Aktuelles / Termine

Veranstaltungen
ALLE FACHBEREICHE: hei_INNOVATION - Finale Ideenwettbewerb 2026
Wann? 20.05.2026, 16-22 Uhr
Wo? Marsilius-Kolleg
Der hei_INNOVATION Ideenwettbewerb der Universität Heidelberg geht ins Finale – und die überzeugendsten Projekte stehen auf der Bühne: Im Marsilius-Kolleg pitchen die Finalist*innen ihre Ideen: live, kurzweilig und aus ganz unterschiedlichen Fachrichtungen. Die Themenfelder in diesem Jahr sind Gesundheit und Zukunftstechnologien sowie gesellschaftliche Innovation. Eine Jury bewertet die Beiträge – und das Publikum stimmt beim Publikumspreis mit ab. Jede Stimme zählt!
Programm
16:00 Einlass
16:30 Begrüßung: Prof. Katja Patzel-Mattern, Prorektorin für Innovation und Transfer
16:40 Pitches der Finalist:innen des hei_INNOVATION Ideenwettbewerbs 2026
18:20 Diskussionsrunde mit ehemaligen Teilnehmenden und Gewinner*innen des Ideenwettbewerbs
- Lena Weickert | Little Life Support
- Larissa Niemeyer | Mind Generation
- Dr. Eva Mareike Hasel de Carvalho | literallySCIENCE
Moderation: Dr. Raoul Haschke
19:00 Preisverleihung
ab 19:30 Afterparty 🎉 (Location: Idea Room, Im Neuenheimer Feld 370)
Um eine Anmeldung wird gebeten.
ALLE FACHBEREICHE: Welcome Center, Universität Stuttgart - Webinare zu Rentenansprüchen und Einkommensteuer in Deutschland
Wann? Mehrere Termine
Wo? Online
Rentenansprüche & die VBL (21.05.2026, 16.30-17.30 Uhr)
Möchten Sie mehr über Ihre Rentenansprüche in Deutschland erfahren? Wie ist die Rentenversicherung in Deutschland organisiert? Habe ich bei Erreichen des Rentenalters Anspruch auf eine Rente aus Deutschland? Diese und viele weitere Fragen werden von Vertreter*innen der VBL (Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder) beantwortet.
Melden Sie sich bitte bis zum 18.05.2026 online an.
Einkommenssteuer (25.06.2026, 17 Uhr)
Würden Sie gerne mehr über das deutsche Steuersystem erfahren? Wir haben Vertreter*innen eines Lohnsteuerhilfevereins eingeladen, um Sie über die Einkommensteuer in Deutschland, die Abgabe einer Steuererklärung und mehr zu informieren.
Bitte melden Sie sich für die Veranstaltung online an.
Beide Veranstaltungen finden auf Englisch statt.
MEHRERE FACHBEREICHE: Green Labs Netherlands - Green Science Festival 2026
Wann? 28.05.2026
Wo? Hybrid
Das Green Science Festival ist eine eintägige Veranstaltung, die Wissenschaft, Nachhaltigkeit und Innovation miteinander verbindet. Forschende, Fachleute, Studierende und engagierte Changemaker kommen an einem Ort zusammen, um Ideen, Forschungsergebnisse und praktische Einblicke auszutauschen – mit dem gemeinsamen Ziel, zu einer nachhaltigeren Zukunft beizutragen.
Es erwartet Sie ein vielfältiges Programm aus Vorträgen, Präsentationen und Diskussionen, das sowohl wissenschaftliche Erkenntnisse als auch praxisnahe Anwendungen in den Mittelpunkt steht. Von neuen Technologien und Umweltwissenschaften bis hin zu sozialer Innovation und Politik bietet das Green Science Festival Raum für interdisziplinären Austausch und Zusammenarbeit.
Die Teilnehmenden verfolgen das Festivalprogramm in Amsterdam per Livestream und kommen gleichzeitig vor Ort zusammen, um Ideen auszutauschen, zentrale Themen zu reflektieren und neue Kooperationen rund um grüne Wissenschaft in Deutschland und darüber hinaus zu initiieren. In Heidelberg ist dies vor Ort bei der Health + Life Science Alliance (Tiergartenstr. 15, 69121 Heidelberg) möglich. Hierzu kann sich über diesen Link angemeldet werden.
Weitere Informationen (Englisch)
ALLE FACHBEREICHE: NKS Gesellschaft - "Frag die NKS!": Künstliche Intelligenz in der Antragstellung
Wann? 28.05.2026, 13-14 Uhr
Wo? Online
KI-basierte Instrumente werden zunehmend auch im Rahmen der Antragstellung genutzt und es stellen sich viele Fragen hinsichtlich des sorgfältigen Umgangs mit KI-generierten Inhalten.
Die Mai-Ausgabe des Online-Formats "Horizont Europa? Frag die NKS! - Offener Austausch am Mittag" der Nationalen Kontaktstelle (NKS) Gesellschaft dreht sich daher um "Künstliche Intelligenz in der Antragstellung". Ein Kollege der NKS Digitale und Industrielle Technologien (NKS DIT) gibt praktische Hinweise sowie einen Überblick über Chancen und Risiken bei der Antragstellung. Im Anschluss ist ausreichend Zeit für Fragen eingeplant.
Eine Anmeldung ist erforderlich.
ALLE FACHBEREICHE: Heidelberger Symposium - KrisenFest?!
Wann? 28.-31.05.2026
Wo? Universitätsplatz
Eine Zeit der Krisen, doch wir wollen feiern?! Wir leben im Dauerkrisenmodus - Klima, Spaltung, Krieg. Die Welt gerät ins Wanken, alte Sicherheiten brechen weg. Es kommt die Überlegung auf: Sind wir für die Zukunft krisenfest? Doch statt uns dem zu entziehen, laden wir zur Frage ein: Wie bleiben wir handlungsfähig? Wie können wir gemeinsam standhalten? Was können WIR ändern?
Das 37. Heidelberger Symposium wird zum krisenFest, jedoch nicht, um die Krisen selbst zu feiern, sondern um uns ihnen gemeinsam entgegenzustellen. Wir schaffen einen Raum zum Diskutieren, für neue Perspektiven, wo wir unsere Erfahrungen teilen können und Veränderungen anstreben. Wir wollen zuhören, lernen und ins Handeln kommen. Unser Ziel: den Herausforderungen unserer Zeit nicht nur standzuhalten, sondern aktiv Veränderung zu gestalten.
Es kommen über 40 Referierende aus Politik, Gesellschaft, Wissenschaft, Kunst und Kultur, dieses Jahr unter anderem Joachim Gauck, Anne Brorhilker und Volker Wissing.
ALLE FACHBEREICHE: Young Entrepreneurs in Science - Storytelling for Impact
Wann? 05.06.2026, 10-16 Uhr
Wo? Online
Welche Wirkung möchten Sie mit Ihrer Forschung erzielen? Ausgehend vom „Golden Circle“-Modell konzentriert sich dieser Workshop auf das WARUM hinter Ihrer Arbeit. Mit Blick auf die Ziele für nachhaltige Entwicklung werden Sie darüber nachdenken, in welchen Bereichen Sie mit Ihrer eigenen Forschung potenziell etwas bewirken können. Möchten Sie die Wirkung definieren, die Sie mit Ihrer Forschung erzielen können? Möchten Sie diese so vermitteln, dass sie auch außerhalb der Wissenschaft im Gedächtnis bleibt? In diesem Workshop lernen Sie die Schlüsselelemente der Storytelling-Methode kennen und wenden diese an, um Ihre eigenen wissenschaftlichen Ideen zu vermitteln. Begeben Sie sich mit Ihrer Forschung auf eine Heldenreise! Erhalten Sie Feedback von unseren Experten und einem interdisziplinären Team von Gleichgesinnten, die – genau wie Sie – Doktoranden oder Postdocs mit dem Ehrgeiz sind, Neues zu schaffen.
Bitte melden Sie sich bis zum 02.06.2026 an.
Weitere Informationen (Englisch)
ALLE FACHBEREICHE: Young Entrepreneurs in Science - From Research to Innovation
Wann? 11.06.2026, 9-14.30 Uhr
Wo? Online
Entfesseln Sie Ihr Innovationspotenzial. Reflektieren Sie Ihre Fähigkeiten als Innovator und entdecken Sie, was Sie bereits zu bieten haben! Trainieren Sie Ihre unternehmerische Denkweise und treffen Sie andere Doktoranden oder Postdocs mit großartigen Ideen. Haben Sie schon einmal über das Anwendungspotenzial Ihrer eigenen Forschung nachgedacht? Wenn nicht, ist dieser Workshop genau das Richtige für Sie. Sie werden über Nutzergruppen und das Netzwerk von Interessengruppen nachdenken, das Sie und Ihre Forschung umgibt. Wie wird Ihre Forschung ihnen zugutekommen? Sammeln Sie Ideen für mögliche Anwendungsfälle und helfen Sie sich gegenseitig, Ihre Ideen auf die nächste Stufe zu heben.
Bitte melden Sie sich bis zum 09.06.2026 an.
Weitere Informationen (Englisch)
ALLE FACHBEREICHE: Camilla-und Georg-Jellinek-Zentrum für Ethik – Jellinek-Dialoge zu Professionsethiken
Wann? Mehrere Termine
Wo? Verschieden je nach Termin
Die Jellinek-Dialoge laden dazu ein, Fragen zur Ethik in der wissenschaftlichen Praxis und Professionalität interdisziplinär zu diskutieren. Kurzimpulse eröffnen den Dialog über Methoden, Forschungspraxis und professionelle Verantwortung.
Der Fokus liegt dabei auf der ethischen Reflexion der wissenschaftlichen Berufe, allen voran der Forschung. In den meisten Disziplinen werden normativ relevante Fragen durch den Forschungsgegenstand aufgeworfen, aber auch durch die Methoden und die Forschenden selbst; etwa die internationale Zusammenarbeit, militärisch nutzbare Forschung, Machtverhältnisse, Karrierewege, partizipative Methoden oder Nachhaltigkeit – mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Leerstellen.
Zu jedem Termin geben zwei Vertreter:innen unterschiedlicher Fachrichtungen kurze Impulse zu einem gemeinsamen Thema und kommen miteinander und dem Publikum ins Gespräch. Dabei werden Aspekte der Forschung und die professionellen Rollen kritisch beleuchtet. Ziel ist ein offener Dialog über Herausforderungen und Chancen ethischer Reflexion. Eingeladen sind Studierende und Forschende aller Karrierestufen.
11.06. 18:15 Uhr Ekkehard Felder (Germanistik) und Thorsten Moos (Systematische Theologie): „Hört auf zu moralisieren!“ – Moralregulation als professionsethische Aufgabe (Atrium des Heidelberg Center for American Studies (HCA), Hauptstraße 120)
ALLE FACHBEREICHE: COST Association - Online COST-Infotag
Wann? 16.06.2026, 10-11:50 Uhr
Wo? Online
Diese Online-Informationsveranstaltung richtet sich an alle Forscher und Innovatoren in jeder Karrierestufe und aus allen Forschungsbereichen, insbesondere an Nachwuchswissenschaftler. Ziel ist es, die Forschungsgemeinschaft darüber zu informieren, wie man an COST-Aktionen teilnehmen oder einen COST-Aktionsantrag einreichen kann, welche Rolle und welche Auswirkungen das COST-Programm hat und welche Vorteile das COST-Angebot bietet.
Die offene Ausschreibung 2026 für neue COST-Aktionsvorschläge wird diesen Sommer eröffnet. Wenn Sie mit unserem bestehenden Einreichungs- und Bewertungsverfahren vertraut sind, werden Ihnen möglicherweise einige Änderungen auffallen. Deshalb möchten wir Sie auf dem Laufenden halten, was Sie erwartet, und die Neuerungen hervorheben.
Programm
10:00 Uhr | Begrüßung | COST-Governance-Beauftragter
10:05 Uhr | Einführung zu COST | Direktor der COST-Vereinigung
10:25 | Wie nimmt man an einer COST-Aktion teil? Wie reicht man einen Antrag ein? | COST-Wissenschaftsbeauftragter
11:00 | Welche Aktivitäten werden gefördert? | COST-Verwaltungsbeauftragter
11:15 | Was sind die Vorteile einer Teilnahme an COST? | Vertreter einer COST-Aktion
11:35 | Fragen und Antworten
11:50 | Abschluss der Sitzung
Eine Anmeldung ist erforderlich.
Weitere Informationen (Englisch)
LEBENSWISSENSCHAFTEN: BCF Courses BV - BioBusiness Summer School
Wann? 22.-26.06.2026
Wo? Amsterdam
Starten Sie Ihre Karriere in der Life-Sciences-Branche!
Möchten Sie Ihre Karriere in der Life-Sciences-Branche ankurbeln? Möchten Sie Geschäftsthemen besser verstehen, herausfinden, was den Erfolg in Life-Sciences-Unternehmen ausmacht, und mehr über die verschiedenen Rollen außerhalb der Wissenschaft erfahren?
Dann nehmen Sie an der renommierten internationalen BioBusiness Summer School teil! Während dieses inspirierenden 5-tägigen Programms erhalten Sie wertvolle Einblicke in die Welt der Life-Sciences-Unternehmen, treffen führende Experten und Branchenführer und bauen ein starkes Netzwerk aus internationalen Kollegen auf.
Dieses einzigartige Programm bietet eine Mischung aus interaktiven Vorlesungen, Fallstudien und Unternehmensbesuchen und vermittelt dir Erfahrungen aus erster Hand sowie praktisches Wissen über die Geschäftswelt der Life Sciences. Ganz gleich, ob du Doktorand, Postdoc oder Berufseinsteiger bist – dieser Kurs hilft dir dabei, fundierte Karriereentscheidungen zu treffen, und gibt dir die Werkzeuge an die Hand, um auch außerhalb der Wissenschaft erfolgreich zu sein.
