Binationale Promotion – Cotutelle de thèse

Foto: Applaudierende Doktoranden
„Cotutelle de thèse“-Verfahren sind binationale Promotionsverfahren, die in Zusammenarbeit mit ausländischen Partneruniversitäten durchgeführt werden. Binational sind die Verfahren vor allem im Hinblick auf die Betreuung der Dissertation, Arbeitsaufenthalte an der Partneruniversität, die Mitwirkung auswärtiger Betreuerinnen und Betreuer im Begutachtungs- und Prüfungsverfahren und die Ausstellung einer gemeinsamen Promotionsurkunde beider Universitäten (bzw. zweier Urkunden, die aufeinander verweisen). Für jedes Cotutelle-Verfahren ist ein Vertrag zwischen den beteiligten Universitäten abzuschließen, in dem die Einzelheiten geregelt werden.

Die Hochschulrektorenkonferenz hat hierzu entsprechende Empfehlungen und Arbeitshilfen entwickelt und auf ihren Internetseiten  zur Verfügung gestellt.

Die Graduiertenakademie informiert über die Richtlinien der HRK zu Cotutelle-Verfahren, berät zu den einzelnen Schritten eines solchen Verfahrens und stellt Musterverträge  zur Verfügung bzw. prüft Cotutelle-Verträge dahingehend, ob sie mit den Richtlinien der HRK und allgemeinen Regelungen der Universität im Hinblick auf Immatrikulation, Gebühren, Versicherungen, Titelvergabe etc. vereinbar sind.
Angelegenheiten, die die wissenschaftliche Arbeit, die Betreuung der Promovierenden oder Einzelheiten der Durchführung des Promotionsverfahrens betreffen (z.B. Dauer und Zeitpunkt des Aufenthalts an der Partneruniversität, Sprache, in der die Dissertation abgefasst oder die mündliche Prüfung abgehalten wird, Ablauf der Begutachtung, Ort der mündlichen Prüfung, Zusammensetzung der Prüfungskommission etc.), bleiben selbstverständlich der jeweiligen Fakultät zur Regelung und Entscheidung vorbehalten.
 

Verantwortlich: Akkach
Letzte Änderung: 17.09.2012
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