicklung darstellen. Dazu werden transdisziplinäre Transformationscluster gefördert.
Die Projekte können sich auf eines oder mehrere der folgenden Handlungsfelder beziehen:
1. Regionale Lieferverkehre / Logistik
2. Nachhaltige Anwendungen und Geschäftsmodelle für kommunale Aufgaben
3. Sharing Modelle / innovative Betriebskonzepte
Projekte zu hier nicht gelisteten Handlungsfeldern sind möglich, sofern der Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung von Städten und Regionen deutlich wird. Ausdrücklich nicht Teil dieses Förderaufrufs sind Personentransporte mittels UAS.
Die Laufzeit der Transformationscluster ist auf einen Zeitraum von in der Regel 45 Monate angelegt. Ein Transformationscluster besteht aus in der Regel mindestens drei und nicht mehr als sechs Antragstellern (inklusive Verbundkoordinator). Darunter muss in der Regel mindestens eine Kommune und eine Hochschule/außeruniversitäre Forschungseinrichtung sein. Die Verbundpartner müssen eine tragende Rolle haben (zum Beispiel Federführung für mindestens ein Arbeitspaket).
Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind zunächst Projektskizzen in elektronischer Form vorzulegen. Bei Einreichung einer Skizze bittet das Forschungsdezernat um eine kurze Mitteilung an den Heidelberg Research Service: christian.schulz@zuv.uni-heidelberg.de
LEBENSWISSENSCHAFTEN: BMFTR – Vertiefung des Verständnisses der Dynamik zwischen Wirt und Krankheitserregern zur besseren Bekämpfung von Infektionskrankheiten mit Pandemiepotenzial im Rahmen der europäischen Partnerschaft BE READY
Bewerbungsfrist: 13.04.2026
Ziel der BMFTR-Maßnahme ist die Unterstützung von kooperativer, transnationaler und interdisziplinärer Forschung zur Dynamik zwischen pandemierelevanten Krankheitserregern und deren Wirt. Es sollen neue und verbesserte Therapieansätze entwickelt werden.
Es werden nur Forschungsvorhaben im Rahmen transnationaler Forschungsverbünde gefördert, die aus mindestens drei bei den genannten Förderorganisationen antragsberechtigten Gruppen aus drei unterschiedlichen Ländern bestehen. Ein Verbund darf maximal aus sechs Forschungsgruppen bestehen, einschließlich externer Partner. Es darf maximal ein Partner pro Land in einem Verbund enthalten sein, außer die nationalen Vorschriften sehen hier abweichende Regeln für die jeweilige Förderorganisation vor.
Die Projekte der deutschen Verbundpartner können in der Regel für einen Zeitraum von bis zu drei Jahren mit höchstens 300.000 Euro pro Verbund (inklusive gegebenenfalls Projektpauschale oder Overhead) gefördert werden.
Das Antragsverfahren ist dreistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe zunächst Projektskizzen in englischer Sprache in elektronischer Form vorzulegen. Bei Einreichung einer Skizze bittet das Forschungsdezernat um eine kurze Mitteilung an den Heidelberg Research Service: christian.schulz@zuv.uni-heidelberg.de
MEHRERE FACHBEREICHE: Gerda Henkel Stiftung – Prospekt Utopia
Bewerbungsfrist: 15.04.2026
Die Gerda Henkel Stiftung initiiert aus Anlass ihres fünfzigjährigen Bestehens im Jahr 2026 ein Förderprogramm, das sich den Räumen des Möglichen und dem Horizont des noch nicht Gewussten öffnet. Forschende aus sämtlichen von der Stiftung geförderten Disziplinen sind eingeladen, in Besinnung auf deren lebenswirkliche und orientierungsstiftende Bedeutung, die Zukunft in ihren Möglichkeitsformen, ihren Deutungs- und Gestaltungspotentialen zu erkunden. Dabei können historische Zukunftsvorstellungen in ihrer Darstellung und Reflexion ebenso zum Thema werden wie Erwartungshorizonte oder Konzeptionen der zukünftigen Praxis und des Handlungsspielraums der Wissenschaften. Ausgehend von der Überzeugung, dass Utopien eines gelingenden gesellschaftlichen Miteinanders eines kulturellen Bewusstseins bedürfen, wird eine aktuelle Definition dessen angestrebt, was die kommunikative, identitätsstiftende und konsensbildende Rolle dieser Wissenschaften heute und künftig bestimmt, wie sie bekräftigt oder erneuert werden kann.