Weitere Informationen (Englisch)
MEHRERE FACHBEREICHE: HECTA – Health Economics and Health Technology Assessment Summer School
Wann? 23.-25.06.2026
Wo? Trient
Vom 23. bis 25. Juni 2026 findet in Trient die dreitägige HECTA-Sommerschule statt – eine gemeinsame Initiative der Universitäten Trient (UniTrento DEM), Bozen und Innsbruck.Promovierende mit unterschiedlichem Hintergrund – darunter Wirtschaftswissenschaften, Betriebswirtschaft, Ingenieurwesen, Biotechnologie, Gesundheitswesen und Statistik – sind willkommen. Die Teilnehmer*innen erhalten grundlegende Kenntnisse im Bereich Health Technology Assessment (HTA) sowie die analytischen und modellierenden Fähigkeiten, die für die wirtschaftliche Bewertung der Einführung einer neuen Gesundheitstechnologie erforderlich sind. Angesichts steigender Gesundheitskosten und des Inkrafttretens der EU-HTA-Verordnung (2021/2282) ist der Bedarf an Fachkräften mit HTA-Ausbildung größer denn je. Das Programm vermittelt wesentliche Instrumente für eine evidenzbasierte Ressourcenallokation sowie für die berufliche Weiterentwicklung in der Gesundheitsbranche, in öffentlichen Einrichtungen und im akademischen Bereich. An drei Thementagen entwickeln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefragte analytische Kompetenzen.
Um eine Anmeldung wird bis zum 15.05.2026 gebeten.
Weitere Informationen (Englisch)
INFORMATIK: AI4Science - AI4Science Summer School 2026
Wann? 29.06.-03.07.2026
Wo? ENSICAEN, Caen, Frankreich
Diese Sommerschule, die nun bereits zum dritten Mal stattfindet, untersucht, wie moderne Methoden des maschinellen Lernens die Art und Weise verändern, wie Wissenschaft betrieben wird – von der Datenanalyse bis zur Hypothesenbildung und darüber hinaus.
Ziel dieser Veranstaltung ist es, den Teilnehmern ein tiefgreifendes Verständnis dafür zu vermitteln, wie KI-Techniken genutzt werden können, um den wissenschaftlichen Entdeckungsprozess in verschiedenen Bereichen zu beschleunigen und zu verbessern.
Das übergeordnete Ziel der Sommerschule ist es, Forscher, Wissenschaftler und Studierende mit den notwendigen Fähigkeiten und Erkenntnissen auszustatten, um die Möglichkeiten der KI in ihren eigenen wissenschaftlichen Projekten zu nutzen, und ihnen die Gelegenheit zu geben, modernste Methoden aus anderen Fachgebieten zu erkunden, um interdisziplinäre Verbindungen zu fördern.
Durch die Überbrückung der Kluft zwischen KI und wissenschaftlicher Forschung zielt diese Veranstaltung darauf ab, bahnbrechende Fortschritte anzustoßen und das Tempo des wissenschaftlichen Fortschritts zu beschleunigen.
Bitte melden Sie sich bis zum 29.05.2026 an.
Weitere Informationen (Englisch)
ALLE FACHBEREICHE: heiSKILLS - CAS Gender & Queer Studies
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Das Gender & Queer Studies Certificate of Advanced Studies stellt eine interdisziplinäre, forschungsorientierte sowie berufspraktische Qualifizierung für Masterstudierende und Doktorand*innen dar, mit der die Absolvent*innen ein individuelles Profil für Forschung und/oder die spätere Berufspraxis ausbilden können. Das CAS steht grundsätzlich Studierenden/Doktorand*innen aller Disziplinen offen. Das interdisziplinäre Lehrangebot wird gemäß der Entwicklung der Gender Studies in den verschiedenen disziplinären Feldern der Universität Heidelberg stetig erweitert.
Studierende sollen mit dem CAS Gender & Queer Studies befähigt werden, theoretische und methodische Ansätze der Gender & Queer Studies auf verschiedene Themen anzuwenden, Diskriminierungsmechanismen zu erkennen sowie geschlechterbezogene Fragestellungen interdisziplinär zu bearbeiten und zu vermitteln. Indem sie unterschiedliche Wissensbestände zu verknüpfen lernen, tragen sie dazu bei, geschlechtergerechte und reflexiv-kritische Diskurse und Handlungsweisen in der Wissenschaft und beruflichen Praxis zu gestalten.
Das Zertifikat kann nach mind. 2 Semestern erworben werden, es wird jedoch eine Dauer von 4 Semestern empfohlen.
ALLE FACHBEREICHE: 4EU+ Alliance – Open for you! Webinare und Workshops zum Thema Open Science
Wann? Mehrere Termine
Wo? Online
Seit mehreren Jahren organisieren die Universitäten Heidelberg, Mailand, Warschau, die Karlsuniversität (Prag) und die Sorbonne (Paris) einen Ausbildungskurs zum Thema Open Science. Dieser Kurs richtet sich in erster Linie an Doktoranden und, im weiteren Sinne, an wissenschaftliche Mitarbeiter dieser Universitäten.
Die Open-Science-Bewegung verändert die akademische Welt. Als Reaktion darauf erfüllt unser 4EU+-Schulungsprogramm die wachsende Nachfrage nach Transparenz, Reproduzierbarkeit und Zusammenarbeit, indem es ein breites Spektrum an Praktiken wie offene Begutachtung, FAIR und offene Daten, offene Software und Bürgerwissenschaft untersucht.
Im Jahr 2026 laden wir Sie ein, die Grundlagen der offenen Wissenschaft in unseren Einführungs-Webinaren zu erkunden, gefolgt von sechs Fachworkshops zwischen März und Juni:
04.06.2026, 14:00–16:00 Uhr Forschungsqualität und Wirkungsbewertung: Bibliometrie neu denken
28.04. und 05.05.2026, 10:00–12:00 Uhr Datenmanagementpläne in der Praxis: Von den Grundsätzen zur Umsetzung
22. und 27.05.2026, 14:00–16:00 Uhr Open-Access-Zeitschriften navigieren: Tools und Strategien
10.06., 14:00–16:00 Uhr und 22.06.2026, 10:00–12:00 Uhr Bibliometrische Daten zum Sprechen bringen: Visualisierung in der Praxis
Bitte melden Sie sich zur Teilnahme an.
Weitere Informationen (Englisch)
MEHRERE FACHBEREICHE: Nature Masterclasses – Community Insights: AI in Academic Writing and Publishing
Wann? Mehrere Termine
Wo? Online
Künstliche Intelligenz verändert die Art und Weise, wie Forschungsergebnisse verfasst, geteilt und begutachtet werden. In dieser Sitzung wird untersucht, wie Forscher KI-Tools sicher und verantwortungsbewusst einsetzen und dabei ein Gleichgewicht zwischen Effizienz und Authentizität in der Forschungskommunikation herstellen können.
Dieses Webinar bietet wertvolle Einblicke in folgende Themen:
- Verstehen, wie man KI-Richtlinien von Fachzeitschriften findet und interpretiert
- Chancen und Risiken bei der Verwendung von KI-Tools bewerten
- Häufige Fallstricke vermeiden, die zu ethischen Bedenken oder Ablehnung führen können
- KI sinnvoll einsetzen, um die eigenen Schreibfähigkeiten zu verbessern, anstatt sie zu ersetzen
ALLE FACHBEREICHE: Campus+ – Webinar „How to present research to a wider audience for greater impact”
Wann? Jederzeit
Wo? Online
In unserem jüngsten Webinar sprach Campus+ mit vier Expert:innenaus dem Vereinigten Königreich und Nordamerika darüber, wie Sie die Reichweite Ihrer Forschung über Ihre Einrichtung hinaus erweitern können.
Denise Baden von der University of Southampton, Patricia Raun von der Virginia Tech, Gregory Goldsmith von der Chapman University und Krystina Silva von der University of Alberta sprachen mit uns über:
- Wie Sie neue Medien nutzen, um Ihre Arbeit zu verbreiten
- Wie Sie ein herausragendes Online-Profil erstellen
- Effektive Wege, um die Auswirkungen Ihrer Forschung zu diskutieren
- Innovative Methoden der Kommunikation
Sie können sich das Webinar kostenlos auf der Website von Campus+ ansehen.
ALLE FACHBEREICHE: Heidelberg Research Service – Informationen und Beratung zu Horizon Europe 2025
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Im Rahmen von Horizont Europa, dem aktuellen Rahmenprogramm der EU für Forschung und Innovation (2021-2027), wird ein großer Teil des Finanzierungsbudgets über Top-down-Aufforderungen zur Einreichung von Forschungsvorschlägen zu bestimmten Themen verteilt, die sich an internationale Konsortien von Forschungsleiter:innen (Principal Investigators, PIs) aus verschiedenen europäischen Universitäten und Forschungseinrichtungen richten.
Diese Aufforderungen sind in Arbeitsprogrammen für die verschiedenen Teile von Horizont Europa festgelegt, die alle ein bis zwei Jahre veröffentlicht werden. Aktuelle Entwürfe dieser Arbeitsprogramme sind beim Heidelberger Forschungsservice erhältlich. Wenn Sie sich für diese Ausschreibungen interessieren und ein Antragskonsortium koordinieren oder sich daran beteiligen möchten, laden wir Sie herzlich ein, mit dem EU-Team des Heidelberger Forschungsservice Kontakt aufzunehmen.
In individuellen Beratungsgesprächen können wir Ihnen die Details der EU-Ausschreibungen erläutern und Sie zu den nächsten Schritten beraten.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Dr. Moritz Vogel (moritz.vogel@zuv.uni-heidelberg.de) oder Dr. Xenja Herren (xenja.herren@zuv.uni-heidelberg.de).
ALLE FACHBEREICHE: Jagiellonen-Universität Krakau – PROM-Programm: Kurzfristiger akademischer Austausch
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Das PROM-Programm ist ein akademisches Kurzzeit-Austauschprogramm, das Doktorand:innen bei der Erweiterung ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten unterstützen soll. Das Programm ermöglicht Doktorand:innen die Teilnahme an verschiedenen kurzfristigen Bildungsaktivitäten, darunter Kurse, Workshops, Berufspraktika, Studienaufenthalte, Konferenzen und Sommer- oder Winterschulen, die von der Jagiellonen-Universität organisiert werden.
Das PROM-Programm deckt die Reisekosten, die Lebenshaltungskosten und gegebenenfalls die Konferenzgebühren oder die Kosten für die Teilnahme an Sommer- und Winterschulen. Um sich zu bewerben, müssen die Kandidat:innen selbstständig eine:n akademische:n Mitarbeiter:in der Jagiellonen-Universität identifizieren, der/die bereit ist, den Besuch zu organisieren und zu betreuen.
ALLE FACHBEREICHE: Universität Heidelberg – Kurse des Scientific Software Center
Wann? Mehrere Termine
Wo? Online
Das Scientific Software Center (SSC) der Universität Heidelberg bietet eine Vielzahl von Kursen rund um die wissenschaftliche Softwareentwicklung an. Wenn Sie Git, das Testen Ihrer Software oder Best Practices in Python erlernen möchten, dann können Sie die Halbtageskurse oder Blockseminare des Software Centers besuchen
Weitere Informationen und Anmeldung
ALLE FACHBEREICHE: Universität Heidelberg – IP & Transfer Sprechstunde der ScienceValue Heidelberg GmbH (SVH) am INF-Campus
Wann? Mehrere Termine
Wo? hei_INNOVATION Hub (INF 370)
Möchten Sie erfahren, wie Sie das aus Ihren Forschungsergebnissen entstehende geistige Eigentum bestmöglich schützen können?
Dann besuchen Sie die nächste offene IP & Transfer-Sprechstunde der ScienceValue Heidelberg GmbH (SVH) am INF-Campus Heidelberg und lassen Sie sich zu allen Fragen rund um die Verwertung Ihres geistigen Eigentums beraten!
Die offene IP & Transfer-Sprechstunde des SVH am INF-Campus Heidelberg findet monatlich statt, in der Regel am ersten Dienstag des Monats.
Wenn Sie Fragen haben, z. B. zur Vereinbarung eines individuellen Termins, können Sie sich per E-Mail an sciencevalue.heidelberg@med.uni-heidelberg.de wenden oder ihre Webseite besuchen.
ALLE FACHBEREICHE: Graduiertenakademie – Akademisches Schreibgruppenprogramm für Doktorand:innen
Die Graduiertenakademie möchte Doktorand:innen aller Fakultäten zur Teilnahme am Akademischen Schreibgruppenprogramm einladen.
Das Programm bietet den Teilnehmer:innen einen konkreten Arbeitsraum, Expertinnen und Experten auf Abruf sowie eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten, um Doktorand:innen in ihrem akademischen und dissertationsbezogenen Schreibprozess zu unterstützen.
Die Registrierung ist regelmäßig möglich. Besuchen Sie die Webseite der Graduiertenakademie für weitere Informationen und für die Anmeldung!
Weitere Informationen und Anmeldung
ALLE FACHBEREICHE: eDOCation – Nachwuchswissenschaftler:innen („eDOCs“) Weiterbildung für Unternehmen
Worum geht es bei eDOCation?
eDOCation ist die erste Online-Plattform, auf der Nachwuchswissenschaftler:innen („eDOCs“) Weiterbildung für Unternehmen anbieten. Zusammen mit meinem ehemaligen Doktorandenkollegen Tobias Hornig (heute Data Scientist bei Siemens) habe ich die Initiative ins Leben gerufen. Die Plattform leistet einen Beitrag zum Wissenstransfer von Hochschulen in die Unternehmenspraxis und zur Verbesserung der finanziellen Situation und Zukunftsperspektive von Doktorand:innen, Postdocs und Juniorprofessor:innen.
Eine von uns durchgeführte Marktforschung hat ergeben, dass unsere eDOCs einen hohen dreistelligen €-Betrag für einen zweistündigen Research-Workshop in Unternehmen hinzuverdienen könnten. Gleichzeitig bietet eDOCation Unternehmen und ihren Mitarbeiter:innen die Möglichkeit, vom State-of-the-Art der Wissenschaft im Sinne eines lebenslangen Lernens zu profitieren und als Mentor:innen im "War for Talent" Zugang zu den klügsten Köpfen des Landes zu erhalten.
Das Unternehmen wird aktuell vom Stifterverband als eine der "30 besten Ideen für das Bildungs-, Wissenschafts- und Innovationssystem von morgen" im Rahmen der WIRKUNG HOCH 100-Initiative gefördert. Mehr Informationen zu eDOCation gibt es auf www.edocation.org und in der angehängten Präsentation.
Ihr wollt uns Kennenlernen?
Die eDOCation Powerbank bietet regelmäßig kostenfreie und unverbindliche Workshops an, die Euch bei Forschung und Lehre sowie persönlichem Wachstum unterstützen können. Für die Semesterferien sind folgende Veranstaltungen geplant (inclusive Links zu Eventbrite)
Du möchtest Vorträge in Unternehmen halten und zu unseren eDOCs gehören? Schickt uns eure Bewerbung inklusive folgender Unterlagen
- CV (oder Link zum LinkedIn-Profil),
- Bild mit hoher Auflösung,
- Forschungsthema/en,
- Weiterbildungsangebot für Unternehmen (z.B. Vorträge, Seminare, Workshops),
- Erklärung, dass wir Deine Daten nutzen dürfen,
gerne an edoc@edocation.org. Mehr Infos, wie Auswahlkriterien oder Formen der Weiterbildung, findet ihr hier. Die Profile unsere aktuellen eDOCs könnt ihr euch hier anschauen.
