Ombudsperson für Promovierende
Den Promovierenden wie den Promotionsbetreuern und -betreuerinnen der Universität Heidelberg stehen seit März 2011 zwei Ombudspersonen als vertrauliche Ansprechpartner zur Seite. Im Falle von Konflikten, die sich aus der Arbeit an der Dissertation ergeben können, stellen sie eine unabhängige Instanz dar, an die sich sowohl Promovierende als auch Betreuer/innen wenden können. Die Ombudspersonen verstehen sich als Beratungs- und Vermittlungsstelle.
Das Amt der Ombudsperson haben zwei emeritierte Professoren aus den Natur- und Geisteswissenschaften übernommen:
Prof. em. Hans-Guenther Sonntag (Medizin) und Prof. em. Theodor Strohm (Theologie)
Fragen oder Beanstandungen können zunächst per E-Mail oder schriftlich vorgebracht werden. Die Ombudspersonen nehmen daraufhin Kontakt mit der Antragstellerin bzw. dem Antragsteller auf, um die Problemlage und die Zuständigkeit zu klären. In manchen Fällen reicht eine Beratung aus; in anderen Fällen werden die Ombudspersonen mit Zustimmung der Antragstellerin/des Antragsstellers die beteiligten Personen kontaktieren und Aussprachen organisieren. Die Ombudspersonen können Empfehlungen aussprechen, deren Umsetzung den betroffenen Parteien überlassen bleibt.
Das Verfahren vor der Ombudsperson ist gebührenfrei und kann nicht auf dem Rechtsweg angefochten oder an eine andere Instanz weitergeleitet werden. Unberührt bleiben die Zuständigkeiten etwa der Promotionsausschüsse oder der Kommission zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis.
Kontaktmöglichkeiten
- Erstkontakt per E-Mail: Hans-Guenther.Sonntag@med.uni-heidelberg.de oder theodor.strohm@dwi.uni-heidelberg.de
- Postalisch über die Institutsadressen:
Prof. Sonntag
Medizinische Mikrobiologie und Hygiene
Im Neuenheimer Feld 367
69120 Heidelberg
Prof. Strohm
Diakoniewissenschaftliches Institut
Karlstr. 16
69117 Heidelberg
- Über die Servicestelle der Graduiertenakademie
Rechtliche Grundlagen
- Statut Ombudsperson
entwickelt vom Kuratorium der Graduiertenakademie und verabschiedet vom Senat der Universität Heidelberg am 14.09.2010
- Einsetzung durch Wahl im Senat am 09.11.2010