Zur Bewerbung aufgefordert sind Forschende ab der Post-Doc-Phase. Die Form des Einsatzes der bewilligten Mittel liegt im jeweils eigenen Ermessen; alternative, experimentelle Formate der Erschließung sowie der Dokumentation sind ausdrücklich erbeten. Die Ergebnisse sollten an ein Publikum auch jenseits der akademischen und universitären Welt adressiert werden. Eine Bewerbung ist unabhängig von der Nationalität der/des Antragstellenden und dem Ort des Arbeitsplatzes möglich.
Ausgeschrieben werden insgesamt 50 Projekte mit einer Projektsumme von jeweils bis zu € 50.000.
MEDIZIN: Medizinische Fakultät Universität Heidelberg – Career Development Programm
Bewerbungsfrist: 15.04.2026, 12 Uhr
Die Medizinische Fakultät Heidelberg bietet eine Reihe von Maßnahmen zur Karriereförderung an, mit denen herausragende Nachwuchswissenschaftler auf ihrem Weg zu wissenschaftlicher Sichtbarkeit und Exzellenz unterstützt werden sollen. Die folgenden drei Förderlinien richten sich speziell an Postdoktoranden in frühen Karrierephasen. Die Förderdauer beträgt 3 Jahre.
Clinician Scientist Program
Das Programm richtet sich an Ärzte mit Promotion (w/m/d) in der Facharztausbildung, die ein überdurchschnittliches Interesse an der Forschung haben.
Medical Scientist Program
Das Programm richtet sich an Naturwissenschaftler (w/m/d) mit Promotion und überdurchschnittlichen Qualifikationen im Bereich der biomedizinischen Forschung.
Medical Data Scientist Program
Das Programm richtet sich an Wissenschaftler (w/m/d) mit Promotion im Bereich Medizinische Informatik, Medizinische Bioinformatik, Digitalisierung in der Medizin oder Medizinische Datenwissenschaften mit überdurchschnittlichen Qualifikationen.
ALLE FACHBEREICHE: TWAS und DFG – Cooperation Visits Programme
Bewerbungsfrist: 15.04.2026
Auf Grundlage der Vereinbarung mit The World Academy of Sciences for the Advancement of Science in Developing Countries (TWAS) macht die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Wissenschaftler:innen an deutschen wissenschaftlichen Einrichtungen auf die Möglichkeit aufmerksam, promovierte Forscher:innen in frühen Karrierephasen aller Fachrichtungen zu einem dreimonatigen Forschungs- und Kooperationsaufenthalt an ihre Einrichtung in Deutschland einzuladen.
Das Programm richtet sich an Forscher:innen aus
• den Ländern Ägypten, Algerien, Irak, Jemen, Jordanien, Libanon, Libyen, Marokko, Oman, Palästina, Syrien und Tunesien sowie
• aus Ländern Subsahara-Afrikas.
Die DFG zahlt an die gastgebende Einrichtung monatlich bis zu 2.350 Euro zur Deckung der Aufenthaltskosten der Gastwissenschaftler:innen. Zusätzlich werden die Flug- und Bahnkosten für die An- und Abreise (inkl. Visagebühren) bis zu einem Betrag von 1.350 Euro erstattet. Die gastgebende Einrichtung kann darüber hinaus monatlich bis zu 700 Euro Sachmittel für Projektausgaben, beispielsweise für Material- und Laborkosten, erhalten.
Weitere Informationen (Subsahara-Afrika)
JURA: DFG-CAPES – Collaborative Research Initiative
Bewerbungsfrist: 15.04.2026
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die brasilianische Bundesagentur für die Förderung und Bewertung der Graduiertenausbildung (CAPES) geben eine gemeinsame Ausschreibung für deutsch-brasilianische Forschungsprojekte im Bereich Recht bekannt. Die Ausschreibung umfasst unter anderem Forschungsbereiche wie Technologie und Recht, Digitalrecht, KI und Recht, Datenschutz und Recht, Demokratie und Recht, Verbraucherrecht, Strafrecht sowie Umwelt und Recht.
Die Projekte müssen gemeinsam von deutschen und brasilianischen Partnern mit komplementären Beiträgen und einem klaren Plan für die Zusammenarbeit, einschließlich Workshops, Treffen oder anderen gemeinsamen Aktivitäten, vorbereitet werden. Die Förderung ist auf zwei Jahre befristet, mit der Option auf Verlängerung um weitere zwei Jahre.
Die Vorschläge müssen in englischer Sprache bei beiden Organisationen eingereicht werden. Deutsche Antragsteller reichen ihre Anträge über das elan-Portal der DFG ein.