Wie könnt ihr uns sonst unterstützen?
Wenn Ihr die Idee von eDOCation spannend findet, freuen wir uns über eine persönliche Empfehlung an Freunde und Bekannte in Academia und Industrie. Darüber hinaus helft Ihr, das Netzwerk zu vergrößern, und werdet über aktuelle Neuigkeiten informiert, wenn Ihr uns auf LinkedIn folgt.
ALLE FACHBEREICHE: IP-Sprechstunde des Patent- und Gründungsmanagements
Haben Sie sich im Rahmen Ihrer Dissertation, egal ob in den Geistes-, Lebens-, Natur- oder Sozialwissenschaften schon mal Gedanken gemacht, ob Ihre Forschungsarbeiten geschützt und vermarktet werden können?
Im Rahmen des exklusiven Serviceangebotes für alle DoktorandenInnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität, können Sie die IP-Sprechstunde des Patent- und Gründungsmanagements nutzen.
In einem vertraulichen und unverbindlichen Gespräch erhalten Sie dabei die Gelegenheit, sich über folgende Themen zu informieren:
- Erfindungen und Erfindungsmeldungen (Ist meine Idee neu? Wenn ja, was kann ich tun?)
- Schutzrechte (Wie kann man Erfindungen schützen lassen? Worauf ist zu achten?)
- Patentanmeldungen (Wie verläuft der Prozess von der Erfindung bis zum Patent an der Universität Heidelberg?)
- Urheberrecht (Wie kann ich das Urheberrecht für mich nutzen?)
- Verwertungsstrategien (Welche Verwertungsmöglichkeiten habe ich? Worauf muss ich achten?)
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an anke.faller@zuv.uni-heidelberg.de gebeten.
LEBENSWISSENSCHAFTEN: Veranstaltungsreihe "Überlebensstrategien"
Überlebensstrategien ist ein gemeinsames Projekt der lebenswissenschaftlichen Sonderforschungsbereiche der Universität Heidelberg mit der Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ). Die Redakteure der Stadtredaktion Heidelberg begleiten jeweils eine Veranstaltung mit ihren persönlichen Fragen zu den vorgestellten Forschungsthemen, den beteiligten Wissenschaftlern und den Methoden.
Dieses Format der Moderation soll eine lebendige Brücke zum Publikum bilden, das in den Dialog einbezogen wird. In zwanglosem Rahmen im Karlstorbahnhof und mit musikalischer Begleitung durch Mitglieder des Collegium Musicum stellen die Sonderforschungsbereiche ihre Fragestellungen und langfristigen Ziele vor.
ALLE FACHBEREICHE: StuRa unentgeltliche Rechtsberatung
Viele Studierende wissen bei Rechtsfragen nicht, an wen sie sich wenden sollen. Bei studien- oder BAföG-bezogenen Fragen möchten sie sich nicht an Ansprechpartner:innen in Hochschule oder BAföGamt wenden, da diese nicht selten in einem Interessenskonflikt stehen – oder mit detaillierten Rechtsfragen nicht vertraut sind. Die Studierendenvertretungen der Uni und der PH wollen die Studierenden hier nicht alleine lassen und bieten deswegen eine unabhängige und unentgeltliche Rechtsberatung an.
ALLE FACHBEREICHE: Veranstaltungsprogramm des Career Service „Vom Studium in den Beruf“
Der Career Service der Universität Heidelberg unterstützt Doktorandinnen und Doktoranden, Studierende und Young Professionals beim Übergang von der Universität in außeruniversitäre Arbeitsbereiche, damit Sie von Anfang an erfolgreich in Ihre Karriere starten bzw. sie fortführen können.
Als Doktorandinnen und Doktoranden profitieren Sie von einem breit gefächerten Veranstaltungs- und Beratungsangebot in den Bereichen „Berufliches Know-how“ und „Professionell Bewerben“. Sie haben die Möglichkeit, Ihr Profil zu schärfen, Kenntnisse zu erfolgreichem Bewerbungsmanagement und wichtige Schlüsselkompetenzen zu erwerben.
Darüber hinaus erhalten Sie Informationen zu Unternehmen, Berufsfeldern und Arbeitsmarktperspektiven. Die Kurse, Einzelberatungen und Veranstaltungen werden sowohl von erfahrenen Mitarbeiterinnen des Career Service als auch von Experten/innen aus der Wirtschaft durchgeführt.
ALLE FACHBEREICHE: Online Seminare von academics gerichtet an Nachwuchswissenschaftler*innen
academics GmbH bietet in diesem Frühling eine neue Runde Online Seminare gerichtet an Nachwuchswissenschafterlinnen und Nachwuchswissenschaftler an. In den Seminaren wird vorgestellt, was eine Promotion beinhaltet und welche Gedanken Sie sich im Vorfeld machen sollten, welche Berufswege gut zu Ihnen passen. Außerdem werden die Codes der Jobsuche in Stellenanzeigen entschlüsselt.
Eine Anmeldung beim academics Job-Newsletter ist erforderlich.
Stipendien
MEHRERE FACHBEREICHE: BMFTR - KI-Module für Schlüsselfähigkeiten in Handwerk, Handel und Industrie (ModuS-KI) im Rahmen des Programms Zukunft der Wertschöpfung
Bewerbungsfrist: 22.05.2026
Ziel der BMFTR-Maßnahme ist die Erforschung und Entwicklung flexibler Lösungen in Form von KI-Modulen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie mittelständische Unternehmen aus Industrie, Handwerk und Handel.
Gefördert werden Verbundprojekte von Wirtschaft und Wissenschaft. Die Förderung erfolgt in zwei Phasen (Phase 1: Explorationsphase, Phase 2: FuE-Phase). Die Explorationsphase wird von einem Verbund getragen. Dieser besteht aus einem Unternehmen, welches im Hinblick auf die technische Lösung als Ausrüster fungiert, sowie zwei bis drei Forschungseinrichtungen oder Hochschulen. Die Koordination übernimmt vorzugsweise das beteiligte Unternehmen. Die Förderdauer der Explorationsphase beträgt neun Monate. Jedes Verbundvorhaben kann in dieser Phase mit bis zu 250 000 Euro gefördert werden. In der zweiten Phase („FuE-Phase“) steht die Realisierung des in der Explorationsphase entwickelten Konzepts im Mittelpunkt. Jedes Verbundprojekt kann mit bis zu 2,5 Millionen Euro gefördert werden und muss so angelegt sein, dass die Projektziele innerhalb einer Laufzeit von 27 Monaten erreicht werden können. Es ist beabsichtigt, in der FuE- Phase etwa halb so viele Projekte zu fördern wie in der Explorationsphase.
Mögliche Einsatzbereiche von KI-Modulen sind beispielsweise die Automatisierung von Unternehmensprozessen, Entscheidungsunterstützung, Kundenschnittstellen, Auftragswesen, Personalwesen, Produktentwicklung, Sicherheit.
Die Fördermaßnahme soll zudem durch ein Wissenschaftliches Projekt an Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen ergänzt werden, das dem wissenschaftlichen Diskurs zum Einsatz von KI in der Anwendung dient. Die Förderdauer beträgt bis zu 48 Monate.
Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind Projektskizzen in elektronischer Form bis spätestens 22. Mai 2026 einzureichen. Bei Einreichung einer Skizze bittet das Forschungsdezernat um eine kurze Mitteilung an den Heidelberg Research Service: christian.schulz@zuv.uni-heidelberg.de
NATURWISSENSCHAFTEN: BMFTR – Innovative Produktionssysteme durch KI-Integration (InProKI) im Rahmen des Programms Zukunft der Wertschöpfung
Bewerbungsfrist: 22.05.2026
Die Maßnahme des BMFTR zielt darauf ab, die Forschung und Entwicklung produktivitätssteigender KI-Anwendungen voranzutreiben. Projekte müssen mindestens drei konkrete, voneinander abgegrenzte und für die Wertschöpfung relevante KI-Anwendungsfälle zur Produktivitätssteigerung ganzheitlich berücksichtigen. Ein industrieller Endanwender oder Systemanbieter übernimmt vorzugsweise die Koordination des Verbunds.
Gefördert werden Forschungsvorhaben, die mindestens die im Folgenden genannten Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte (Buchstaben A bis D) umfassen sowie ein Transferkonzept (Buchstabe E) entwickeln und umsetzen:
A. Systematische Entwicklung und Integration produktivitätssteigender KI-Lösungen in Unternehmen.
B. Produktivitätssteigernde Konzepte durch Microservices, Maschinelle Intelligenz, Maschinenverbünde oder Ansätze zur Modularen Fabrik.
C. Prozesse und Entscheidungsabläufe durch partielle Selbstorganisation und den Einsatz Digitaler Zwillinge beschleunigen.
D. Ausgestaltung der KI-Anwendungsfälle aus Sicht der produzierenden Unternehmen und der KI-Befähiger.
E. Transferkonzept: Entwicklung und Umsetzung.
Voraussetzung für die Förderung ist grundsätzlich das Zusammenwirken von mehreren – in der Regel fünf bis sieben – unabhängigen Partnern (Verbundprojekte). Jedes Projekt wird mit rund fünf bis zehn Millionen Euro gefördert und muss so angelegt sein, dass die Projektziele innerhalb einer Laufzeit von 36 Monaten erreicht werden können.
Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind Projektskizzen in elektronischer Form bis spätestens 22. Mai 2026 einzureichen. Bei Einreichung einer Skizze bittet das Forschungsdezernat um eine kurze Mitteilung an den Heidelberg Research Service: christian.schulz@zuv.uni-heidelberg.de
MEHRERE FACHBEREICHE: Universität Heidelberg – SSC Open Call: Software Development for Research Projects / SSC Fellowship
Bewerbungsfrist: 31.05.2026
Das Scientific Software Center (SSC) bietet den Mitgliedern der Universität Heidelberg Entwicklungs-, Beratungs- und Lehrangebote rund um das Thema Forschungssoftware. Sie können sich um die Arbeitskraft der Research Software Engineers des SSC bewerben, um Softwareentwicklungsarbeiten für Ihr Forschungsprojekt durchzuführen.
Für das SSC Fellowship können sich Doktorand:innen und Postdocs der Universität Heidelberg bewerben. Die Entwicklung von Forschungssoftware sollte eine wichtige Rolle im Promotions-/Postdoc-Projekt des/der Bewerber:in spielen. SSC-Stipendiaten erhalten ein individuelles Training in modernem Software-Engineering und Tools zur Verbesserung ihrer Fähigkeiten in der Entwicklung von Forschungssoftware.
Die Stipendiaten nehmen außerdem an vom SSC organisierten Gemeinschaftsveranstaltungen und Bildungsmaßnahmen teil. Darüber hinaus erhalten sie ein Reisestipendium für die Teilnahme an einer nationalen RSE-Konferenz, auf der sie die Möglichkeit haben, sich in der Gemeinschaft der Softwareentwickler in der Forschung zu engagieren und ihren Beitrag zu präsentieren.
MEHRERE FACHBEREICHE: BMFTR - Erkennung, Abwehr und Bewältigung hybrider Bedrohungen
Bewerbungsfrist: 01.06.2026
Die BMFTR-Maßnahme zielt darauf ab, die Fähigkeit zur frühzeitigen Erkennung und Analyse hybrider Bedrohungen zu stärken, präventive, reaktive und abschreckende Maßnahmen oder Konzepte zur Abwehr von und zum Umgang mit hybriden Bedrohungen zu entwickeln und damit die Handlungsfähigkeit relevanter Akteure aus Staat, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft insbesondere in Krisensituationen zu sichern. Gefördert werden Verbundprojekte, in denen Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung, Sicherheitsbehörden und zivilgesellschaftlichen Organisationen gemeinsam innovative Lösungsansätze erarbeiten. Gegenstand der Förderung sind Forschungsvorhaben sowie ein wissenschaftliches Begleitvorhaben.
Die Themenschwerpunkte der Forschungsvorhaben umfassen insbesondere folgende Bereiche:
- Prävention, Erkennung, Analyse hybrider Bedrohungen
- Auswirkung und Folgen hybrider Bedrohungen
- Abschreckung, Abwehr und Bewältigung hybrider Bedrohungen und Aufbau von struktureller Resilienz gegenüber hybriden Bedrohungen
- Risiko- und Krisenkommunikation sowie Datenaustausch in Bezug auf hybride Bedrohungslagen (Prävention, Ernstfall und nach einem Angriff)
Die Laufzeit der Forschungsvorhaben ist auf einen Zeitraum von drei Jahren angelegt.
Das wissenschaftliche Begleitvorhaben übernimmt die Koordination von übergeordneten Fragestellungen zum Thema „Erkennung, Abwehr und Bewältigung hybrider Bedrohungen“. Die Zuwendung für das wissenschaftliche Begleitvorhaben wird für eine Laufzeit von bis zu vier Jahren gewährt. Beim wissenschaftlichen Begleitvorhaben kann es sich um ein Einzelvorhaben handeln.
Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind bis spätestens 1. Juni 2026 zunächst Projektskizzen in elektronischer Form vorzulegen. Abweichend davon ist der Einreichungsstichtag für das wissenschaftliche Begleitvorhaben der 22. Mai 2026. Bei Einreichung einer Skizze bittet das Forschungsdezernat um eine kurze Mitteilung an den Heidelberg Research Service: christian.schulz@zuv.uni-heidelberg.de
NATURWISSENSCHAFTEN: BMFTR - Förderung internationaler Verbundvorhaben im Rahmen der Nationalen Bioökonomiestrategie - Bioökonomie International (Bioeconomy International) 2027
Bewerbungsfrist: 03.06.2026
Das BMFTR beabsichtigt, mithilfe der Förderung von Verbundvorhaben unter Beteiligung internationaler Verbundpartner von außerhalb Europas die Umsetzung der Nationalen Bioökonomiestrategie im internationalen Kontext zu stärken. Gefördert werden Vorhaben in Verbünden mit Partnern aus Japan (Modul 1) oder Queensland/Australien (Modul 2). Projekte im Bereich der Gesundheits-, Pharma- und Medizin-Forschung sind im Rahmen dieses Programms in allen Modulen nicht förderfähig.