Weitere Informationen (Englisch)
ALLE FACHBEREICHE: VolkswagenStiftung – Change! Fellowships
Bewerbungsfrist: 16.04.2026
Das Förderangebot richtet sich an Wissenschaftler:innen aller Fachrichtungen, die das Potenzial außerwissenschaftlicher Wissensquellen für ihre Forschung zu Transformationsprozessen erkannt haben. Eine transdisziplinäre Herangehensweise und die Einbindung außerwissenschaftlicher Akteure (z.B. Netzwerke aus der Zivilgesellschaft, Nichtregierungsorganisationen, Vereine, Behörden, kleine Unternehmen, u.v.a.m.) sind Voraussetzung für eine erfolgreiche Antragstellung.
Gemeinsam mit ihren außerwissenschaftlichen Partnern widmen sich die Forschenden gesellschaftlichen Problemen, gewinnen Erkenntnisse über Faktoren, die Wandel fördern oder hemmen, und entwickeln Wissen, Methoden und Szenarien zur Gestaltung von Transformationsprozessen. Ihr Ziel ist es, mit den Erkenntnissen und Strategien aus der gemeinsamen Forschung aktiv Veränderungsprozesse anzustoßen.
Der Förderzeitraum beträgt 4-5 Jahre und umfasst 1,5 bis 1,8 Mio Euro, je nach persönlicher Voraussetzung. Am 30.03. und 10.04.2026 werden Online-Sprechstunden angeboten.
MEHRERE FACHBEREICHE: VolkswagenStiftung – Transatlantic Bridge Professorships
Deadline: jederzeit ab 15.01.2026
Die VolkswagenStiftung bietet mit dem Förderangebot „Transatlantische Brückenprofessuren“ die Möglichkeit, international renommierte Professor*innen aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften aus den USA an deutsche Einrichtungen anzubinden. Ziel ist es, den wissenschaftlichen Austausch zwischen den USA und Deutschland zu vertiefen und neue Impulse für die Forschung an deutschen Universitäten zu setzen.
Gefördert werden Professor*innen, die zu den Themen „Zukunft der Demokratie“, „Grundrechte und Wissenschaftsfreiheit“ oder „Zukunft der transatlantischen Beziehungen“ forschen. Die Förderung umfasst eine dreijährige Anbindung an eine deutsche Einrichtung im Umfang von 25 bis 50 Prozent. Während dieser Zeit verbringen die Fellows jährlich drei bis sechs Monate in Deutschland, behalten aber ihre Position in den USA bei und setzen ihre wissenschaftliche Arbeit dort fort.
Die Mittel können anteilig für die Professur in Deutschland sowie für Reise-, Miet- und Sachkosten eingesetzt werden. Die maximale Fördersumme beträgt 300.000 Euro für drei Jahre. Anträge können ab dem 15. Januar 2026 jederzeit eingereicht werden.
Die VolkswagenStiftung lädt interessierte Einrichtungen ein, an einer Online-Sprechstunde am 9. Dezember 2025 von 10:00 bis 11:00 Uhr teilzunehmen, um mehr über die Rolle als Gastgeber und den Antragsprozess zu erfahren. Die Anmeldung erfolgt über das Anmeldeformular.
ALLE FACHBEREICHE: Alexander von Humboldt-Stiftung - Feodor Lynen-Forschungsstipendium
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Mit den Feodor Lynen-Forschungsstipendien ermöglicht die Humboldt-Stiftung überdurchschnittlich qualifizierten Forschenden aus Deutschland langfristige Forschungsaufenthalte im Ausland bei Mitgliedern des Humboldt-Netzwerks. Bewerbungen aus allen Fachgebieten und für alle Länder im Ausland sind möglich.
Wer ist antragsberechtigt?
Postdocs, die am Anfang ihrer wissenschaftlichen Laufbahn stehen und ihre Promotion vor nicht mehr als vier Jahren abgeschlossen haben, können ein 6- bis 24-monatiges Stipendium beantragen.
Erfahrene Wissenschaftler*innen, die ihre Promotion vor nicht mehr als zwölf Jahren abgeschlossen haben, können ein 6- bis 18-monatiges Stipendium beantragen. Von Bewerberinnen und Bewerbern wird ein klar erkennbares eigenständiges wissenschaftliches Profil erwartet. Sie sollten daher in der Regel bereits mindestens als Habilitand*in oder Juniorprofessor*in tätig sein, eine Nachwuchsgruppe leiten oder eine mehrjährige eigenständige wissenschaftliche Tätigkeit nachweisen.
Stipendienleistungen
Die Höhe des Stipendiums variiert je nach Zielland und Lebenssituation. Für die individuelle Berechnung des Betrags nutzen Sie bitte den Stipendienrechner. Reisekosten werden zusätzlich erstattet.
MEHRERE FACHBEREICHE: BMWK – Fördermittel für angewandte Energieforschung
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) fördert Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Hochschulen und andere Einrichtungen. Damit Deutschland bis 2045 klimaneutral wird, sind neue Technologien, Prozesse und Dienstleistungen gefragt. Gleichzeitig müssen die Widerstandskraft und Sicherheit des gesamten Energiesystems erhalten und ausgebaut werden.
Verbundprojekte mit Beteiligung aus Wirtschaft und Wissenschaft sind besonders erwünscht. Das Antragsverfahren ist in der Regel zweistufig.
ALLE FACBEREICHE: BMWK – FuE-Kooperationsprojekte im Rahmen von ZIM
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Das "Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand" (ZIM) ist ein themenoffenes Programm zur Förderung von Forschung und Entwicklung (FuE) für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und für mit diesen zusammenarbeitenden, nicht wirtschaftlich tätigen Forschungseinrichtungen.
Gefördert werden FuE-Kooperationsprojekte von Unternehmen oder von Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien und Branchen.
An der Universität Heidelberg können Sie sich zum Thema Wissens- und Technologietransfer, bei der Verwertung von Forschungsergebnissen und bei der Planung von Gründungen durch die Transferagentur hei_INNOVATION beraten lassen.
ALLE FACHBEREICHE: DFG – Unterstützung für Wissenschaftler:innen angesichts der Terror-Angriffe auf Israel und deren Folgen
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Angesichts der aktuellen Situation bietet die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Wissenschaftler:innen in DFG-geförderten Projekten, die von den terroristischen Angriffen der Hamas auf Israel und der derzeitigen Lage in der Region betroffen sind, gezielte Unterstützungs- und Entlastungsmaßnahmen an.
Zusatzanträge von bis zu 20 000 Euro können dabei von der Projektleitung mit entsprechender Begründung kurzfristig formlos eingereicht und sollen zeitnah entschieden werden. Bei umfangreicheren notwendigen Projektanpassungen und darüber hinausgehenden Finanzbedarfen steht die DFG-Geschäftsstelle für individuelle Beratungen zur Verfügung.
Generell können auch bereits bewilligte Fördermittel ohne weiteren Aufwand dafür eingesetzt werden, den Fortgang der Forschungsarbeiten zu sichern.
MEHRERE FACHBEREICHE: EFR – Zukunftsstipendien "Grüner Wasserstoff 2023"
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Mit dem Stipendienprogramm begleitet der DAAD Master-Studierende, Promovierende und PostDocs unterschiedlicher Fachrichtungen, die sich mit dem Themenfeld "Grüner Wasserstoff" befassen. Gefördert werden Forschungsvorhaben und selbst organisierte Praktika im erweiterten Europäischen Forschungsraum (EFR).
Ein Aufenthalt in anderen außereuropäischen Ländern (z.B. Australien, Neuseeland, Kanada, Südkorea, Japan) kann ebenfalls gefördert werden. Promovierende und PostDocs können ihre Bewerbung jederzeit einreichen.
LEBENSWISSENSCHAFTEN: EMBO – Maria Leptin Science Journalism Fellowship
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Die Stipendien richten sich an Lebenswissenschaftler:innen, die eine Karriere im Wissenschaftsjournalismus anstreben, und an Journalist:innen, die ihre Kenntnisse über die neuesten Forschungsgebiete und Technologien vertiefen und erweitern wollen.
Die Stipendien gelten für die Dauer von drei bis zwölf Monaten, um Aufenthalte in Medien jeglicher Art, Redaktionen oder Forschungseinrichtungen ihrer Wahl zu finanzieren und so ihre Karriere voranzutreiben.
Lebenswissenschaftler:innen müssen über einen Bachelor-, Master oder einen höheren Abschluss verfügen und Beispiele ihrer Arbeit im Wissenschaftsjournalismus zu Themen aus der biologischen Grundlagenforschung veröffentlicht haben. Die Bewerber:innen müssen ihren Wohnsitz in einem der 31 EMBC-Mitgliedstaaten haben.
Bewerbungen können das ganze Jahr über eingereicht werden, wobei es drei Auswahlrunden pro Jahr gibt. Alle vollständigen Bewerbungen, die bis zum 1. Februar, 1. Juni oder 1. Oktober eingehen, werden berücksichtigt. Bewerber:innen werden spätestens vier Wochen nach Ablauf der jeweiligen Auswahlfrist benachrichtigt.
ALLE FACHBEREICHE: Fulbright-Programm – Stipendien für Forschung und Lehre
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Mit den Stipendien für deutsche Wissenschaftler:innen unterstützt die Fulbright-Kommission die Entstehung und Vertiefung der Kontakte zwischen deutschen und amerikanischen Hochschulen und Forschungsinstitutionen, die Einrichtung deutscher und amerikanischer Gastdozenturen und gemeinsamer Forschungsprojekte an den jeweils beteiligten Hochschulen.