Modul 1 - Gefördert werden können Vorhaben mit Partnern aus Japan zu den folgenden Themenfeldern:
Thema 1:Entwicklung von Produktionsprozessen für die industrielle Nutzung nachwachsender Rohstoffe; Thema 2:Entwicklung von Bioprodukten mit neuartigen Eigenschaften, verbesserten Funktionen und erhöhter Nachhaltigkeit; Thema 3:Integrierte Plattformtechnologien für die Bioproduktion der nächsten Generation; Thema 4:Zukünftige biologische Produktionssysteme und Wirtsorganismen der nächsten Generation; Thema 5:Schlüsseltechnologien für eine nachhaltige und datengesteuerte Bioökonomie
Die Einbeziehung von Partnern aus der Industrie ist in diesem Modul möglich, aber nicht verpflichtend.
Modul 2 - Gefördert werden können Vorhaben mit Partnern aus Queensland zu den folgenden Themenfeldern:
Thema 1: Landwirtschaft und Nahrungsmittel; Thema 2: Biobasierte Produkte und Verfahren; Thema 3: Weiterentwicklung von Wissen und Methoden
Die Einbeziehung von Partnern aus der Industrie ist in diesem Modul vorgeschrieben. Es muss wenigstens ein Industriepartner aus Deutschland oder Queensland beteiligt sein. Dies kann aber zum Beispiel auch in beratender Funktion als assoziierter Partner sein.
Die vorgeschlagenen Projekte müssen so konzipiert sein, dass eine Erreichung der Projektziele innerhalb von maximal 36 Monaten möglich ist. Die Höhe der Zuwendung darf pro Verbund 600.000 Euro für alle deutschen Partner zusammen nicht überschreiten (inklusive Projektpauschale).
Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind Projektskizzen in englischer Sprache in elektronischer Form bis spätestens 3. Juni 2026, 13 Uhr CEST einzureichen. Bei Einreichung einer Skizze bittet das Forschungsdezernat um eine kurze Mitteilung an den Heidelberg Research Service: christian.schulz@zuv.uni-heidelberg.de
NATURWISSENSCHAFTEN: BMFTR - Förderaufruf Kickstart FUTUR
Bewerbungsfrist: 12.06.2026
Mit dem Förderaufruf „Kickstart FUTUR“ setzt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt gezielt Impulse für eine zukunftsorientierte Energieversorgung. Im Fokus stehen visionäre Ideen, technologische Experimente und ambitionierte, risikoreiche Forschungsansätze mit hohem Innovationspotenzial für eine klimaneutrale Energiezukunft. Die Förderung soll dazu dienen, in 12- bis maximal 18-monatigen Projekten Machbarkeitsstudien durchzuführen, erste belastbare Daten zu erheben und so perspektivisch die Grundlage für weiterführende Entwicklungen und mögliche Kooperationen mit Unternehmen zu schaffen.
Ziel kann es zudem sein, den Machbarkeitsnachweis (Proof of Concept) zu ermöglichen und dadurch im Nachgang hoch innovative Vorhaben in eine nächste Entwicklungsphase zu überführen. Gefördert wird in diesem Zusammenhang auch die Anschaffung benötigter Forschungsgeräte, sofern sie eine zentrale Voraussetzung für die Weiterentwicklung innovativer Ansätze im Bereich klimaneutraler Energielösungen darstellen oder für einen neuen Forschungskontext erforderlich sind. Dadurch sollen Forschungseinrichtungen in die Lage versetzt werden, bessere Datengrundlagen zu schaffen, neue Technologien zu entwickeln, diese im Labor experimentell zu untersuchen und erste Funktionsnachweise zu erbringen.
Fokusthemen sind:
- Erneuerbare Energien und Energieeffizienz
- Verbesserung von Effizienz und Wirtschaftlichkeit von Produktionsprozessen
- Power-to-X-Technologien
- Wasserstoffspeicherung und -verteilung
- Nutzung von Wasserstoff und seinen Derivaten
- Technologien für die nachhaltige Transformation
Gefördert werden vorzugsweise Einzelvorhaben, in begründeten Ausnahmen maximal Zweierverbünde.
Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt. In der ersten Verfahrensstufe sind bis spätestens 12. Juni 2026 zunächst Projektskizzen in elektronischer Form vorzulegen. Bei Einreichung einer Skizze bittet das Forschungsdezernat um eine kurze Mitteilung an den Heidelberg Research Service: christian.schulz@zuv.uni-heidelberg.de
ALLE FACHBEREICHE: DAAD – Hilde Domin-Programm 2027
Bewerbungsfrist: 15.09.2026
Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) bietet aus Mitteln des Auswärtigen Amtes (AA) das Stipendienprogramm „Hilde Domin-Programm“ an. Das Programm soll weltweit gefährdete Studierende sowie Doktorandinnen und Doktoranden, denen in ihrem Herkunftsland formal oder de facto das Recht auf Bildung und/oder andere Grundrechte verweigert werden, darin unterstützen, ein Studium in Deutschland aufzunehmen oder fortzusetzen, um einen Studien- oder Promotionsabschluss an einer deutschen Hochschule zu erlangen.
Die im Rahmen des Programms geförderten Studierenden sowie Doktorandinnen und Doktoranden erhalten ein Stipendium für einen Studiengang ihrer persönlichen Wahl und gemäß ihren individuellen Qualifikationen, das die notwendigen Kosten des Studiums- bzw. Forschungsaufenthalts deckt.
Potenzielle Kandidatinnen und Kandidaten können sich nicht selbstständig auf das Hilde Domin-Programm bewerben, sondern werden von der Leitung (Präsidien/Rektorate) einer Institution nominiert, die als juristische Person in Deutschland ansässig ist und eine Tätigkeit im Bereich von Wissenschaft, Forschung und Lehre und/oder Schutz von Menschenrechten, Demokratieförderung, Rechtsstaat oder Friedensförderung ausübt.
MEHRERE FACHBEREICHE: Vector Stiftung – Forschung für den Klimaschutz: Reduzierung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Die Ausschreibung richtet sich an Wissenschaftler:innen an baden-württembergischen Hochschulen, Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die sich mit innovativen Konzepten oder technologischen (Weiter-)Entwicklungen zur Reduzierung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre beschäftigen. Projekte können als Einzelprojekte oder als Verbundvorhaben zwischen mehreren baden-württembergischen Einrichtungen durchgeführt werden. Pro Projekt stehen bis zu 350.000 Euro für maximal drei Jahre zur Verfügung.
Zielgruppe: Forschende aller Karrierestufen an Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg.
Stichtag für die Einreichung von Projektanträgen (Cut-off Termin): 30. September 2026
MEHRERE FACHBEREICHE: DFG – Förderungsmöglichkeit für deutsch-britische Grundlagenforschungsprojekte in den Ingenieur- und Naturwissenschaften
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Deutsch-britische Forscherteams sind eingeladen, ihre gemeinsamen Forschungsanträge in allen Themenbereichen des EPSRC und in allen entsprechenden Fachgebieten der DFG einzureichen, und zwar im Rahmen des Standardförderverfahrens „Responsive Mode“. Die Antragsteller sollten darlegen, wie die Zusammenführung von Forschern aus Deutschland und dem Vereinigten Königreich einen Mehrwert schafft und die Forschung voranbringt. Es wird erwartet, dass jeder Partner einen wesentlichen Beitrag zu dem gemeinsamen Projekt leistet.
Hinweis: Gemeinsame Vorschläge, die im Rahmen dieser Möglichkeit eingereicht werden, sollten eine maximale Laufzeit von 3 Jahren haben.
Weitere Informationen (Englisch)
MEHRERE FACHBEREICHE: Deutsche Krebshilfe – Short Term Fellowship-Programm
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Das Programm ermöglicht die Finanzierung kurzzeitiger (2 Wochen bis 4 Monate) nationaler und internationaler Forschungsaufenthalte an Institutionen im In- und Ausland, zum Wissensaustausch und Erlernen experimenteller Techniken.
Darüber hinaus können Anträge zur Förderung einer aktiven Teilnahme an Workshops, 'Summer schools' und wissenschaftlichen Kursen beantragt werden. Anträge können jederzeit eingereicht werden.
MEHRERE FACHBEREICHE: EFR – Zukunftsstipendien "Grüner Wasserstoff"
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Mit dem Stipendienprogramm begleitet der DAAD Master-Studierende, Promovierende und PostDocs unterschiedlicher Fachrichtungen, die sich mit dem Themenfeld "Grüner Wasserstoff" befassen. Gefördert werden Forschungsvorhaben und selbst organisierte Praktika im erweiterten Europäischen Forschungsraum (EFR).
Ein Aufenthalt in anderen außereuropäischen Ländern (z.B. Australien, Neuseeland, Kanada, Südkorea, Japan) kann ebenfalls gefördert werden. Promovierende und PostDocs können ihre Bewerbung jederzeit einreichen.
LEBENSWISSENSCHAFTEN: EMBO – Maria Leptin Science Journalism Fellowship
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Die Stipendien richten sich an Lebenswissenschaftler:innen, die eine Karriere im Wissenschaftsjournalismus anstreben, und an Journalist:innen, die ihre Kenntnisse über die neuesten Forschungsgebiete und Technologien vertiefen und erweitern wollen.
Die Stipendien gelten für die Dauer von drei bis zwölf Monaten, um Aufenthalte in Medien jeglicher Art, Redaktionen oder Forschungseinrichtungen ihrer Wahl zu finanzieren und so ihre Karriere voranzutreiben.
Lebenswissenschaftler:innen müssen über einen Bachelor-, Master oder einen höheren Abschluss verfügen und Beispiele ihrer Arbeit im Wissenschaftsjournalismus zu Themen aus der biologischen Grundlagenforschung veröffentlicht haben. Die Bewerber:innen müssen ihren Wohnsitz in einem der 31 EMBC-Mitgliedstaaten haben.
Bewerbungen können das ganze Jahr über eingereicht werden, wobei es drei Auswahlrunden pro Jahr gibt. Alle vollständigen Bewerbungen, die bis zum 1. Februar, 1. Juni oder 1. Oktober eingehen, werden berücksichtigt. Bewerber:innen werden spätestens vier Wochen nach Ablauf der jeweiligen Auswahlfrist benachrichtigt.
ALLE FACHBEREICHE: Vector Stiftung – Soforthilfe für geflüchtete ukrainische Wissenschaftler:innen
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Angesichts der dramatischen Situation in der Ukraine möchte die Vector Stiftung mit einem niedrigschwelligen Angebot geflüchtete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schnell und unbürokratisch unterstützen. Zu diesem Zweck stellt die Vector Stiftung Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg Fördermittel zur Verfügung, um geflohene ukrainische Forscherinnen und Forscher übergangsweise in bestehenden Arbeitsgruppen und Projekten zu beschäftigen.
Baden-württembergische Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, können sich gemeinsam mit dem bzw. der aufzunehmenden Gastwissenschaftler:in auf die Ausschreibung bewerben. Die Förderung wird als Festbetragsfinanzierung in Höhe von 25.000 € pro geförderte Person ausbezahlt. Diese Ausschreibung ist offen für alle Fachgebiete.
Förderanträge können ab sofort online über das Antragsportal der Stiftung eingereicht werden
ALLE FACHEBREICHE: Europäische Kommission – Neue EU-Open-Access-Plattform
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Die Europäische Kommission hat die Open-Access-Veröffentlichungsplattform "Open Research Europe" für die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen aus Horizont 2020 gestartet. Die Plattform erleichtert den Projektbegünstigten die Einhaltung der Open-Access-Vorgaben und bietet Forschern einen Veröffentlichungsort, an dem sie ihre Ergebnisse und Erkenntnisse austauschen und eine offene, konstruktive Forschungsdiskussion führen können, u.a. durch Peer Reviews.
ALLE FACHBEREICHE: Förderprogramme – Japan Society for the Promotion of Science (JSPS)
Bewerbungsfrist: Mehrere Termine
Die Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) bietet u.a. folgende Stipendien für Doktorandinnen und Doktoranden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von deutschen Hochschulen an:
- JSPS Summer Program, für Doktoranden und Postdoktoranden:
Dauer: 2 Monate, Mitte Juni bis Mitte August - JSPS Postdoctoral Fellowship (short-term), für Doktoranden und Postdoktoranden:
Dauer: 1 bis 12 Monate
Postdocs mit Aufenthalt von über mehr als 6 Monate - JSPS Postdoctoral Fellowship (standard), für Postdoktoranden: Dauer: 12-24 Monate, Stipendienantritt zwischen 01. Dezember und 31. März nicht möglich
- JSPS Invitation Fellowship (short-term), Abschluss der Promotion vor mind. 6 Jahren: Dauer: 14 bis 60 Tage
UNIVERSITÄT HEIDELBERG: Open Access Publikationsfonds
Die Universität Heidelberg unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Artikel in Open-Access-Zeitschriften publizieren, durch einen Publikationsfonds, aus dem Mittel zur Begleichung von Publikationsgebühren beantragt werden können. Eine der Förderungsvoraussetzungen ist, dass Sie Angehöriger der Universität Heidelberg sind und als „submitting” bzw. „corresponding author” für die Bezahlung der Publikationsgebühren verantwortlich sind.
MEDIZIN: Liver Cancer M.D. Stipendium
Bewerbung: Jederzeit
Der Sonderforschungsbereich/Transregio 209 „Liver Cancer“ vergibt jährlich 3 MD-Stipendien an herausragende Medizinstudierende. Gefördert wird ein experimentelles Projekt für die Doktorarbeit innerhalb des SFB/TR209 mit dem Fokus auf Forschung im Gebiet HCC/CC. Das Stipendium wird für die Dauer von 12 Monaten vergeben (1.000 Euro pro Monat)
Die Anträge müssen elektronisch als ein PDF-Dokument eingereicht werden an: katrin.woll@uni-heidelberg.de
Preise
NATURWISSENSCHAFTEN: Sony / Nature - Women in Technology Award
Bewerbungsfrist: 05.06.2026
Mit diesem Preis werden drei inspirierende Frauen aus dem Technologiebereich gewürdigt, die die Zukunft ihrer jeweiligen Fachgebiete neu definieren und damit einen positiven Beitrag für unsere Gesellschaft und unseren Planeten leisten. Jedes Jahr wird mindestens eine Preisträgerin in der Kategorie „Nachwuchstalente“ ausgewählt. Die Bewerbungen werden nach ihren eigenen Verdiensten bewertet und nicht im Vergleich zu anderen Karrierestufen.
Der Preis richtet sich an Frauen, die sich in der Anfangsphase ihrer Karriere befinden und ihren Bachelor-Abschluss vor höchstens 15 Jahren erworben haben, sowie an erfahrene Fachkräfte in der Mitte ihrer Karriere, deren Abschluss 15 bis 25 Jahre zurückliegt. Ein Doktorgrad oder ein gleichwertiger Abschluss ist nicht erforderlich.
Bewerben können sich Voll- oder Teilzeitforscherinnen im Bereich Technologie, die physische oder digitale Werkzeuge und Lösungen entwickeln und dabei mathematische und physikalische Wissenschaften einsetzen, um praktische Ziele zu erreichen, unabhängig davon, ob sie an einer Universität, einem Forschungsinstitut oder einem Spin-off einer Universität tätig sind.
Weitere Informationen (Englisch)
Informationen
für Postdocs
Veranstaltungen
ALLE FACHBEREICHE: Projekt Führungskultur - Leadership-Vortrag: Ohne Beziehung geht nichts. Impulse zu Führung und Konflikten
Wann? 10.06.2026, 12-13 Uhr
Wo? Online
Ob Konflikte eskalieren oder produktiv werden, ob Feedback wirkt oder scheitert - die Forschung zeigt: Die Qualität der Beziehung ist ein zentraler Faktor. Meta-Analysen aus Leadership-, Team- und Feedback-Forschung belegen dies übereinstimmend.
Dieser Impulsvortrag stellt einen praxisorientierten Ansatz vor: Führung als systematische Beziehungsgestaltung. Anhand eines realen Falls aus dem Wissenschaftskontext erläutere ich drei zentrale Dimensionen für die Gestaltung von Arbeitsbeziehungen in Teams und Führung - Die 3C's: Care, Challenge, Clarity.
Zusätzlich erhalten Sie konkrete, direkt anwendbare Methoden für Ihre Teamarbeit und Führungspraxis.
Dr. Christian Baron ist Trainer, Berater, systemischer Coach und Autor mit Schwerpunkt auf akademischen und Forschungskontexten. Mit Promotion in Materialwissenschaften und 10 Jahren Führungserfahrung in Wissenschaft und Industrie kennt er die besonderen Belastungen von Forschenden - von Publikationsdruck bis Karriereunsicherheit. Als Gründer von zusammen-weiterdenken unterstützt er seit 5 Jahren Forschungseinrichtungen und Teams bei Karriereübergängen, besserer Zusammenarbeit und nachhaltigen Arbeitsweisen. Er ist Autor der Bücher "Agil einfach machen" und "Methods for Systems Thinking".
ALLE FACHBEREICHE: heiTRACKS Navigator - Orientation, Networking and Pizza
Wann? 16.06.2026, 17-19.30 Uhr
Wo? Käthe Leichter Foum, Im Neuenheimer Feld 370
Programm
- Get your guide through the “information jungle”: Sie erhalten einen Überblick über für Sie relevante, unterstützende Serviceangebote der Universität.
- Explore the market place: Kommen Sie mit den jeweiligen Ansprechpartner:innen ins Gespräch und adressieren Sie Ihre Fragen.
- Meet and greet: Tauschen Sie sich bei einem Stück Pizza mit anderen promovierten Wissenschaftler*innen aus.
Bitte melden Sie sich hier an.
ALLE FACHBEREICHE: heiTRACKS CareerPlus 2026 - Virtual Impulses on Career Development for Postdoctoral Researchers
Wann? Mehrere Termine
Wo? Online
CareerPlus – die Online-Reihe von heiTRACKS zur beruflichen Weiterentwicklung innerhalb und außerhalb der Wissenschaft – kehrt 2026 mit drei spannenden Impulsen zurück. Nehmen Sie online teil und lernen Sie, wie Sie Gehaltsverhandlungen strategisch angehen, Klarheit über die Funktionsweise des deutschen Hochschulsystems gewinnen und agile Methoden und Denkweisen entdecken, die Ihre Arbeit effizienter und anpassungsfähiger machen.
Jede Veranstaltung bietet praktische Einblicke, konkrete Ratschläge und die Möglichkeit, sich mit Expert:innen zu diesem Thema auszutauschen.
Anmeldungen exklusiv für promovierte Wissenschaftler:innen sind ab sofort möglich. Die Veranstaltungen finden auf Englisch statt.
• CareerPlus #2: Agiles Arbeiten – was hat das mit Forschung zu tun?
2. Juli, 12:00–14:00 Uhr
Was haben agile Denkweisen und Methoden für Forscher*innen und darüber hinaus zu bieten? Finden Sie es gemeinsam mit Agile Coach Inka Philipp in Theorie und Praxis heraus.
• CareerPlus #3: Das deutsche Hochschulsystem verstehen (für Nicht-Deutsche und Deutsche)
23. September, 12:30–14:00 Uhr
Diese Veranstaltung bringt Klarheit in die komplexe und verwirrende deutsche Hochschullandschaft. Die Fachreferentin für Forscherentwicklung Dr. Wiebke Deimann klärt nicht nur diejenigen auf, deren Lieblingswort bei Scrabble bereits „Wissenschaftszeitvertragsgesetz“ ist.
ALLE FACHBEREICHE: DFG – Prospects: Vortragsreiche zum DFG-Förderangebot für die wissenschaftliche Karriere
Wann? Mehrere Termine
Wo? Online
In unserer Vortragsreihe stellen wir Ihnen über das Jahr verteilt das DFG-Förderportfolio für Wissenschaftler*innen in frühen Karrierephasen vor:
Von einem ersten Überblick über die zentralen Förderangebote für Postdocs bis zu einzelnen Programmen der Personenförderung wie Walter Benjamin-, Emmy Noether- und Heisenberg-Programm, abwechselnd auf Deutsch und Englisch. Interessierte Promovierende und Postdocs aller Fachgebiete sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.
Der Webex-Link zu den einzelnen Vorträgen wird kurz vor den jeweilen Terminen auf dieser Seite veröffentlicht. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die nächsten Termine der Prospects-Reihe
• 25.06.2026, 14:00 - 15:30 Uhr – The Emmy Noether Programme (in English)
• 31.08.2026, 10:00 - 11:30 Uhr – The Walter Benjamin Programme (in English)
• 22.09.2026, 9:30 - 11:00 Uhr – DFG funding Opportunities for Postdocs (in English)
• 07.10.2026, 10:00 - 11:30 Uhr – The Heisenberg Programme (in English)
• 11.12.2026, 9:00 - 10:30 Uhr – The Emmy Noether Programme (in English)
ALLE FACHBEREICHE: Heidelberg Research Service – Informationen und Beratung zu Horizon Europe 2025
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Im Rahmen von Horizont Europa, dem aktuellen Rahmenprogramm der EU für Forschung und Innovation (2021-2027), wird ein großer Teil des Finanzierungsbudgets über Top-down-Aufforderungen zur Einreichung von Forschungsvorschlägen zu bestimmten Themen verteilt, die sich an internationale Konsortien von Forschungsleiter:innen (Principal Investigators, PIs) aus verschiedenen europäischen Universitäten und Forschungseinrichtungen richten.
Diese Aufforderungen sind in Arbeitsprogrammen für die verschiedenen Teile von Horizont Europa festgelegt, die alle ein bis zwei Jahre veröffentlicht werden. Aktuelle Entwürfe dieser Arbeitsprogramme sind beim Heidelberger Forschungsservice erhältlich. Wenn Sie sich für diese Ausschreibungen interessieren und ein Antragskonsortium koordinieren oder sich daran beteiligen möchten, laden wir Sie herzlich ein, mit dem EU-Team des Heidelberger Forschungsservice Kontakt aufzunehmen.
In individuellen Beratungsgesprächen können wir Ihnen die Details der EU-Ausschreibungen erläutern und Sie zu den nächsten Schritten beraten.
Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Dr. Moritz Vogel (moritz.vogel@zuv.uni-heidelberg.de) oder Dr. Xenja Herren (xenja.herren@zuv.uni-heidelberg.de).
ALLE FACHBEREICHE: heiTRACKS – Führungscoaching für Nachwuchstgruppenleiter:innen
Wann? Jederzeit
Wo? Online
Das Führungscoaching bieten Ihnen eine temporäre Unterstützung bei der bewussten und professionellen Ausgestaltung Ihrer Führungsrolle als Nachwuchsgruppenleiter:in an der Universität Heidelberg.
Es handelt sich um ein fortlaufendes Angebot, das jederzeit in Anspruch genommen werden kann. Bei weiteren Fragen können Sie sich an Frau Susanne Scheer wenden: susanne.scheer@zuv.uni-heidelberg.de
ALLE FACHBEREICHE: Jagiellonen-Universität Krakau – PROM-Programm: Kurzfristiger akademischer Austausch
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Das PROM-Programm ist ein akademisches Kurzzeit-Austauschprogramm, das Doktorand:innen bei der Erweiterung ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten unterstützen soll. Das Programm ermöglicht Doktorand:innen die Teilnahme an verschiedenen kurzfristigen Bildungsaktivitäten, darunter Kurse, Workshops, Berufspraktika, Studienaufenthalte, Konferenzen und Sommer- oder Winterschulen, die von der Jagiellonen-Universität organisiert werden.
Das PROM-Programm deckt die Reisekosten, die Lebenshaltungskosten und gegebenenfalls die Konferenzgebühren oder die Kosten für die Teilnahme an Sommer- und Winterschulen. Um sich zu bewerben, müssen die Kandidat:innen selbstständig eine:n akademische:n Mitarbeiter:in der Jagiellonen-Universität identifizieren, der/die bereit ist, den Besuch zu organisieren und zu betreuen.
ALLE FACHBEREICHE: Universität Heidelberg – Kurse des Scientific Software Center
Wann? Mehrere Termine
Wo? Online
Das Scientific Software Center (SSC) der Universität Heidelberg bietet eine Vielzahl von Kursen rund um die wissenschaftliche Softwareentwicklung an. Wenn Sie Git, das Testen Ihrer Software oder Best Practices in Python erlernen möchten, dann können Sie die Halbtageskurse oder Blockseminare des Software Centers besuchen
Weitere Informationen und Anmeldung
ALLE FACHBEREICHE: Universität Heidelberg – IP & Transfer Sprechstunde der ScienceValue Heidelberg GmbH (SVH) am INF-Campus
Wann? Mehrere Termine
Wo? hei_INNOVATION Hub (INF 370)
Möchten Sie erfahren, wie Sie das aus Ihren Forschungsergebnissen entstehende geistige Eigentum bestmöglich schützen können?
Dann besuchen Sie die nächste offene IP & Transfer-Sprechstunde der ScienceValue Heidelberg GmbH (SVH) am INF-Campus Heidelberg und lassen Sie sich zu allen Fragen rund um die Verwertung Ihres geistigen Eigentums beraten!
Die offene IP & Transfer-Sprechstunde des SVH am INF-Campus Heidelberg findet monatlich statt, in der Regel am ersten Dienstag des Monats.
Wenn Sie Fragen haben, z. B. zur Vereinbarung eines individuellen Termins, können Sie sich per E-Mail an sciencevalue.heidelberg@med.uni-heidelberg.de wenden oder ihre Webseite besuchen.
ALLE FACHBEREICHE: Universität Heidelberg – Kurse des Scientific Software Center im Wintersemester 23/24
Wann? Mehrere Termine
Wo? Online
Das Scientific Software Center (SSC) der Universität Heidelberg bietet eine Vielzahl von Kursen rund um die wissenschaftliche Softwareentwicklung an. Wenn Sie Git, das Testen Ihrer Software oder Best Practices in Python erlernen möchten, dann können Sie die Halbtageskurse oder Blockseminare des Software Centers besuchen.
Das SSC bietet an:
- Kurse zur wissenschaftlichen Softwareentwicklung, die für alle Fakultäten offen sind
- Ein Mentoring-Programm "Reproducible Science" für Doktorand:innen
- Sprechstunden zur Unterstützung bei Fragen zur Softwareentwicklung
- Dienstleistungen im Bereich Softwareentwicklung
Weitere Informationen und Anmeldung
ALLE FACHBEREICHE: eDOCation - Nachwuchswissenschaftler:innen („eDOCs“) Weiterbildung für Unternehmen
Worum geht es bei eDOCation?
eDOCation ist die erste Online-Plattform, auf der Nachwuchswissenschaftler:innen („eDOCs“) Weiterbildung für Unternehmen anbieten. Zusammen mit meinem ehemaligen Doktorandenkollegen Tobias Hornig (heute Data Scientist bei Siemens) habe ich die Initiative ins Leben gerufen. Die Plattform leistet einen Beitrag zum Wissenstransfer von Hochschulen in die Unternehmenspraxis und zur Verbesserung der finanziellen Situation und Zukunftsperspektive von Doktorand:innen, Postdocs und Juniorprofessor:innen. Eine von uns durchgeführte Marktforschung hat ergeben, dass unsere eDOCs einen hohen dreistelligen €-Betrag für einen zweistündigen Research-Workshop in Unternehmen hinzuverdienen könnten. Gleichzeitig bietet eDOCation Unternehmen und ihren Mitarbeiter:innen die Möglichkeit, vom State-of-the-Art der Wissenschaft im Sinne eines lebenslangen Lernens zu profitieren und als Mentor:innen im "War for Talent" Zugang zu den klügsten Köpfen des Landes zu erhalten. Das Unternehmen wird aktuell vom Stifterverband als eine der "30 besten Ideen für das Bildungs-, Wissenschafts- und Innovationssystem von morgen" im Rahmen der WIRKUNG HOCH 100-Initiative gefördert. Mehr Informationen zu eDOCation gibt es auf www.edocation.org und in der angehängten Präsentation.
Ihr wollt uns Kennenlernen?
Die eDOCation Powerbank bietet regelmäßig kostenfreie und unverbindliche Workshops an, die Euch bei Forschung und Lehre sowie persönlichem Wachstum unterstützen können. Für die Semesterferien sind folgende Veranstaltungen geplant (inclusive Links zu Eventbrite)
Du möchtest Vorträge in Unternehmen halten und zu unseren eDOCs gehören?
Schickt uns eure Bewerbung inklusive folgender Unterlagen
- CV (oder Link zum LinkedIn-Profil),
- Bild mit hoher Auflösung,
- Forschungsthema/en,
- Weiterbildungsangebot für Unternehmen (z.B. Vorträge, Seminare, Workshops),
- Erklärung, dass wir deine Daten nutzen dürfen,
gerne an edoc@edocation.org. Mehr Infos, wie Auswahlkriterien oder Formen der Weiterbildung, findet Ihr hier. Die Profile unsere aktuellen eDOCs könnt Ihr Euch hier anschauen.