Bewerben können sich promovierte Wissenschaftler:innen (Professoren:innen, Dozenten:innen sowie jüngere wissenschaftliche Assistent:innen), die einen drei- bis neunmonatigen Lehr- und/oder Forschungsaufenthalt an einer wissenschaftlichen Einrichtung in den USA planen.
Bewerbungen können jederzeit eingereicht werden, mindestens jedoch neun Monate vor geplantem Aufenthaltsbeginn. Bei Fragen zum Programm Forschung und Lehre, wenden Sie sich bitte an germanscholars@fulbright.de.
ALLE FACHBEREICHE: Humboldt-Stiftung – Henriette Herz-Scouting-Programm
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Mit dem Henriette Herz-Scouting-Programm werden erfolgreiche Wissenschaftler:innen in Deutschland in die Lage versetzt, stark umworbene, internationale Forschende aus dem Ausland, die sich bislang nicht bei der Stiftung bewerben, aktiv anzusprechen und sie zur Durchführung gemeinsamer Forschungsvorhaben an ihre Einrichtungen einzuladen.
Bewerben Sie sich als Scout, wenn Sie eine (Junior-)Professur oder vergleichbare Leitungsposition (z. B. Gruppenleitung) in Deutschland innehaben, sichtbare wissenschaftliche Erfolge nachweisen können, international gut vernetzt sind und erfolgreich Karriereförderung von Nachwuchswissenschaftler:innen betreiben. Als Humboldt-Scout können Sie pro Jahr bis zu drei potentielle Forschungsstipendiat:innen im Ausland identifizieren und für ein Humboldt-Forschungsstipendium vorschlagen.
Bewerbungen um eine Position als Scout sind jederzeit online über die Website der Stiftung möglich.
PHYSIK: NSF/DFG – Förderungsmöglichkeit für Kooperationen in der Physik
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Um die Förderung von Kooperationen zwischen US-amerikanischen Gruppen und ihren deutschen Partnern zu erleichtern, haben sich die Abteilung Physik (PHY) der National Sciecne Foundation (NSF) und die Abteilung Physik und Chemie der DFG vor kurzem auf ein gemeinsames Verfahren zur Förderung von Projekten im Bereich der Physik geeinigt.
Anträge, bei denen die DFG die Federführung hat, können fortlaufend eingereicht werden. Für Anträge, bei denen die NSF federführend ist, wenden Sie sich bitte an die NSF-Physics Division, um die genauen Fristen zu erfahren.
ALLE FACHBEREICHE: Vector Stiftung – Soforthilfe für geflüchtete ukrainische Wissenschaftler:innen
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Angesichts der dramatischen Situation in der Ukraine möchte die Vector Stiftung mit einem niedrigschwelligen Angebot geflüchtete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schnell und unbürokratisch unterstützen. Zu diesem Zweck stellt die Vector Stiftung Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg Fördermittel zur Verfügung, um geflohene ukrainische Forscherinnen und Forscher übergangsweise in bestehenden Arbeitsgruppen und Projekten zu beschäftigen.
Baden-württembergische Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, können sich gemeinsam mit dem bzw. der aufzunehmenden Gastwissenschaftler:in auf die Ausschreibung bewerben. Die Förderung wird als Festbetragsfinanzierung in Höhe von 25.000 € pro geförderte Person ausbezahlt. Diese Ausschreibung ist offen für alle Fachgebiete.
Förderanträge können ab sofort online über das Antragsportal der Stiftung eingereicht werden.
MEHRERE FACHBEREICHE: Vector Stiftung – Fördermittel für Forschungsprojekte im Bereich Klimaschutz
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Die Ausschreibung „Forschung für den Klimaschutz“ der Vector Stiftung für das Jahr 2025 wurde eröffnet. Projektanträge können laufend eingereicht werden. Das Programm unterstützt Forschende auf der Suche nach wissenschaftlichen und technischen Lösungen für einen besseren Klimaschutz. Die aktuelle Ausschreibung richtet sich an Wissenschaftler:innen, die sich mit neuen innovativen Konzepten oder technologischen (Weiter-)Entwicklungen zur Reduzierung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre beschäftigen.
Antragsberechtigt sind Hochschulen, Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg. Projekte können als Einzel- oder als Verbundvorhaben durchgeführt werden. Pro Projekt können bis zu 350.000 Euro für eine Laufzeit von maximal 36 Monaten beantragt werden.
Es gibt keine Einreichungsfrist. Förderanträge können ganzjährig online über das Antragsportal eingereicht werden.