Wie könnt Ihr uns sonst unterstützen?
Wenn Ihr die Idee von eDOCation spannend findet, freuen wir uns über eine persönliche Empfehlung an Freunde und Bekannte in Academia und Industrie. Darüber hinaus helft Ihr, das Netzwerk zu vergrößern, und werdet über aktuelle Neuigkeiten informiert, wenn Ihr uns auf LinkedIn folgt.
ALLE FACHBEREICHE: heiTRACKS Universität Heidelberg – Nachwuchsförderung für promovierte Wissenschaftler:innen - Zwei neue Angebote
Karrierecoaching für Postdocs – Fortlaufendes Angebot
Ab sofort besteht für Postdocs (2-4 Jahre nach Abschluss der Promotion) die Möglichkeit zum individuellen Karrierecoaching. In vertraulichen Einzelgesprächen mit einer universitätsinternen Coach kann der eigene berufliche Weg bewusst reflektiert und aktiv gestaltet werden.
LEBENSWISSENSCHAFTEN: Veranstaltungsreihe "Überlebensstrategien"
Überlebensstrategien ist ein gemeinsames Projekt der lebenswissenschaftlichen Sonderforschungsbereiche der Universität Heidelberg mit der Rhein-Neckar-Zeitung (RNZ). Die Redakteure der Stadtredaktion Heidelberg begleiten jeweils eine Veranstaltung mit ihren persönlichen Fragen zu den vorgestellten Forschungsthemen, den beteiligten Wissenschaftlern und den Methoden.
Dieses Format der Moderation soll eine lebendige Brücke zum Publikum bilden, das in den Dialog einbezogen wird. In zwanglosem Rahmen im Karlstorbahnhof und mit musikalischer Begleitung durch Mitglieder des Collegium Musicum stellen die Sonderforschungsbereiche ihre Fragestellungen und langfristigen Ziele vor.
ALLE FACHBEREICHE: Online-Seminare zu den Themen Bewerbung, Assessment-Center und Promotion
Wann? Verschiedene Termine
Wo? Online
Mit den Online-Seminaren von academics erhalten junge angehende WissenschaftlerInnen wichtige Tipps und Informationen zu spannenden Karriere-Themen wie Bewerbung, Assessment-Center und Promotion.
Es werden u.a. Seminare zu den Themen "Wie finde ich den Job, der zu mir passt? Die eigenen Kompetenzen und Karriereziele finden für Promovierende und Promovierte" und "Erfolgreich bewerben nach der Promotion Teil 1 - Wissenschaftliche Karrierewege: Bewerbung als Postdoc und auf eine Professur"
Die ersten Seminare beginnen Mitte/Ende September. Die Anmeldung erfolgt online.
Stipendien
GEISTESWISSENSCHAFTEN: VolkswagenStiftung – Travel Grants für das Symposium „Geistes- und Kulturwissenschaften 2040: Neue Horizonte und Entwicklungen“
Bewerbungsfrist: 22.05.2026
Wie verändern technologische Umbrüche, globale Verschiebungen und gesellschaftliche Dynamiken die Geistes- und Kulturwissenschaften? Das Symposium am 21. und 22. September 2026 eröffnet Raum für visionäre Perspektiven auf ihre zukünftigen Rollen und Entwicklung bis 2040. Postdocs können sich bis 22. Mai 2026 für Travel Grants bewerben.
Das Symposium "Geistes- und Kulturwissenschaften 2040: Neue Horizonte und Entwicklungen" hat das Ziel, unter Berücksichtigung sowohl innerwissenschaftlicher Entwicklungen als auch außerwissenschaftlicher Transformationen, die zukünftigen Rollen und Bedarfe der Geistes- und Kulturwissenschaften in Deutschland zu diskutieren. Dabei sollen mutige und visionäre Entwürfe für die Weiterentwicklung dieser Fächergruppe erarbeitet werden.
Die VolkswagenStiftung vergibt bis zu 20 Reisestipendien an Postdoktorand:innen an deutschen und internationalen Hochschulen, die sich mit der aktuellen Lage und den zukünftigen Rollen der Geistes- und Kulturwissenschaften auseinandersetzen möchten. Erfolgreiche Bewerber:innen erhalten die Möglichkeit, aktiv an den Diskussionen und Workshopformaten der Veranstaltung in Hannover teilzunehmen. Die Travel Grants umfassen die Reisekosten nach und von Hannover sowie die Übernachtungskosten. Bitte beachten Sie, dass die Veranstaltungssprache Deutsch ist.
ALLE FACHBEREICHE: Universität Heidelberg - Exzellenzstrategie: Teilprojekt "Expanding Internationality"
Bewerbungsfrist: 26.05.2026
Im Teilprojekt „Expanding Internationality“ der Exzellenzstrategie fördert die Universität Heidelberg Mobilitätsmaßnahmen zur Stärkung internationaler Forschungskooperationen. Ziel des Programms ist es, die Vernetzung von Wissenschaftler:innen mit internationalen Partnerinstitutionen zu intensivieren sowie die Anbahnung und Weiterentwicklung gemeinsamer Forschungsprojekte zu unterstützen. Ein besonderer Fokus liegt auf den Schwerpunktregionen der Universität Heidelberg, den Partnern der 4EU+ Alliance sowie der Kooperation mit der Harvard University.
Gefördert werden Auslandsaufenthalte von Wissenschaftler:innen der Universität Heidelberg, darunter kurzfristige Mobilitätsmaßnahmen (bis zu 14 Tage) sowie Forschungsaufenthalte von bis zu zwei Monaten. Die Förderung umfasst Reise- und Aufenthaltskosten sowie – für Doktorand:innen – Stipendien und Reisebeihilfen. Die maximale Fördersumme beträgt 7.500 Euro pro Vorhaben.
Förderzeitraum: 1. Juli bis 31. Dezember 2026
ALLE FACHBEREICHE: CAPES /Alexander von Humboldt Stiftung – CAPES-Humboldt-Forschungsstipendium
Bewerbungsfrist: 29.05. und 30.11.2026
Forschende aus Brasilien, aufgepasst! Das CAPES-Humboldt-Forschungsstipendium unterstützt Sie – Postdocs sowie erfahrene Forschende – bei Ihren Forschungsvorhaben in Deutschland. Profitieren Sie als Stipendiat*in von der individuellen Betreuung durch die Humboldt-Stiftung und unseren vielfältigen Förderleistungen.
Nutzen Sie zu Beginn Ihrer wissenschaftlichen Laufbahn die Forschungsförderung in Deutschland. Mit dem CAPES-Humboldt-Forschungsstipendium für brasilianische Postdoktorand*innen können Sie Ihr Forschungsvorhaben in Deutschland verwirklichen. Das monatliche Stipendium beträgt 3.000 Euro zuzüglich Nebenleistungen. Es kann für eine Dauer zwischen 6 und 24 Monaten beantragt und auf bis zu drei Aufenthalte innerhalb von drei Jahren aufgeteilt werden.
Neben dem Stipendienbetrag und den Nebenleistungen erhalten Sie während Ihrer Förderung eine persönliche Betreuung. Schon im Vorfeld Ihres Forschungsstipendiums können Sie – und auch Ihr*e Partner*in – einen Intensivsprachkurs besuchen. Den Beginn Ihres Stipendiums bestimmen Sie dann ganz flexibel selbst.
Weitere finanzielle Unterstützung – Familienzulagen für Kinder und Partner*in, Reisekostenzuschüsse etc. – ist möglich.
PHYSIK: Wilhelm und Else Heraeus Research Stiftung - Wilhelm und Else Heraeus Research Fellowships
Bewerbungsfrist: 31.05.2026
Die Wilhelm und Else Heraeus-Stiftung vergibt jährlich bis zu fünf Research Fellowships zur Förderung herausragender Wissenschaftler:innen in einer frühen Karrierephase im Bereich Physik. Die zweijährigen Fellowships sind mit jeweils 100.000 Euro ausgestattet und richten sich an Forschende, die sich durch ihre Kreativität, Innovation und Forschungsleistungen als nächste Generation von Führungskräften auszeichnen und das Potenzial haben, ihr Fachgebiet entscheidend voranzubringen.
Die Mittel können flexibel für Forschungszwecke eingesetzt werden, jedoch nicht für die eigene Vergütung. Voraussetzung ist eine Promotion in Physik oder einem verwandten Fach, die in der Regel nicht länger als sechs Jahre zurückliegt. Zudem müssen die Nominierten für die Dauer des Fellowships an einer Hochschule oder außeruniversitären Forschungseinrichtung in Deutschland beschäftigt sein und eine Karriereperspektive in Deutschland haben. Eine unbefristete Professur darf zum 1. Oktober des Nominierungsjahres nicht bestehen.
Eine Bewerbung ist nicht direkt möglich: Die Nominierung erfolgt durch eine Dekanin bzw. einen Dekan oder das Direktorium einer Forschungseinrichtung (Kontakt: simon.kopp@zuv.uni-heidelberg.de). Die Unterlagen sind als eine PDF-Datei bis zum 31. Mai 2026 in deutscher oder englischer Sprache einzureichen und per E-Mail an den Stiftungsgeschäftsführer Dr. Stefan Jorda (jorda@we-heraeus-stiftung.de) zu senden.
ALLE FACHBEREICHE: Universität Heidelberg, HEiKA, KIT, Universität Konstanz, Universität Stuttgart - Falling Walls Lab Baden-Württemberg
Bewerbungsfrist: 08.06.2026
Das Lab bietet jungen Forschern die Möglichkeit, ihre innovativen Forschungsarbeiten, Projekte oder unternehmerischen Ideen in drei Minuten einer hochkarätigen Jury aus Wissenschaft und Industrie vorzustellen.
Der Gewinner qualifiziert sich für das weltweite Finale beim Falling Walls Science Summit in Berlin (6.–9. November 2026), der von der Falling Walls Foundation organisiert wird, und konkurriert um den Titel „Breakthrough Winner of the Year“.
Das Lab hat folgende Ziele:
- Stärkung der wissenschaftlichen Kommunikationsfähigkeiten durch professionelles Pitch-Training (10. Juli 2026)
- Förderung des interdisziplinären Austauschs
- Steigerung der internationalen Sichtbarkeit aufstrebender Forschungstalente
- Vernetzung junger Forscher*innen mit Führungskräften aus Wissenschaft, Industrie und Politik
Bewerbungen aus verschiedenen Disziplinen sind willkommen – darunter Naturwissenschaften, Lebenswissenschaften, Ingenieurwissenschaften, Sozialwissenschaften und Geisteswissenschaften.
Veranstaltung: Falling Walls Lab Baden-Württemberg 2026
Datum: 22. Juli 2026 | 16:00–21:00 Uhr
Veranstaltungsort: Marsilius Kolleg, Im Neuenheimer Feld 130.1, 69120 Heidelberg
Sprache: Englisch
Weitere Informationen (Englisch)
INFORMATIK: Emmy-Noether-Nachwuchsgruppen im Bereich Methoden der Künstlichen Intelligenz
Bewerbungsfrist: 10.06.2026
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fordert im Rahmen ihrer strategischen Förderinitiative zur Künstlichen Intelligenz (KI) besonders qualifizierte Wissenschaftler:innen in frühen Karrierephasen zur Antragstellung im Emmy Noether-Programm auf. Ziel der Ausschreibung ist es, die nächste Generation von Forschenden im Bereich der Methodenentwicklung der KI gezielt zu stärken.
Gefördert werden Vorhaben zur Entwicklung, Weiterentwicklung sowie Analyse und Bewertung von KI-Methoden. Der Themenbereich ist breit gefasst und umfasst u. a. Maschinelles Lernen, Optimierung, Logik und Reasoning, Algorithmik, Data Analytics und Data Mining, Wissensrepräsentation, Wissensbasierte Systeme, mathematisch-formale Grundlagen sowie statistische Lernverfahren.
Die Ausschreibung richtet sich an Postdoktorand:innen sowie an Inhaber:innen von Junior- oder vergleichbaren Qualifizierungsprofessuren (W1/W2) in einer frühen Karrierephase. Eine Bewerbung ist in der Regel zwei bis vier Jahre nach der Promotion vorgesehen. Erwartet werden ein herausragendes wissenschaftliches Profil sowie internationale Forschungserfahrung.
Erfolgreiche Antragsteller:innen leiten eine eigenständige Emmy Noether-Gruppe über einen Zeitraum von bis zu sechs Jahren und können so ihr Forschungsprofil schärfen und ihre internationale Sichtbarkeit erhöhen.
Das Verfahren ist zweistufig: In der ersten Phase ist eine Antragsskizze (max. fünf Seiten) einzureichen. Ausgewählte Bewerber:innen werden zur Einreichung eines Vollantrags eingeladen bis zum 02. Dezember 2026. Die finale Entscheidung ist für das zweite Quartal 2027 vorgesehen.
ALLE FACHRICHTUNGEN: heiTRACKS – Mentoring-Programm
Bewerbungsfrist: 15.06.2026
Das heiTRACKS Mentoring richtet sich an promovierte Wissenschaftler*innen (Postdocs, Habilitand*innen, Nachwuchsgruppenleiter*innen und Juniorprofessor*innen), die eine akademische Karriere verfolgen.
• In einer 1:1 Mentoring-Beziehung erhalten die Teilnehmenden Gelegenheit, individuelle Fragen und Pläne rund um die eigene Karriere intensiv mit einer unabhängigen Mentorin oder einem Mentor zu besprechen.
• In den begleitenden Angeboten zur Vernetzung und Qualifizierung stehen Themen im Mittelpunkt, die für eine Karriere im akademischen Umfeld relevant sind.
• Programmsprache ist Englisch, das 1:1 Mentoring kann in jeder beliebigen Sprache durchgeführt werden.
Am 6.5 und 19.5. finden jeweils Online-Infoveranstaltungen für alle Interessierte statt.
ALLE FACHBEREICHE: DFG - Kolumbianisch-deutsche Forschungszusammenarbeit
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Pontificia Universidad Javeriana (PUJ) in Kolumbien bieten im Rahmen eines Ständigen Offenen Verfahrens (SOP) gemeinsame Fördermöglichkeiten für bilaterale Forschungsprojekte in allen Forschungsbereichen an. Im Rahmen einer Absichtserklärung zwischen der DFG und der PUJ haben Forscher*innen aus Deutschland und der PUJ die Möglichkeit, sich für gemeinsam organisierte bilaterale Forschungsprojekte von herausragender wissenschaftlicher Qualität zu bewerben.
Anträge müssen von den deutschen und kolumbianischen Partnern parallel bei ihren jeweiligen Förderorganisationen eingereicht werden. Auf deutscher Seite erfolgen die Anträge im Rahmen des DFG-Förderprogramms „Sachbeihilfe“ über das elan-Portal. Die Förderung setzt eine positive Begutachtung durch beide Organisationen voraus.
Die Förderdauer beträgt bis zu drei Jahre.
An der Universität Heidelberg können Sie sich für weitere Informationen zu Kooperationen und gemeinsamen Forschungsprojekten in Lateinamerika auch an das Heidelberg Center Latin America (HCLA) wenden.
Weitere Informationen (Englisch)
MINT-WISSENSCHAFTEN: Health + Life Science Alliance Heidelberg Mannheim – Alliance Industry Program
Bewerbungsfrist: Jederzeit (Anträge werden vierteljährlich geprüft)
Das Programm zielt darauf ab, die Einbindung von Industriepartnern in den Innovationscampus systematisch zu stärken und die Innovationskraft der Region weiter auszubauen.
Der Schwerpunkt liegt auf konkreten Projekten in den Bereichen Krebs- und Herz-Kreislauf-Forschung, neuropsychiatrische Erkrankungen, Genomik, synthetische Immunologie, Molekulartechnik, Medizintechnik sowie neuartige Anwendungen von KI-Konzepten und Deep Tech in den Gesundheits- und Lebenswissenschaften.
Das Industrieprogramm umfasst zwei Förderlinien:
• Die Postdoctoral Translation Funding deckt die Verbrauchsmaterialkosten für Postdocs an Allianz-Einrichtungen ab, die sich für ihre Stelle eine industrielle Finanzierung gesichert haben (bis zu 50.000 Euro pro Jahr).
• Die Match-Making-Förderung steht für Forschungsprojekte zwischen Allianz-Forschern und Industriepartnern für bis zu zwei Jahre zur Verfügung (bis zu 400.000 Euro von der Allianz + zusätzlich 50 % der Allianz-Mittel als Bar- oder Sachbeitrag des Industriepartners).
Die Förderung wird ausschließlich für vorkommerzielle Forschungsprojekte gewährt.
Weitere Informationen (Englisch)
MEHRERE FACHBEREICHE: VolkswagenStiftung – Transatlantic Bridge Professorships
Deadline: Jederzeit
Die VolkswagenStiftung bietet mit dem Förderangebot „Transatlantische Brückenprofessuren“ die Möglichkeit, international renommierte Professor*innen aus den Geistes- und Gesellschaftswissenschaften aus den USA an deutsche Einrichtungen anzubinden. Ziel ist es, den wissenschaftlichen Austausch zwischen den USA und Deutschland zu vertiefen und neue Impulse für die Forschung an deutschen Universitäten zu setzen.
Gefördert werden Professor*innen, die zu den Themen „Zukunft der Demokratie“, „Grundrechte und Wissenschaftsfreiheit“ oder „Zukunft der transatlantischen Beziehungen“ forschen. Die Förderung umfasst eine dreijährige Anbindung an eine deutsche Einrichtung im Umfang von 25 bis 50 Prozent. Während dieser Zeit verbringen die Fellows jährlich drei bis sechs Monate in Deutschland, behalten aber ihre Position in den USA bei und setzen ihre wissenschaftliche Arbeit dort fort.
Die Mittel können anteilig für die Professur in Deutschland sowie für Reise-, Miet- und Sachkosten eingesetzt werden. Die maximale Fördersumme beträgt 300.000 Euro für drei Jahre. Anträge können ab dem 15. Januar 2026 jederzeit eingereicht werden.
ALLE FACHBEREICHE: Alexander von Humboldt-Stiftung - Feodor Lynen-Forschungsstipendium
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Mit den Feodor Lynen-Forschungsstipendien ermöglicht die Humboldt-Stiftung überdurchschnittlich qualifizierten Forschenden aus Deutschland langfristige Forschungsaufenthalte im Ausland bei Mitgliedern des Humboldt-Netzwerks. Bewerbungen aus allen Fachgebieten und für alle Länder im Ausland sind möglich.
Wer ist antragsberechtigt?
Postdocs, die am Anfang ihrer wissenschaftlichen Laufbahn stehen und ihre Promotion vor nicht mehr als vier Jahren abgeschlossen haben, können ein 6- bis 24-monatiges Stipendium beantragen.
Erfahrene Wissenschaftler*innen, die ihre Promotion vor nicht mehr als zwölf Jahren abgeschlossen haben, können ein 6- bis 18-monatiges Stipendium beantragen. Von Bewerberinnen und Bewerbern wird ein klar erkennbares eigenständiges wissenschaftliches Profil erwartet. Sie sollten daher in der Regel bereits mindestens als Habilitand*in oder Juniorprofessor*in tätig sein, eine Nachwuchsgruppe leiten oder eine mehrjährige eigenständige wissenschaftliche Tätigkeit nachweisen.
Stipendienleistungen
Die Höhe des Stipendiums variiert je nach Zielland und Lebenssituation. Für die individuelle Berechnung des Betrags nutzen Sie bitte den Stipendienrechner. Reisekosten werden zusätzlich erstattet.
MEHRERE FACHBEREICHE: BMWK – Fördermittel für angewandte Energieforschung
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) fördert Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Hochschulen und andere Einrichtungen. Damit Deutschland bis 2045 klimaneutral wird, sind neue Technologien, Prozesse und Dienstleistungen gefragt. Gleichzeitig müssen die Widerstandskraft und Sicherheit des gesamten Energiesystems erhalten und ausgebaut werden.
Verbundprojekte mit Beteiligung aus Wirtschaft und Wissenschaft sind besonders erwünscht. Das Antragsverfahren ist in der Regel zweistufig.
ALLE FACBEREICHE: BMWK – FuE-Kooperationsprojekte im Rahmen von ZIM
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Das "Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand" (ZIM) ist ein themenoffenes Programm zur Förderung von Forschung und Entwicklung (FuE) für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und für mit diesen zusammenarbeitenden, nicht wirtschaftlich tätigen Forschungseinrichtungen.
Gefördert werden FuE-Kooperationsprojekte von Unternehmen oder von Unternehmen und Forschungseinrichtungen zur Entwicklung innovativer Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen ohne Einschränkung auf bestimmte Technologien und Branchen.
An der Universität Heidelberg können Sie sich zum Thema Wissens- und Technologietransfer, bei der Verwertung von Forschungsergebnissen und bei der Planung von Gründungen durch die Transferagentur hei_INNOVATION beraten lassen.
ALLE FACHBEREICHE: DFG – Unterstützung für Wissenschaftler:innen angesichts der Terror-Angriffe auf Israel und deren Folgen
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Angesichts der aktuellen Situation bietet die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) Wissenschaftler:innen in DFG-geförderten Projekten, die von den terroristischen Angriffen der Hamas auf Israel und der derzeitigen Lage in der Region betroffen sind, gezielte Unterstützungs- und Entlastungsmaßnahmen an.
Zusatzanträge von bis zu 20 000 Euro können dabei von der Projektleitung mit entsprechender Begründung kurzfristig formlos eingereicht und sollen zeitnah entschieden werden. Bei umfangreicheren notwendigen Projektanpassungen und darüber hinausgehenden Finanzbedarfen steht die DFG-Geschäftsstelle für individuelle Beratungen zur Verfügung.
Generell können auch bereits bewilligte Fördermittel ohne weiteren Aufwand dafür eingesetzt werden, den Fortgang der Forschungsarbeiten zu sichern.
MEHRERE FACHBEREICHE: EFR – Zukunftsstipendien "Grüner Wasserstoff 2023"
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Mit dem Stipendienprogramm begleitet der DAAD Master-Studierende, Promovierende und PostDocs unterschiedlicher Fachrichtungen, die sich mit dem Themenfeld "Grüner Wasserstoff" befassen. Gefördert werden Forschungsvorhaben und selbst organisierte Praktika im erweiterten Europäischen Forschungsraum (EFR).
Ein Aufenthalt in anderen außereuropäischen Ländern (z.B. Australien, Neuseeland, Kanada, Südkorea, Japan) kann ebenfalls gefördert werden. Promovierende und PostDocs können ihre Bewerbung jederzeit einreichen.
LEBENSWISSENSCHAFTEN: EMBO – Maria Leptin Science Journalism Fellowship
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Die Stipendien richten sich an Lebenswissenschaftler:innen, die eine Karriere im Wissenschaftsjournalismus anstreben, und an Journalist:innen, die ihre Kenntnisse über die neuesten Forschungsgebiete und Technologien vertiefen und erweitern wollen.
Die Stipendien gelten für die Dauer von drei bis zwölf Monaten, um Aufenthalte in Medien jeglicher Art, Redaktionen oder Forschungseinrichtungen ihrer Wahl zu finanzieren und so ihre Karriere voranzutreiben.
Lebenswissenschaftler:innen müssen über einen Bachelor-, Master oder einen höheren Abschluss verfügen und Beispiele ihrer Arbeit im Wissenschaftsjournalismus zu Themen aus der biologischen Grundlagenforschung veröffentlicht haben. Die Bewerber:innen müssen ihren Wohnsitz in einem der 31 EMBC-Mitgliedstaaten haben.
Bewerbungen können das ganze Jahr über eingereicht werden, wobei es drei Auswahlrunden pro Jahr gibt. Alle vollständigen Bewerbungen, die bis zum 1. Februar, 1. Juni oder 1. Oktober eingehen, werden berücksichtigt. Bewerber:innen werden spätestens vier Wochen nach Ablauf der jeweiligen Auswahlfrist benachrichtigt.
ALLE FACHBEREICHE: Fulbright-Programm – Stipendien für Forschung und Lehre
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Mit den Stipendien für deutsche Wissenschaftler:innen unterstützt die Fulbright-Kommission die Entstehung und Vertiefung der Kontakte zwischen deutschen und amerikanischen Hochschulen und Forschungsinstitutionen, die Einrichtung deutscher und amerikanischer Gastdozenturen und gemeinsamer Forschungsprojekte an den jeweils beteiligten Hochschulen.
Bewerben können sich promovierte Wissenschaftler:innen (Professoren:innen, Dozenten:innen sowie jüngere wissenschaftliche Assistent:innen), die einen drei- bis neunmonatigen Lehr- und/oder Forschungsaufenthalt an einer wissenschaftlichen Einrichtung in den USA planen.
Bewerbungen können jederzeit eingereicht werden, mindestens jedoch neun Monate vor geplantem Aufenthaltsbeginn. Bei Fragen zum Programm Forschung und Lehre, wenden Sie sich bitte an germanscholars@fulbright.de.
ALLE FACHBEREICHE: Humboldt-Stiftung – Henriette Herz-Scouting-Programm
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Mit dem Henriette Herz-Scouting-Programm werden erfolgreiche Wissenschaftler:innen in Deutschland in die Lage versetzt, stark umworbene, internationale Forschende aus dem Ausland, die sich bislang nicht bei der Stiftung bewerben, aktiv anzusprechen und sie zur Durchführung gemeinsamer Forschungsvorhaben an ihre Einrichtungen einzuladen.
Bewerben Sie sich als Scout, wenn Sie eine (Junior-)Professur oder vergleichbare Leitungsposition (z. B. Gruppenleitung) in Deutschland innehaben, sichtbare wissenschaftliche Erfolge nachweisen können, international gut vernetzt sind und erfolgreich Karriereförderung von Nachwuchswissenschaftler:innen betreiben. Als Humboldt-Scout können Sie pro Jahr bis zu drei potentielle Forschungsstipendiat:innen im Ausland identifizieren und für ein Humboldt-Forschungsstipendium vorschlagen.
Bewerbungen um eine Position als Scout sind jederzeit online über die Website der Stiftung möglich.
PHYSIK: NSF/DFG – Förderungsmöglichkeit für Kooperationen in der Physik
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Um die Förderung von Kooperationen zwischen US-amerikanischen Gruppen und ihren deutschen Partnern zu erleichtern, haben sich die Abteilung Physik (PHY) der National Sciecne Foundation (NSF) und die Abteilung Physik und Chemie der DFG vor kurzem auf ein gemeinsames Verfahren zur Förderung von Projekten im Bereich der Physik geeinigt.
Anträge, bei denen die DFG die Federführung hat, können fortlaufend eingereicht werden. Für Anträge, bei denen die NSF federführend ist, wenden Sie sich bitte an die NSF-Physics Division, um die genauen Fristen zu erfahren.
ALLE FACHBEREICHE: Vector Stiftung – Soforthilfe für geflüchtete ukrainische Wissenschaftler:innen
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Angesichts der dramatischen Situation in der Ukraine möchte die Vector Stiftung mit einem niedrigschwelligen Angebot geflüchtete Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schnell und unbürokratisch unterstützen. Zu diesem Zweck stellt die Vector Stiftung Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg Fördermittel zur Verfügung, um geflohene ukrainische Forscherinnen und Forscher übergangsweise in bestehenden Arbeitsgruppen und Projekten zu beschäftigen.
Baden-württembergische Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen, können sich gemeinsam mit dem bzw. der aufzunehmenden Gastwissenschaftler:in auf die Ausschreibung bewerben. Die Förderung wird als Festbetragsfinanzierung in Höhe von 25.000 € pro geförderte Person ausbezahlt. Diese Ausschreibung ist offen für alle Fachgebiete.
Förderanträge können ab sofort online über das Antragsportal der Stiftung eingereicht werden.
MEHRERE FACHBEREICHE: Vector Stiftung – Fördermittel für Forschungsprojekte im Bereich Klimaschutz
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Die Ausschreibung „Forschung für den Klimaschutz“ der Vector Stiftung für das Jahr 2025 wurde eröffnet. Projektanträge können laufend eingereicht werden. Das Programm unterstützt Forschende auf der Suche nach wissenschaftlichen und technischen Lösungen für einen besseren Klimaschutz. Die aktuelle Ausschreibung richtet sich an Wissenschaftler:innen, die sich mit neuen innovativen Konzepten oder technologischen (Weiter-)Entwicklungen zur Reduzierung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre beschäftigen.
Antragsberechtigt sind Hochschulen, Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen in Baden-Württemberg. Projekte können als Einzel- oder als Verbundvorhaben durchgeführt werden. Pro Projekt können bis zu 350.000 Euro für eine Laufzeit von maximal 36 Monaten beantragt werden.