MEHRERE FACHBEREICHE: BMBF – Förderung von Quantentechnologien
Bewerbungsfrist: Verschiedene Termine
Das BMBF beteiligt sich an der Partnerschaft „Gemeinsames Unternehmen Chips“ (GU Chips). In diesem Rahmen verfolgt die Initiative „Chips für Europa“ dabei als eines der Ziele, die Entwicklung und Einführung hochmoderner Quantentechnik zu unterstützen. Dazu sollen insbesondere fortgeschrittene Kapazitäten zur Beschleunigung der Entwicklung innovativer Quantenchips geschaffen werden.
Das GU Chips veröffentlicht in der Regel jährlich Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen. Vorhaben werden seitens des GU Chips in einem ein- oder zweistufigen Verfahren unter Einbeziehung externer Gutachter zur europäischen Förderung ausgewählt.
Antragsteller sind verpflichtet, sich vor der Einreichung eines Projektvorschlages mit dem zuständigen Projektträger (VDI TZ) des BMBF in Verbindung zu setzen und ein Pre-proposal zu übermitteln, um die Unterstützung auf nationaler Ebene im folgenden Prozess sicherzustellen.
MEHRERE FACHBEREICHE: Universität Heidelberg – Fields of Focus 4: Early-Career Projects Get Started!
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Der Forschungsrat von FoF4: „Self-Regulation and Regulation: Individuals and Societies” plant die Förderung von Forschungsprojekten von Nachwuchswissenschaftler:innen (d.h. Post-Docs mit unbefristeten Stellen, ggf. auch Doktorand:innen), die eine Kerneinrichtung der Universität Heidelberg für ein konkretes Forschungsvorhaben nutzen wollen.
Diese Ausschreibung ist offen für alle Forschungsbereiche. Die Projekte sollten ein bestimmtes Forschungsziel verfolgen oder eine bestimmte Studie umfassen, die dann die notwendigen Vorarbeiten für die Einwerbung von Drittmitteln (z.B. DFG-Einzelbeihilfe) liefert.
ALLE FACHBEREICHE: Universität Heidelberg – Überbrückungsfinanzierung für PostDocs im Rahmen von heiTRACKS
Bewerbungsfirst: Jederzeit
Einführung der Option einer Überbrückungsfinanzierung für unabhängige Nachwuchswissenschaftler*innen auf dem Weg zur Professur im Rahmen des heiTRACKS-Programm
Für unabhängige Nachwuchswissenschaftler:innen, die ab dem 01.07.2021 einen ERC Starting Grant oder eine DFG-Emmy-Noether-Nachwuchsgruppenleitung einwerben, bietet die Universität Heidelberg im Rahmen ihres heiTRACKS-Programms zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses eine Überbrückungsfinanzierung an. Vorbehaltlich einer positiven Evaluation wird die Stelle des/der Nachwuchsgruppenleiters:in bis zum Erreichen einer Professur, jedoch für maximal drei Jahre weiterfinanziert. Die Evaluation findet am Ende des vierten Projektjahres statt und umfasst als Kriterien (1) die erfolgreiche Einwerbung weiterer Drittmittel in Höhe von mindestens 200.000 Euro sowie (2) fachspezifisch hervorragende und unabhängige Publikationsleistungen.
Hinweis: Die Überbrückungsfinanzierung gilt nicht für die Medizinischen Fakultäten Mannheim und Heidelberg.
Für weitere Fragen zur Überbrückungsfinanzierung sowie die Beratung in den Antragsverfahren ERC Starting Grant und DFG-Emmy-Noether-Nachwuchsgruppenleitung stehen Ihnen die für Ihren Fachbereich zuständigen Projektmanager:innen im Heidelberg Research Service des Dezernats Forschung gerne zur Verfügung.
ALLE FACHEBREICHE: Europäische Kommission – Neue EU-Open-Access-Plattform
Keine Bewerbungsfristen
Die Europäische Kommission hat die Open-Access-Veröffentlichungsplattform "Open Research Europe" für die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen aus Horizont 2020 gestartet. Die Plattform erleichtert den Projektbegünstigten die Einhaltung der Open-Access-Vorgaben und bietet Forschern einen Veröffentlichungsort, an dem sie ihre Ergebnisse und Erkenntnisse austauschen und eine offene, konstruktive Forschungsdiskussion führen können, u.a. durch Peer Reviews.
ALLE FACHBEREICHE: Walter Benjamin-Programm (Postdocs)
Bewerbung: Jederzeit
Das Walter Benjamin-Programm ermöglicht es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in der Qualifizierungsphase im Anschluss an die Promotion, ein eigenes Forschungsvorhaben am Ort ihrer Wahl selbständig umzusetzen.