Es gibt keine Einreichungsfrist. Förderanträge können ganzjährig online über das Antragsportal eingereicht werden.
MEHRERE FACHBEREICHE: BMBF – Förderung von Quantentechnologien
Bewerbungsfrist: Verschiedene Termine
Das BMBF beteiligt sich an der Partnerschaft „Gemeinsames Unternehmen Chips“ (GU Chips). In diesem Rahmen verfolgt die Initiative „Chips für Europa“ dabei als eines der Ziele, die Entwicklung und Einführung hochmoderner Quantentechnik zu unterstützen. Dazu sollen insbesondere fortgeschrittene Kapazitäten zur Beschleunigung der Entwicklung innovativer Quantenchips geschaffen werden.
Das GU Chips veröffentlicht in der Regel jährlich Aufforderungen zur Einreichung von Vorschlägen. Vorhaben werden seitens des GU Chips in einem ein- oder zweistufigen Verfahren unter Einbeziehung externer Gutachter zur europäischen Förderung ausgewählt.
Antragsteller sind verpflichtet, sich vor der Einreichung eines Projektvorschlages mit dem zuständigen Projektträger (VDI TZ) des BMBF in Verbindung zu setzen und ein Pre-proposal zu übermitteln, um die Unterstützung auf nationaler Ebene im folgenden Prozess sicherzustellen.
MEHRERE FACHBEREICHE: Universität Heidelberg – Fields of Focus 4: Early-Career Projects Get Started!
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Der Forschungsrat von FoF4: „Self-Regulation and Regulation: Individuals and Societies” plant die Förderung von Forschungsprojekten von Nachwuchswissenschaftler:innen (d.h. Post-Docs mit unbefristeten Stellen, ggf. auch Doktorand:innen), die eine Kerneinrichtung der Universität Heidelberg für ein konkretes Forschungsvorhaben nutzen wollen.
Diese Ausschreibung ist offen für alle Forschungsbereiche. Die Projekte sollten ein bestimmtes Forschungsziel verfolgen oder eine bestimmte Studie umfassen, die dann die notwendigen Vorarbeiten für die Einwerbung von Drittmitteln (z.B. DFG-Einzelbeihilfe) liefert.
ALLE FACHBEREICHE: Universität Heidelberg – Überbrückungsfinanzierung für PostDocs im Rahmen von heiTRACKS
Bewerbungsfirst: Jederzeit
Einführung der Option einer Überbrückungsfinanzierung für unabhängige Nachwuchswissenschaftler*innen auf dem Weg zur Professur im Rahmen des heiTRACKS-Programm
Für unabhängige Nachwuchswissenschaftler:innen, die einen ERC Starting Grant oder eine DFG-Emmy-Noether-Nachwuchsgruppenleitung einwerben, bietet die Universität Heidelberg im Rahmen ihres heiTRACKS-Programms zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses eine Überbrückungsfinanzierung an. Vorbehaltlich einer positiven Evaluation wird die Stelle des/der Nachwuchsgruppenleiters:in bis zum Erreichen einer Professur, jedoch für maximal drei Jahre weiterfinanziert. Die Evaluation findet am Ende des vierten Projektjahres statt und umfasst als Kriterien (1) die erfolgreiche Einwerbung weiterer Drittmittel in Höhe von mindestens 200.000 Euro sowie (2) fachspezifisch hervorragende und unabhängige Publikationsleistungen.
Hinweis: Die Überbrückungsfinanzierung gilt nicht für die Medizinischen Fakultäten Mannheim und Heidelberg.
Für weitere Fragen zur Überbrückungsfinanzierung sowie die Beratung in den Antragsverfahren ERC Starting Grant und DFG-Emmy-Noether-Nachwuchsgruppenleitung stehen Ihnen die für Ihren Fachbereich zuständigen Projektmanager:innen im Heidelberg Research Service des Dezernats Forschung gerne zur Verfügung.
ALLE FACHEBREICHE: Europäische Kommission – Neue EU-Open-Access-Plattform
Keine Bewerbungsfristen
Die Europäische Kommission hat die Open-Access-Veröffentlichungsplattform "Open Research Europe" für die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen aus Horizont 2020 gestartet. Die Plattform erleichtert den Projektbegünstigten die Einhaltung der Open-Access-Vorgaben und bietet Forschern einen Veröffentlichungsort, an dem sie ihre Ergebnisse und Erkenntnisse austauschen und eine offene, konstruktive Forschungsdiskussion führen können, u.a. durch Peer Reviews.
ALLE FACHBEREICHE: Walter Benjamin-Programm (Postdocs)
Bewerbung: Jederzeit
Das Walter Benjamin-Programm ermöglicht es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in der Qualifizierungsphase im Anschluss an die Promotion, ein eigenes Forschungsvorhaben am Ort ihrer Wahl selbständig umzusetzen.
Mit der Einwerbung von Fördergeldern für ein eigenständiges Forschungsvorhaben wird der Grundstein für die weitere, zunehmend selbständige wissenschaftliche Karriere gelegt und die erwünschte Eigenverantwortlichkeit von besonders qualifizierten Postdoktorandinnen und Postdoktoranden gestärkt. Das Programm dient damit der Förderung der frühen wissenschaftlichen Karriere. Es hat zum Ziel, die in dieser Karrierephase relevante Mobilität und thematische Weiterentwicklung zu unterstützen, daher ist in dem Programm im Regelfall ein Wechsel der Einrichtung vorgesehen.
Antragsberechtigt sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ausschließlich in einer frühen wissenschaftlichen Karrierephase. Eine Förderung bedingt eine abgeschlossene wissenschaftliche Ausbildung (mit Promotion). Das Vorhaben darf an keiner Einrichtung angesiedelt werden, die nicht gemeinnützig ist oder die die Veröffentlichung der Ergebnisse in allgemein zugänglicher Form nicht gestattet.
NATURWISSENSCHAFTEN UND MEDIZIN: Leopoldina-Postdoc-Stipendium
Bewerbung: Jederzeit
Zielgruppe des Programms sind jüngere Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus Deutschland, Österreich und der Schweiz aus naturwissenschaftlichen und medizinischen Fachgebieten, die bereits ein eigenständiges Forschungsprofil erkennen lassen. Bei bewilligter Förderung führen sie eigenständige Projekte an den renommiertesten Forschungsstätten ihrer Disziplinen im Ausland durch. Deutsche Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler müssen Forschungsstätten im Ausland wählen.
Österreichische und schweizerische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können sich nur für Gastinstitute in Deutschland bewerben.
Ziel des Programms ist, dass die Geförderten nach Ablauf des Förderzeitraums in ihr Heimatland zurückkehren und ihre erworbene Qualifikation in den Wissenschaftsstandort einbringen.
MEHRERE FACHBEREICHE: Fritz-Thyssen-Stiftung: Forschungsstipendien für Postdocs
Bewerbung: Jederzeit
Die Fritz-Thyssen-Stiftung vergibt Forschungsstipendien an promovierte Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, die sich für ein bis zwei Jahre ausschließlich auf ein von ihnen selbst gewähltes Forschungsvorhaben konzentrieren wollen.
Antragsberechtigt sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, deren Promotionsverfahren abgeschlossen ist und in der Regel nicht länger als ein bis zwei Jahre zurückliegt. Sie sollten das geplante Projekt in der Regel in ein bis zwei Jahren bearbeiten können, es soll mit einem weisungsfreien, auf eigener Initiative beruhenden wissenschaftlichen Vorhaben verbunden sein, das sie an einer wissenschaftlichen Hochschule oder einer gemeinnützigen Forschungsstätte in Deutschland durchführen.
Thematisch sind Anträge möglich in folgenden Förderbereichen (Details sind auf der Homepage der Thyssen-Stiftung zu finden):
- Geschichte, Sprache & Kultur
- Querschnittbereich „Bild – Ton – Sprache“
- Staat, Wirtschaft & Gesellschaft
- Medizin und Naturwissenschaften
Nicht vergeben werden Promotions- und Habilitationsstipendien sowie Abschlussstipendien, die sich an eine Förderung durch Dritte anschließen. Die Stiftung nimmt grundsätzlich keine Anträge in parallele Bearbeitung zu anderen Förderinstitutionen. Ein von einer anderen Förderinstitution abgelehnter Antrag kann mit entsprechenden Erläuterungen bei der Stiftung eingereicht werden. Die Revision bereits von der Stiftung abgelehnter Anträge ist in der Regel nicht möglich.
ALLE FACHBEREICHE: Förderprogramme – Japan Society for the Promotion of Science (JSPS)
Bewerbungsfrist: abhängig vom jeweiligen Programm
Die Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) bietet u.a. folgende Stipendien für Doktorandinnen und Doktoranden und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an deutschen Hochschulen an:
- JSPS Summer Program, für Doktoranden und Postdoktoranden:
Dauer: 2 Monate, Mitte Juni bis Mitte August - JSPS Postdoctoral Fellowship (short-term), für Doktoranden und Postdoktoranden:
Dauer: 1 bis 12 Monate
Postdocs mit Aufenthalt von über mehr als 6 Monate - JSPS Postdoctoral Fellowship (standard), für Postdoktoranden: Dauer: 12-24 Monate, Stipendienantritt zwischen 01. Dezember und 31. März nicht möglich
- JSPS Invitation Fellowship (short-term), Abschluss der Promotion vor mind. 6 Jahren: Dauer: 14 bis 60 Tage
UNIVERSITÄT HEIDELBERG: Open Access Publikationsfonds
Die Universität Heidelberg unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Artikel in Open-Access-Zeitschriften publizieren, durch einen Publikationsfonds, aus dem Mittel zur Begleichung von Publikationsgebühren beantragt werden können. Eine der Förderungsvoraussetzungen ist, dass Sie Angehöriger der Universität Heidelberg sind und als „submitting” bzw. „corresponding author” für die Bezahlung der Publikationsgebühren verantwortlich sind.
GESCHICHTSWISSENSCHAFTEN: Forschungsstipendien am Deutschen Historischen Institut Paris
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Das Deutsche Historische Institut Paris (DHIP) fördert den wissenschaftlichen Nachwuchs im Bereich der Geschichtswissenschaften. Es vergibt hierzu Stipendien an fortgeschrittene M.A.-Studierende, Doktorandinnen und Doktoranden, Post-Doktorandinnen und Post-Doktoranden und Habilitierte für Forschungsvorhaben zur westeuropäischen, insbesondere zur französischen und deutsch-französischen Geschichte.
Das DHIP unterstützt laufende Forschungsprojekte in ihrer Durchführung (Mobilitäts-Stipendien, Resident-Stipendien) sowie die Entwicklung neuer Forschungsprojekte (Forschungsstart-Stipendien).
Die Stipendien des DHIP richten sich an Bewerberinnen und Bewerber aus der deutschen Wissenschaftslandschaft, unabhängig von ihrer Nationalität. Die Zugehörigkeit zu einer deutschen Krankenversicherung ist obligatorisch. Die Höhe eines Stipendiums des DHIP beträgt monatlich 2.000 € für Habilitierte sowie Post-Doktoranden und Post-Doktorandinnen, 1.500 € für Doktorandeninnen und 1.200 € für M.A.-Studierende.
Preise
MEHRERE FACHBEREICHE: Alexander von Humboldt-Stiftung – Carl-Zeiss-Humboldt-Forschungspreis
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Mit dem Carl-Zeiss-Humboldt-Forschungspreis zeichnet die Humboldt-Stiftung eine international anerkannte Wissenschaftspersönlichkeit aus dem Ausland und ihr bisheriges Gesamtwerk aus.
Der Preis wird an Forschende der Fachrichtungen Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften verliehen, die eine Kooperation mit Kolleg:innen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Thüringen eingegangen sind.
Der Preis ist mit 100.000 Euro dotiert, hinzu kommen Mittel in Höhe von 50.000 Euro zur weiteren Finanzierung der eingegangenen Kooperation. Nominierungen können ganzjährig eingereicht werden.
Im Falle einer Nominierung bittet das Forschungsdezernat um einen kurzen Hinweis: guenther.mittler@zuv.uni-heidelberg.de
MEHRERE FACHBEREICHE: Alexander von Humboldt-Stiftung – Carl-Zeiss-Humboldt-Forschungspreis
Bewerbungsfrist: Jederzeit
Dieser Wissenschaftspreis würdigt international führende Wissenschaftler:innen aller Fachrichtungen aus dem Ausland für deren bisheriges Gesamtschaffen. Das Preisgeld beträgt 60.000 Euro.
Für den Humboldt-Forschungspreis können exzellente Forscher:innen aus dem Ausland aller Fachrichtungen und aller Länder vorgeschlagen werden. Die Preisträger:innen werden zusätzlich eingeladen, selbst gewählte Forschungsvorhaben in Deutschland in Kooperation mit Fachkolleg:innen durchzuführen.
Ein unabhängiges Auswahlgremium der Alexander von Humboldt-Stiftung entscheidet zweimal jährlich im Frühjahr und Herbst über die eingereichten Nominierungen. Die Begutachtung nimmt ungefähr sechs Monate in Anspruch.
Schwarzes
Brett
An dieser Stelle veröffentlichen wir Ihre Suchanfragen nach:
- Proband:innen oder Kooperationspartner:innen für Ihr Promotionsprojekt,
- Sprach- und interkulturellem Austausch (Tandempartner/in, peer mentoring partner…),
- sonstigen Formen des wissenschaftlichen und fachlichen Austauschs.
Um eine Anzeige aufzugeben, füllen Sie bitte dieses Formular (MS Word Dok.)
aus und schicken Sie es an folgende E-Mailadresse: graduiertenakademie@uni-heidelberg.de
Bitte beachten Sie:
- Ihre Anzeige wird mit folgenden Angaben veröffentlicht: Vor- und Nachname, E-Mailadresse, Kurzbeschreibung Ihrer Suchanfrage. Falls Sie ein anderes Format wünschen, teilen Sie uns dies bitte in Ihrer Nachricht mit.
- Die Anzeige wird für einen Zeitraum von vier Wochen veröffentlicht. Eine einmalige Verlängerung der Veröffentlichung um weitere vier Wochen ist nach vorheriger Anfrage möglich.
- Sollte Ihre Suche vor Ablauf der vier Wochen abgeschlossen sein, geben Sie uns bitte Bescheid
- Wir behalten uns vor, ausschließlich Anfragen zu veröffentlichen, die im Einklang mit dem Leitbild und den Grundsätzen der Universität stehen.
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