Mit der Einwerbung von Fördergeldern für ein eigenständiges Forschungsvorhaben wird der Grundstein für die weitere, zunehmend selbständige wissenschaftliche Karriere gelegt und die erwünschte Eigenverantwortlichkeit von besonders qualifizierten Postdoktorandinnen und Postdoktoranden gestärkt. Das Programm dient damit der Förderung der frühen wissenschaftlichen Karriere. Es hat zum Ziel, die in dieser Karrierephase relevante Mobilität und thematische Weiterentwicklung zu unterstützen, daher ist in dem Programm im Regelfall ein Wechsel der Einrichtung vorgesehen.
Antragsberechtigt sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausschließlich in einer frühen wissenschaftlichen Karrierephase. Eine Förderung bedingt eine abgeschlossene wissenschaftliche Ausbildung (mit Promotion). Das Vorhaben darf an keiner Einrichtung angesiedelt werden, die nicht gemeinnützig ist oder die die Veröffentlichung der Ergebnisse in allgemein zugänglicher Form nicht gestattet.
NATURWISSENSCHAFTEN UND MEDIZIN: Leopoldina-Postdoc-Stipendium
Bewerbung: Jederzeit
Zielgruppe des Programms sind jüngere Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus naturwissenschaftlichen und medizinischen Fachgebieten, die bereits ein eigenständiges Forschungsprofil erkennen lassen. Bei bewilligter Förderung führen sie eigenständige Projekte an den renommiertesten Forschungsstätten ihrer Disziplinen im Ausland durch. Deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler müssen Forschungsstätten im Ausland wählen.
Österreichische und schweizerische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können sich nur für Gastinstitute in Deutschland bewerben.
Ziel des Programms ist, dass die Geförderten nach Ablauf des Förderzeitraums in ihr Heimatland zurückkehren und ihre erworbene Qualifikation in den Wissenschaftsstandort einbringen.
MEHRERE FACHBEREICHE: Fritz-Thyssen-Stiftung: Forschungsstipendien für Postdocs
Bewerbung: Jederzeit
Die Fritz-Thyssen-Stiftung vergibt Forschungsstipendien an promovierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die sich für ein bis zwei Jahre ausschließlich auf ein von ihnen selbst gewähltes Forschungsvorhaben konzentrieren wollen.
Antragsberechtigt sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, deren Promotionsverfahren abgeschlossen ist und in der Regel nicht länger als ein bis zwei Jahre zurückliegt. Sie sollten das geplante Projekt in der Regel in ein bis zwei Jahren bearbeiten können, es soll mit einem weisungsfreien, auf eigener Initiative beruhenden wissenschaftlichen Vorhaben verbunden sein, das sie an einer wissenschaftlichen Hochschule oder einer gemeinnützigen Forschungsstätte in Deutschland durchführen.
Thematisch sind Anträge möglich in folgenden Förderbereichen (Details sind auf der Homepage der Thyssen-Stiftung zu finden):
- Geschichte, Sprache & Kultur
- Querschnittbereich „Bild – Ton – Sprache“
- Staat, Wirtschaft & Gesellschaft
- Medizin und Naturwissenschaften
Nicht vergeben werden Promotions- und Habilitationsstipendien sowie Abschlussstipendien, die sich an eine Förderung durch Dritte anschließen. Die Stiftung nimmt grundsätzlich keine Anträge in parallele Bearbeitung zu anderen Förderinstitutionen. Ein von einer anderen Förderinstitution abgelehnter Antrag kann mit entsprechenden Erläuterungen bei der Stiftung eingereicht werden. Die Revision bereits von der Stiftung abgelehnter Anträge ist in der Regel nicht möglich.
ALLE FACHBEREICHE: Förderprogramme – Japan Society for the Promotion of Science (JSPS
Bewerbungsfrist: abhängig vom jeweiligen Programm
Die Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) bietet u.a. folgende Stipendien für Doktorandinnen und Doktoranden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an deutschen Hochschulen an:
- JSPS Summer Program, für Doktoranden und Postdoktoranden:
Dauer: 2 Monate, Mitte Juni bis Mitte August - JSPS Postdoctoral Fellowship (short-term), für Doktoranden und Postdoktoranden:
Dauer: 1 bis 12 Monate
Postdocs mit Aufenthalt von über mehr als 6 Monate - JSPS Postdoctoral Fellowship (standard), für Postdoktoranden: Dauer: 12-24 Monate, Stipendienantritt zwischen 01. Dezember und 31. März nicht möglich
- JSPS Invitation Fellowship (short-term), Abschluss der Promotion vor mind. 6 Jahren: Dauer: 14 bis 60 Tage
UNIVERSITÄT HEIDELBERG: Open Access Publikationsfonds
Die Universität Heidelberg unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Artikel in Open-Access-Zeitschriften publizieren, durch einen Publikationsfonds, aus dem Mittel zur Begleichung von Publikationsgebühren beantragt werden können. Eine der Förderungsvoraussetzungen ist, dass Sie Angehöriger der Universität Heidelberg sind und als „submitting” bzw. „corresponding author” für die Bezahlung der Publikationsgebühren verantwortlich sind.
GESCHICHTSWISSENSCHAFTEN: Forschungsstipendien am Deutschen Historischen Institut Paris
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Das Deutsche Historische Institut Paris (DHIP) fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs im Bereich der Geschichtswissenschaften. Es vergibt hierzu Stipendien an fortgeschrittene M.A.-Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden, Post-Doktorandinnen und Post-Doktoranden und Habilitierte für Forschungsvorhaben zur westeuropäischen, insbesondere zur französischen und deutsch-französischen Geschichte.
Das DHIP unterstützt laufende Forschungsprojekte in ihrer Durchführung (Mobilitäts-Stipendien, Resident-Stipendien) sowie die Entwicklung neuer Forschungsprojekte (Forschungsstart-Stipendien).
Die Stipendien des DHIP richten sich an Bewerberinnen und Bewerber aus der deutschen Wissenschaftslandschaft, unabhängig von ihrer Nationalität. Die Zugehörigkeit zu einer deutschen Krankenversicherung ist obligatorisch. Die Höhe eines Stipendiums des DHIP beträgt monatlich 2.000 € für Habilitierte sowie Post-Doktoranden und Post-Doktorandinnen, 1.500 € für Doktorandeninnen und 1.200 € für M.A.-Studierende.
Preise
MEHRERE FACHBEREICHE: Alexander von Humboldt-Stiftung – Carl-Zeiss-Humboldt-Forschungspreis
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Mit dem Carl-Zeiss-Humboldt-Forschungspreis zeichnet die Humboldt-Stiftung eine international anerkannte Wissenschaftspersönlichkeit aus dem Ausland und ihr bisheriges Gesamtwerk aus.
Der Preis wird an Forschende der Fachrichtungen Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften verliehen, die eine Kooperation mit Kolleg:innen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Thüringen eingegangen sind.
Der Preis ist mit 100.000 Euro dotiert, hinzu kommen Mittel in Höhe von 50.000 Euro zur weiteren Finanzierung der eingegangenen Kooperation. Nominierungen können ganzjährig eingereicht werden.
Im Falle einer Nominierung bittet das Forschungsdezernat um einen kurzen Hinweis: guenther.mittler@zuv.uni-heidelberg.de
MEHRERE FACHBEREICHE: Alexander von Humboldt-Stiftung – Carl-Zeiss-Humboldt-Forschungspreis
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Dieser Wissenschaftspreis würdigt international führende Wissenschaftler:innen aller Fachrichtungen aus dem Ausland für deren bisheriges Gesamtschaffen. Das Preisgeld beträgt 60.000 Euro.
Für den Humboldt-Forschungspreis können exzellente Forscher:innen aus dem Ausland aller Fachrichtungen und aller Länder vorgeschlagen werden. Die Preisträger:innen werden zusätzlich eingeladen, selbst gewählte Forschungsvorhaben in Deutschland in Kooperation mit Fachkolleg:innen durchzuführen.
Ein unabhängiges Auswahlgremium der Alexander von Humboldt-Stiftung entscheidet zweimal jährlich im Frühjahr und Herbst über die eingereichten Nominierungen. Die Begutachtung nimmt ungefähr sechs Monate in Anspruch.
Schwarzes
Brett
An dieser Stelle veröffentlichen wir Ihre Suchanfragen nach:
- Proband:innen oder Kooperationspartner:innen für Ihr Promotionsprojekt,
- Sprach- und interkulturellem Austausch (Tandempartner/in, peer mentoring partner…),
- sonstigen Formen des wissenschaftlichen und fachlichen Austauschs.
Um eine Anzeige aufzugeben, füllen Sie bitte dieses Formular (MS Word Dok.)
aus und schicken Sie es an folgende E-Mailadresse: graduiertenakademie@uni-heidelberg.de
Bitte beachten Sie:
- Ihre Anzeige wird mit folgenden Angaben veröffentlicht: Vor- und Nachname, E-Mailadresse, Kurzbeschreibung Ihrer Suchanfrage. Falls Sie ein anderes Format wünschen, teilen Sie uns dies bitte in Ihrer Nachricht mit.
- Die Anzeige wird für einen Zeitraum von vier Wochen veröffentlicht. Eine einmalige Verlängerung der Veröffentlichung um weitere vier Wochen ist nach vorheriger Anfrage möglich.
- Sollte Ihre Suche vor Ablauf der vier Wochen abgeschlossen sein, geben Sie uns bitte Bescheid
- Wir behalten uns vor, ausschließlich Anfragen zu veröffentlichen, die im Einklang mit dem Leitbild und den Grundsätzen der Universität stehen.
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